
©Foto: pm / nh
HOMBERG/EFZE. Die Fraktion der freien Wählergemeinschaft Schwalm-Eder (FWG) im Kreistag hat einen neuen Vorsitzenden. Achim Jäger aus Homberg (Efze) ist im Mai einstimmig gewählt worden. Am 29. Juni hat er erstmals die Fraktion bei der Sitzung des Kreistages angeführt.
Der 56-jährige Diplom-Finanzwirt ist bereits seit 2011 Vorsitzender der FWG-Fraktion in Homberg (Efze). Jäger ist verheiratet und Vater zweier erwachsener Kinder. Er gehört dem Kreistag seit 2016 an. Zu seinen Stellvertretern hat die Fraktion Markus Opitz (Morschen) und Christa Strohm (Neuental) gewählt.
Achim Jäger tritt die Nachfolge von Willi Werner (Besse) an, der als Fraktionsvorsitzender rund 20 Jahre lang die Arbeit der FWG im Landkreis geprägt hat.
Unter Werners Fraktionsvorsitz ist die FWG Schwalm-Eder seit vielen Jahren in einer Koalition mit der SPD verbunden und hat die Entwicklung des Schwalm-Eder-Kreises maßgeblich mitgestaltet. Vor allem eine nachhaltige und zukunftsorientierte Haushaltspolitik und die daraus resultierende niedrigste Kreisumlage in ganz Hessen wird auch weiterhin ein Hauptziel der FWG Schwalm-Eder sein. Doch neu eröffnete Hilfstöpfe, Kredite und Sondervermögen in Milliardenhöhe und ein noch nicht abzusehendes Ende der Corona-Pandemie lassen die Sorgen wachsen, so Jäger. Mit der Politik von heute würden die Weichen gestellt, mit finanziellen Auswirkungen auf Jahre und Jahrzehnte hinaus. Der Staat muss daher darauf achten, dass das bereitgestellte Geld auch zukunftsträchtig eingesetzt wird.
Zu den ersten Aufgaben des neuen Fraktionsvorstandes gehört es, dass sich die FWG auf die durch die Corona-Katastrophe veränderte Situation einstellt. „Die schweren Belastungen werden sich in naher Zukunft durch ein vermindertes Steueraufkommen und niedrigere Schlüsselzuweisungen bemerkbar machen“, so Achim Jäger. Die Folge sei, dass der Kreis manche Investition und Leistung nicht mehr so erbringen könne wie gewohnt. Die Sicherung der sozialen Leistungen, der Schulen und der Betreuungsangebote müssen aber auch unter angespannten finanziellen Verhältnissen oberste Priorität haben, so Jäger.
Mit Blick auf die Kommunalwahl 2021 werde die FWG ihr regionales Profil weiter schärfen. Leider habe es in den vergangenen Jahren viel Aufregung gegeben, nachdem es eine Spaltung gegeben habe und einige nun als „Freie Wähler“ Bundes- und Europapolitik machen wollen. „Die FWG Schwalm-Eder bleibt Zuhause und konzentriert sich auf die Aufgaben und Herausforderungen unseres Landkreises und unserer Kommunen“, so Jäger.
„Hier schlägt das Herz unserer Region, und hier geht es für uns darum, für das alltägliche Leben der Menschen vernünftige, nachhaltige Entscheidungen zu treffen.“ (pm)
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2 Kommentare
Korrektur…
Dann werden wir uns nicht mehr so oft in Wabern sehen…..
Glückwunsch Achim zu Diesem Amt.
Vollführe es mit Fingerspitzengefühl und Weitsicht.
Dan werden wir uns nicht mehr in Wabern sehen…….
Gruß Michael
Kommentare wurden geschlossen.