
Feuer in der Totenkirche
Innenminister Beuth antwortet auf Resolution aus Schwalmstadt
WIESBADEN | SCHWALMSTADT. Seit Wochen sehnlichst erwartet wurde in Schwalmstadt ein Brief aus dem Hessischen Innenministerium. Es ging um die Antwort auf eine Resolution aus dem Stadtparlament, mit der Forderung nach verstärkter Polizeipräsenz in Schwalmstadt, um Sachbeschädigungen und Vandalismus – vor allem rund um die Totenkirche – wirksam zu begegnen.
Der Minister vermag die Sorge der Schwalmstädter zu verstehen. Er hat sich erkundigt und gehört, was die Anliegen sind. Das ist die gute Nachricht in der Antwort. Verständnis allein dürfte den Unterzeichnern der Resolution nicht reichen. „Angesichts der anhaltenden Bedrohungslage durch den internationalen Terrorismus und dem Anspruch der Hessischen Landesregierung, Organisierte Kriminalität mit aller Härte zu bekämpfen sowie die hessische Polizei flächendeckend zu entlasten“, so der Brief, „hat die Hessische Landesregierung bereits in der vergangenen Legislaturperiode 1.520 zusätzliche Stellen geschaffen.“ Ein großer Teil davon, wird in die Fläche gehen.
Elf Prozent mehr Stellen – was kommt wann in die Fläche?
Das sind elf Prozent mehr Stellen im Plan und das könnte die zweite gute Nachricht sein. Aber die neuen Beamten standen nicht irgendwo unabgeholt rum oder haben im Jobcenter auf ein Stellenangebot gewartet. Sie werden jetzt ausgebildet. Nach jeweils dreijährigem Hochschulstudium, werden bis zum Jahr 2022 rund 15 290 Polizistinnen und Polizisten ihren Dienst in Hessischen Polizeistationen verrichten. Mehr als je zuvor, sagt Peter Beuth. Ihre Aufgaben: Kampf gegen den Terrorismus, die Organisierte Kriminalität und sich ausbreitende Cyber-Kriminalität. Zwischen den Zeilen ist zu lesen, dass für die „banalen“ Delikte wenig übrig bleiben könnte. Schön jetzt sind viele Beamte mit neuen Bedrohungslagen beschäftigt.
Was die Statistik über die Schwalm verrät
Das verheißt keine schnelle Lösung. Schneller könnte es gehen, wenn Schwalmstadt ein Verbrechensschwerpunkt wäre. Da bemüht der Minister die Polizeiliche Kriminalstatistik, sozusagen die amtliche Strichliste aller Delikte:
- Die Gesamtsumme aller Delikte im Bereich der Polizeistation Schwalmstadt ist in den letzten 10 Jahren vom Höchstwert 2.186 (2009) im Jahr 2017 auf den bisher niedrigsten Wert von 1.673 – bei rückläufigem Trend – gesunken. Daran ändert auch die leichte Steigerung auf 1.705 im Jahr 2018 nichts.
- Die Aufklärungsquote seit 2007 steigt, erreichte 2017 mit 67,2 Prozent den Höchststand und lag im Jahr 2018 bei 65,2 Prozent.
- Rund zwei Drittel der Straftaten werden in Schwalmstadt begangen. Die Anzahl variiert und sinkt von 1.557 Delikten im Jahr 2011 auf nunmehr noch 1.057 Fälle im Jahr 2018.
Und in der Straßenkriminalität?
- Da hat sich die Anzahl in den letzten Betrachtungsjahren sogar halbiert. Auch das Fallaufkommen bei Sachbeschädigungen zeigt keine Auffälligkeiten. Daran konnten nicht einmal die vielen Sachbeschädigungen an Wahlplakaten zu Landtagswahl 2018 etwas ändern.
Aber bei Drogen?
- Für Drogendelikte gibt es eine Fachdienststelle zentral bei der Polizeidirektion Schwalm-Eder. Diese Zentralisierung ist notwendig für die nachhaltige Bekämpfung dieses Phänomens und die Zerschlagung von Täterstrukturen. Beamte sind in diesem komplexen Deliktsbereich überwiegend in ziviler Kleidung unterwegs. Damit sind sie weder für die Tatverdächtigen noch für Bürgerinnen und Bürger als Polizei erkennbar.
Drei Vorschläge aus Wiesbaden
Die Vorschläge des Ministers beziehen sich konsequenter Weise auf das, was im Portfolio polizeidienstlicher Maßnahmen sowieso abrufbar ist.
- Da wäre der Schutzmann vor Ort, den es mit Polizeioberkommissar Hoos schon gibt.
- Den könne man mit einem freiwilligen Polizeidienst kombinieren, den Peter Beuth der Stadt ans Herz legt, bei dem ehrenamtliche Kräfte – durch den Schutzmann vor Ort koordiniert – Einsätze bringen.
- Für das KOMPASS-Programm, bei dem in einer Kommune zusammen mit der Polizei ein ganz individuelles Sicherheitskonzept unter Beteiligung aller relevanten Stellen und der Bevölkerung entwickelt wird, hat sich die Stadt Schwalmstadt bereits angemeldet.
Beuth begrüßt, dass das Ordnungsamt der Stadt selbst aktiv geworden ist und zusätzliche Stellen geschaffen hat, um im Umfeld bereits für eine bessere Situation zu sorgen. Will heißen: Die Kriminalitätsrate sinkt, die Verteilung der neuen Polizisten erfolgt sukzessive bis 2022, das Land unterstützt eigene Initiativen. Der Spielball liegt also wieder im Feld der Stadt. Die Frage ist, wer spielt?
Bürgermeister Stefan Pinhard zwischen Hoffnung und Kosten
Bürgermeister Stefan Pinhard hat mit nh24 gesprochen, er hat die Hoffnung, dass von den zusätzlichen Stellen „jemand in Schwalmstadt hängen bleibt“. Andere Regionen haben auch eine bessere Kriminalstatistik.
Den Freiwilligen Polizeidienst sieht er kritisch. „Ein Polizist hat nicht grundlos eine dreijährige Ausbildung“, sagt der Verwaltungschef. „Ich weiß nicht, wie freiwillige Kräfte ohne umfassende Polizeibefugnisse und Erfahrung im Umgang mit Randalierern und Suchtmittelabhängigen reagieren, wenn sie um Mitternacht mit mehreren nicht mehr nüchternen Ruhestörern oder Straftätern klarkommen müssen. Es hängt“, so Pinhard, „viel von den Menschen ab.“ Er will sich gern ein Bild davon machen, wie das beispielsweise in den Städten Gudensberg, Fritzlar oder Bad Wildungen funktioniert, die aktuell den freiwilligen Polizeidienst einführen und bereits seit dem 19. Januar hierfür Mitarbeiter ausbilden. Pinhard will darüber hinaus auch bei den Städten nachfragen, in denen es in der Vergangenheit einen freiwilligen Polizeidienst gab, der aber mittlerweile wieder eingestellt wurde. Dann müsse man sehen, ob das in Schwalmstadt auch eine politische Mehrheit findet.
Bei KOMPASS ist Schwalmstadt dabei, der nächste Schritt ist die Einführung des Präventionsrates. Von heute auf morgen, weiß Pinhard, passiert nichts. Bisher wurde das Ordnungsamt aufgestockt, drei Ordnungsbeamte sind im Einsatz. Der Magistrat hat darüber hinaus beschlossen, im Haushaltsentwurf 2019 Gelder für eine vierte Ordnungsbeamtenstelle einzustellen und der Stadtverordnetenversammlung vorzulegen. Also: Die Hoffnung, dass das Land hilft, aber auch eigener Einsatz!
Marcus Theis (CDU): Die Wichtigkeit ist unserem Bürgermeister nicht bewusst
Marcus Theis vertritt die CDU-Fraktion und hat sich gegenüber nh24 bereits zu Wort gemeldet. Die Antwort von Herrn Beuth habe ihn nicht überrascht. Er hadert mit der Statistik: „Ich gehe stark davon aus, dass nur ein Bruchteil der Straftaten, wie Sachbeschädigungen und Drogendelikte zur Anzeige gebracht werden. Somit erscheinen die meisten Taten nicht in den Statistiken. Warum Stefan Pinhard, der Magistrat und die Verwaltung diese Dinge nicht sehen wollen, kann ich nicht sagen. Auf meine Nachfragen hin, ist mir von dort immer wieder mitgeteilt worden, dass es keine besonderen Auffälligkeiten gibt. Ist das Desinteresse oder wirklich Unwissenheit?“, so fragt der Christdemokrat. Und weiter: „Dass Herr Beuth aus dem fernen Wiesbaden aber bestätigt, was städtische Mitarbeiter und Anwohner, sowie die Bundespolizei berichten, bestätigt mir, dass wir als ehrenamtliche Mandatsträger weiter nachhaken müssen. Der beschriebene ‚Schutzmann vor Ort‘ ist mir persönlich noch nicht aufgefallen. Hier wäre eine deutliche Präsenz wünschenswert.
Was er vom Bürgermeister der Stadt jetzt erwartet? Man müsse den Bürgermeister drängen, jede Straftat auch tatsächlich zur Anzeige zu bringen, damit die Statistik eine Personalerhöhung rechtfertigt: „Herrn Pinhard werde ich empfehlen, sich einmal mit Kommunen in Verbindung zu setzen, die bereits den Freiwilligen Polizeidienst eingeführt haben. Im Anschluss kann er die Gremien über die gewonnenen Erfahrungen und Beispiele informieren. Alles in allem sehe ich die ganze Sache eher sehr ernüchternd. Seit über einem Jahr geben wir die Hilferufe der Anwohner an den Bürgermeister weiter, bringen Programme und Resolutionen auf den Weg, erzwingen Bürgergespräche und Gesprächstische. Während andernorts, wie in Homberg oder Neustadt, diese Programme bereits erfolgreich umgesetzt werden, sind wir mit der Findung eines Koordinators für das KOMPASS Programm beschäftigt. Laut den Verantwortlichen der Polizei, machen das in anderen Orten die Ordnungsamtsleitungen. Bei uns soll das ein ehrenamtlicher Stadtrat machen. Die Wichtigkeit dieser Dinge scheint unserem Bürgermeister leider nicht bewusst.“
Pinhard: „Wir zeigen konsequent an“
Stefan Pinhard erklärt auf Rückfrage: „Die Stadt erstattet dort Anzeigen, wo sie Kenntnis erlangt. Es werden auch Bagatellen angezeigt, aber nicht immer dann, wenn ein Graffiti durch ein anderes übersprüht wird. Was vermutlich nicht als Anzeige registriert wird ist, wenn Anwohner die Polizei rufen.“
SPD-Fraktion enttäuscht
Die SPD Fraktion ist von der Antwort des Ministers enttäuscht. Daniel Helwig äußert sich: „Das Schreiben von Minister Beuth ist nicht geeignet, die von der Stadtverordnetenversammlung angesprochenen Probleme zu lösen. Der Minister sieht angesichts der von ihm zitierten Kriminalstatistik offensichtlich keinen Bedarf für eine Verstärkung der Polizeistation Schwalmstadt. Er vertritt offensichtlich die Meinung, dass Schwalmstadt die Probleme mit der Einführung eines freiwilligen Polizeidienstes selbst lösen kann und muss. Er verkennt hierbei völlig, dass die dargestellte Problemlage nur mit gut ausgebildeten Polizeikräften und nicht mit ehrenamtlichen Bürgerinnen und Bürgern bewältigt werden kann. Mit Zeigen von Präsenz und Beobachten und Melden ist es in Schwalmstadt nicht getan.“
Thomas Kölle (FWG): Vor Ort sieht es anders aus als von Wiesbaden betrachtet
Thomas Kölle (FWG) findet es mehr als grenzwertig, dass der internationale Terrorismus dafür herhalten muss, dass Polizeipräsenz in der Fläche ausgedünnt wird. Er sieht die Beamten vor Ort jetzt schon überlastet. Die 1520 neuen Stellen werden nicht in der Fläche geschaffen, sagt der Fraktionsvorsitzende der FWG. Die Landesregierung sollte sich vor Ort bei den zuständigen Beamten erkundigen, wie sie die Sachlage sehen. Die Probleme wurden über Jahre totgeschwiegen und jetzt wundert man sich das die Bürger sich allein gelassen fühlen.
Kölle weiter: „Beruhigend finde ich, dass die Landesregierung anhand der Statistik feststellt, dass in Schwalmstadt im Deliktsbereich der Straßenkriminalität ein Rückgang zu verzeichnen ist. Da kann ich nur sagen: ‚glaube nur der Statistik, die du selber erstellt hast!‘ Die Lesart solch einer Statistik liegt immer im Auge des Betrachters. Auch hier kann ich nur eine Empfehlung an das Ministerium des Innern geben, einfach mal vor Ort mit den Bürgern in Kontakt treten und sie Fragen, wie sie die Situation empfinden. Auch ist es nicht Sache der Kommune einen Freiwilligen Polizeidienst zu schaffen. Polizeipräsenz ist Ländersache!“
Siehe auch: DIE KOLUMNE. (rs)
Feuer in der Totenkirche: Treysa: Sitzbänke brennen im Altarraum der Totenkirche
19 Kommentare
Alle die hier so ein dummes Zeug schreiben haben doch Möglichkeit Politik mitzugestalten.
– warum hier dem Bürgermeister angreifen? Wenn mir etwas nicht passt lasse ich mir einen Termin beim
Rathauschef geben und bringe meist Unmut zu Wort !
– warum nur meckern, den Hintern aus dem Fernsehsessel heben und Aktiv Politk machen.
– Dumme Sprücheklopfer haben wir genug, brauche ich nicht über diese Medien zu verbreiten und Hass
Schüren.
– Ihr solltet alle mal über den Tellerrand schauen , Angriff ist die beste Verteidigung.
In diesem Sinne noch einen schönen sonnigen Sonntag!
Und viele negative Liks für mich…..
Herr Pinhard Amtsmüde zu machen ist wie einen Blinden die Augen zubinden.
Gibt es ihn eigentlich noch, den Bürgermeister?
Was hat er bisher geleistet?
Habe da bisher noch nichts erfahren, oder fehlt es da an Transparenz und ich tue ihm unrecht?
Als Vertreter der älteren Generation stand ich der CDU bisher auch sehr nahe. Aber, es wurde ja an anderer Stelle beschrieben, seit die CDU mehr oder weniger dafür gesorgt hat, dass Herr Pinhard Bürgermeister wurde kann ich „meine Schwälmer Partei“ nicht mehr verstehen. Erst zieht sich Schenk mimosenhaft zurück, weil er nicht mit Pinhard klarkäme, bleibt aber OV von ZIG (schon klar) musste eigentlich einsehen dass er in der eigenen Fraktion nix mehr wird. Dann kommt Herr Theis ins Spiel und redet von Sachlichkeit, obwohl er damit eigentlich selbst fremdelt.
Jetzt enttäuscht auch noch der Parteikollege Minister. Dann kann die freundlcihe CDU-Fraktion doch mal die Leute ansprechen, mit den sie sich so gern ablichten lassen. Weinmeister und Siebert sind zwar nicht zuständig, aber verfügen sicherlich über ein Netzwerk um die richtigen Knöpfe drücken zu lassen.
Also Herr Marcus Theis um Ihre Worte zu gebrauchen nicht beim Bürgermeister nörgeln, sondern mal die eigene Truppe ansprechen.
Ich greife das von Herrn Münchinger u.a. auf und würde auch nochmal direkt beim Bürgermeister das Thema Parken ansprechen.
Letzlich hilft es nur wenn Bürger immer wieder darauf hinweisen.
Ihr müsst einen Grünen zum Bürgermeister wählen. Die Grünen sind doch „die Besten“ Ironie aus. Erst heute stimmen die Grünen wieder im Bundesrat gegen die sicheren Maghreb Staaten. Und sowas bekommt 20% bundesweit, armes armes Deutschland.
Grünen kann man eher wählen als die AfD, von der so viele schwärmen. Die hat allerdings noch nirgendwo etwas sinnvolles erreicht. Ich würde zwar keine grünen wählen, sie haben aber eben mehr erreicht als die Rechten jemals für das Land tun werden. Wenn man ehrlich ist, muss man schon zugeben, dass es nicht richtig sein kann, dass jemand dort hin geschickt wird, wo ihm Folter oder Tod droht. Deswegen erlaubt unser Grundgesetz auch nicht, dass ein deutscher Staatsbürger ins Ausland abgeschoben werden kann.
Es wird echt Zeit, das die CDU Schalmstadt sich ein neues Aushängeschild sucht (gibts da überhaupt jmden der das will). Ansonsten ist mit Herrn Theis die CDU Schwalmstadt nicht mehr wählbar. Polemik über polemik. Das braucht ein Mittelzentrum wie Schwalmstadt sicherlich nicht…
CDU ist sowieso nicht wählbar, egal wer Vorne steht.
hallo helmut,
das ordnungsamt kann leider nur parksünder in bestimmten bezirken der stadt mit strafzetteln versorgen.
vor der praxis dr.schmidt/karcher stehen die fahrzeuge kreuz und quer auf dem gehweg und in den bushaltestellen,auch werden private einfahrten blockiert.in der rosengasse stehen regelmässig autos im einmündungsbereich so das keine einsatzfahrzeuge um die kurve kommen wenns mal von nöten wäre.anrufe mails mit fotos ect.laufen beim ordnungsamt voll ins leere.da kann man nicht auch noch verlangen das die ordnungshüter streife in den problemzonen der stadt laufen und das dann ggf.noch zu unzeiten.
dazu haben die auch sicherlich keinen schneid.
Die „Zettelpüppchen“ kümmern sich ausschließlich darum, sich in Schwalmstadt unbeliebt zu machen.
Viel effektiver wäre es, wenn sich die Herren etwas aufteilen würden. Wenn ich das Ordnungsamt hier im Umlauf sehe, dann schlendern sie immer gemeinsam und zu dritt durch die Gassen.
Oft habe ich auch schon mitbekommen, dass der gute Umgangston eher Mangelware. Da wird gerne mal rumgeschrien bzw. laut rumkommandiert. Das wirkt nicht eindrucksvoll oder autoritär sondern verursacht nur Fremdscham. Statt eingebildete Autorität an Bürgern auszulassen die vielleicht mal in der Wagnergasse oder Bahnhofstraße die Uhr vergessen haben, sollten Hilfspolizisten mal die Stellen aufsuchen die wirklich Aufmerksamkeit brauchen auch wenn man dort nicht so toll mit seiner Uniform rumstolzieren kann!!! Zwei können Brennpunkte aufsuchen und Kontrollieren während einer die Kritzelein an den Autos der bösen bösen Parksünder hinterlässt. Aber zu dritt durch die gegend maschieren mit diesem Auftreten den Bürgern gegenüber das ist Verschwendung von Steuergeld par excellence
@ Krause
Herr Theis macht doch nur dass, was er am Besten kann.
Beständig springt er über jedes Stöckchen, was man ihm hinhält.
Vom American Football kennt er die Spieizüge. Er schnappt sich einen Ball (gefüllt mit Information aus Sekundärquellen) rennt ins gegnerische Feld, platziert ihn dort und denkt er hat den Touchdown erreicht. In der Realität angekommen lenkt er kleinlaut auf Nichtigkeiten ab.
Ob sich die CDU Schwalmstadt da ein imposantes Aushängeschild generiert hat, darf ja jeder selbst entscheiden.
Jede Straftat ist eine zuviel. Aber das Stammtischargument „Untätigkeit“ vorzuwerfen wird niemandem gerecht. Wenn nun der hessische Innenminister und Parteikollege von Herrn Theis dieses Ausführungen macht, dann kann jeder seine Schlüsse ziehen.
Also alle mal an einen Tisch und ergbnisoffen sprechen und nicht mit dem Ziel, Hauptsache man würgt dem Pinhard einen rein.
Lieber Herr Krause, lieber Herr Schäfer, mit dem anrufen scheint das ja nicht zu klappen. Für ein sachliches Gespräch bin ich immer offen. Vielleicht sehen wir uns ja am 22.02.19 bei der Veranstaltung der Altstadtfreunde. Geben Sie sich zu erkennen und wir können diese Dinge gerne besprechen. Dann lässt sich das auf sachlicher Ebene klären. Falls Sie wollen!
Hallo Herr Theis,
ja stimmt mit dem Telefonat hat es nicht geklappt. Danke für die Einladung zu den Altstadtfreunden, aber das ist sicher nicht der geeignete Rahmen. Wir sehen uns aber bei einem Ihrer Wahlkampfauftritte, da haben Sie die Möglichkeit Ihre Auffassungen einem breiten Publikum zu präsentieren. Ich werde dann dann da sein und gerne auch Fragen stellen.
Gür den 22.02.2019 wünsche ich gute Gespräche.
Vielleicht sollte Herr Theis mit einigen engagierten CDUlern mal Streife gehen, 3x in der Woche von 21.00 bis 1.00, daß reicht um sich ein Bild zu machen, aber es ist ihm wohl zu dunkel draußen.
Lieber Norbert P.
Ich gehe regelmäßig auch Abends durch Schwalmstadt. Anstelle hier nur mit „halben Namen“zu nörgeln, rufen sie mich doch einfach an. Wir können gerne mal zusammen die rund gehen. Ich bin gespannt!
Hallo Herr Theis,
schön dass Sie sich auf der von Ihnen eigentlich für nicht geeignet erscheinenden Plattform wieder zu Wort melden.
Warum sollen wir Sie immer anrufen? Stehen Sie nur telefonisch zur Verfügung. Als politischer Repräsentant müssen Sie einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. Da müssen Sie Butter bei die Fische geben und nicht es am Telefon besprechen.
Statt wirklich in der Sache etwas voranzubringen, schiessen Sie sich persönlich auf Herrn Pinhard ein. Egal ob neulich in Ihrem offenen Brief oder anderswo. Das ist rückblickend bedauerlich von Ihnen und der CDU.
Man kann nach der „Ära Kröll“ und dem leider verstorbenen Dr. Näser ja verstehen, dass man keinen neuen SPD-Bürgermeister wollte. Aber die CDU (nicht Sie, sie waren damals noch nicht Fraktionvorsitzender aber Teil des „Stoßtrupps“) hatte ja nicht den Schneid einen eigenen Kandidaten (fachlich z.B. Herrn Otto oder auch ein bis zwei Andere) zu benennen. Stattdessen hatte man Herrn Pfau, der bei den Wählern krachend untergegangen ist, im ersten Wahlgang unterstützt. Hätten Sie sich dann doch für den SPD Kandidaten stark gemacht, wäre der CDU wenigstens der 1. Stadtrat sicher gewesen. Es war doch abzusehen, dass ein unabhängiger Kandidat wie Herr Pinhard als Verwaltungschef keine politischen Mehrheiten bekommen würde, dass also nichts gross bewegt werden kann. Also jetzt Herrn Pinhard zu versuchen mit Angriffen amtsmüde zu machen finde ich einen schlechten Stil. Da hätte man sich als CDU der Verantwortung für Schwalmstadt stellen können, den SPD Kandidaten unterstützen und bis zur nächsten Wahl einen geeigneten Bewerber aus den eigenen Reihen aufbauen können. Aber Sie halten sich ja gegenüber Kritikern mit Trivialitäten auf, ob jemand hier mit halbem Namen schreibt, ob jemand viel Zeit hat auf Ihre Argumente zu antworten oder weis was Sie denken. Wenn Sie so Ihr Proil schärfen, dann Glückwunsch zu Ihrem Bertater 🙂
Gott sei Dank snd wir nicht in Amerika, Schwalmstadt braucht keinen designierten Bürgermeisterkandidaten Theis der mit Hau Druff und markiger Rhetorik meint Stimmungen für sich zu nutzen. Machen Sie nur so weiter, das garantiert Herrn Pinhard die zweite Amtszeit.
So jetzt können Sie sich wieder über alles Mögliche beschwerene, lieber Herr Theis.
Der angesprochene Ordnungsdienst ist ja auch schon richtig fleißig. Heute waren die 3 Hilfspolizisten am Gesundheitszentrum in Treysa und haben reiche Beute gemacht. Zu dritt werden regelmäßig Parksünder notiert. Schaut keiner in der Verwaltung mal nach wie sich die Dienste aufteilen? Effizienz sieht anders aus. Besonders in den Abendstunden sollten die Herren mal in der Innenstadt Präsenz zeigen. Hier blüht der Handel und der Konsum von Alkohol und Drogen mit all seinen Nebenerscheinungen.
87 Prozent der Wähler sind offenbar damit einverstanden. Bitte jetzt nicht einfach kneifen, sondern die ganze Suppe ausschlürfen.
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