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HOMBERG (EFZE). Die Region Knüll erhält von 2025 bis 2030 Fördermittel aus dem Bundesprogramm „Aller.Land – zusammen gestalten. Strukturen stärken.“. Insgesamt stehen rund 1,5 Millionen Euro für Kunst-, Kultur- und Beteiligungsprojekte zur Verfügung. Unter dem Motto „Kultur.Pflanzen.Knüll – ZusammenWachsen“ sollen Gärten zu Orten der Begegnung und kulturellen Vielfalt werden.
Auftaktveranstaltung in Homberg
Zum Start des Projekts trafen sich Vertreter aus Politik, Verwaltung und Kultur in der Homberger Krone. Dort wurden die Ideen des erarbeiteten Konzeptes vorgestellt und erste Projekte konkretisiert. Bereits 2025 sollen Formate wie Gartengespräche, Mitmach-Inszenierungen im Grünen und ein „Handmade“-Ferienprogramm beginnen. Für das Folgejahr sind weitere Angebote wie ein Bildhauersymposium und ein Familien-Kunst-Erlebnis-Weg geplant.

Gärten als Begegnungsorte
Kernidee ist, Gärten und Freiräume als Räume für Austausch, Beteiligung und gemeinsames Gestalten zu nutzen. Transparenz, einfache Zugänge und regionale Vernetzung gehören zu den zentralen Zielen. Ein Ideenpool und ein Akteursverzeichnis sollen die Zusammenarbeit erleichtern und erfolgreiche Formate übertragbar machen.
Projektkoordination und Förderung
Die Umsetzung wird derzeit von Katrin Anders (Zweckverband Knüllgebiet), Sonja Kunze (akp_planung) und Marina Saurwein (Schwalm-Eder-Kreis) betreut. Vorgesehen sind drei halbe Stellen, die im Laufe des Projekts besetzt werden sollen. Der Förderzeitraum läuft vom 1. Juli 2025 bis 30. Juni 2030.
Konzeptentwicklung und Auswahl
Das Projekt „Kultur.Pflanzen.Knüll – ZusammenWachsen“ entstand in einem mehr als einjährigen Entwicklungsprozess mit Beteiligung zahlreicher Kunst- und Kulturschaffender sowie Akteure der Demokratiebildung. Bundesweit hatten 97 Regionen Konzepte eingereicht, 30 davon wurden durch unabhängige Jurys ausgewählt.
Hintergrund: Programm Aller.Land
„Aller.Land“ unterstützt ländliche Regionen in Deutschland beim Aufbau kultureller und demokratischer Strukturen. Getragen wird das Programm vom Bund, finanziert durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat sowie die Bundeszentrale für politische Bildung. Insgesamt stehen bis 2030 rund 69,4 Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung.
Weitere Informationen: www.allerland-programm.de (wal)


