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Kripo bittet um Hinweise nach Sexualdelikt in Forstfeld
KASSEL. Die Polizei bittet um Hinweise zu einem Sexualdelikt, das sich am Montagabend (14. Juli) im Kasseler Stadtteil Forstfeld ereignet haben soll. Nach Angaben der 65-jährigen Frau sei sie zwischen 19:45 und 20:30 Uhr auf einem Fußweg am Wahlebach zwischen der Stegerwaldstraße und der Waldemar-Petersen-Straße von einem Unbekannten von hinten angegriffen, in ein Gebüsch gezogen und dort sexuell missbraucht worden.
Die Frau habe sich zur Wehr gesetzt und sei anschlieĂźend im Krankenhaus behandelt worden.
Der Täter soll etwa 20 bis 30 Jahre alt, hellhäutig und dunkelblond gewesen sein. Er habe eine dunkelblaue Arbeitshose sowie ein dunkles Sweatshirt oder eine Sweatjacke getragen.

Die Polizei gehe davon aus, dass ein bislang unbekannter Fahrradfahrer, den das Opfer wahrgenommen habe, den Täter möglicherweise gesehen haben könnte. Auch weitere Spaziergänger oder Anwohner, die etwas Verdächtiges beobachtet haben, könnten wichtige Hinweise geben.
Der Tatort sei am Abend abgesperrt worden, auch eine Drohne sei eingesetzt worden.
Hinweise nimmt das Polizeipräsidium Nordhessen entgegen.
Internet/Kontakt: Polizei Kassel (Polizeipräsidium Nordhessen)
32-Jähriger randaliert und leistet Widerstand
Ein stark alkoholisierter 32-jähriger Mann hat am Montagabend in der Kronenackerstraße in Kassel-Oberzwehren für einen Polizeieinsatz gesorgt. Nach bisherigen Erkenntnissen beleidigte und attackierte er gegen 22:30 Uhr einen 30 Jahre alten Passanten. Anschließend soll er mit einer Holzlatte den Glaseinsatz einer Hauseingangstür beschädigt haben. Auch beim Eintreffen der Polizei zeigte sich der Tatverdächtige aggressiv, setzte die Beleidigungen fort und ignorierte einen Platzverweis. Er wurde zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen. Dabei leistete er Widerstand und beleidigte die eingesetzten Beamten. Ein Atemalkoholtest ergab 1,8 Promille. Gegen den Mann wird wegen Körperverletzung, Beleidigung, Sachbeschädigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.
Drogenfahrten, fehlende Führerscheine und Verstöße im Güterverkehr
Bei einer großangelegten Verkehrskontrolle an der A 44-Spange zur A 7 in Lohfelden hat die Polizei Nordhessen am Montag zahlreiche Verstöße festgestellt. Zwischen 10 und 15 Uhr überprüften die Einsatzkräfte insgesamt 47 Fahrzeuge und 60 Personen. Drei Autofahrer standen offenbar unter Drogeneinfluss – bei ihnen schlugen Urintests auf Amphetamine, Kokain oder beides an. Allen drei wurde die Weiterfahrt untersagt, sie mussten sich einer Blutprobe unterziehen. Gegen sie wurden Strafverfahren wegen Fahrens unter Drogeneinfluss eingeleitet. Einer der Fahrer, ohne Wohnsitz in Deutschland, musste zudem eine Sicherheitsleistung von 1.000 EUR zahlen. Zwei weitere Fahrer waren ohne gültigen Führerschein unterwegs. Auch in diesen Fällen wurden Strafverfahren eingeleitet. Gegen vier Lkw-Fahrer leitete die Polizei Verfahren wegen Verstößen gegen die Lenk- und Ruhezeiten ein. Zwei von ihnen, mit Wohnsitz im Ausland, mussten Sicherheitsleistungen in Höhe von jeweils 750 EUR zahlen. Hinzu kamen drei Verstöße gegen das Güterverkehrsgesetz, ein Fall mangelnder Ladungssicherung sowie zwei Fahrzeuge, bei denen wegen technischer Veränderungen die Betriebserlaubnis erlosch
Neben der Operativen Einheit BAB waren auch die Verkehrsinspektion, die Ermittlungsgruppe Tuner, die Polizeiautobahnstation Baunatal, weitere Einheiten des Polizeipräsidiums Nordhessen sowie der Zoll beteiligt. (wal)
