
Auch nh24 hat wilde Tiere gesehen © Foto: Gerhard Reidt
Mitteilungen, Fragen und Anregungen in der Stadtverordnetenversammlung
SCHWALMSTADT. Mit allerlei Fragestellungen müssen sich Magistrat und Bürgermeister auseinandersetzen. In der Stadtverordnetenversammlung sahen die Vertreter aller Fraktionen jede Menge Informationsbedarf.
Marcus Theis (CDU) möchte wissen: „Was wird aus dem Zuschuss für Gewerbetreibende in Folge der Corona-Maßnahmen?“ Es gibt „Wilde Tiere“ in Schwalmstadt? Er hat welche gesehen! Wird bei der Aufstellung auch das Zugverhalten der Vögel über Schwalmstadt berücksichtigt? Stefan Pinhard erklärte einen Beschluss des Magistrats, dass diese Tiere aufgestellt werden und das Zugverhalten der Vögel wird berücksichtigt. Es handelt sich um eine touristische Attraktion. Warten wir’s ab, wenn alles aufgestellt ist…
Thorsten Wechsel (CDU) sorgt sich um die Vermüllung im Stadtgebiet und bittet darum, wenn es Hinweise auf die Verursacher gibt, dass man Presse und Soziale Medien zur Strafverfolgung nutzt.
Herr Dr. Riege hat von Lärmmessungen oder Berechnungen an der Friedeich-Ebert-Straße gehört und würde, wenn das stimmt, gerne die Wierastraße einbezogen wissen. Frau Heidemarie Scheuch-Paschkewitz möchte mehr über den Sachstand des tegut-Umzuges wissen. Timo Beckmann (SPD) wüsste gerne, wann die Tartanbahn im Stadion repariert wird, bevor es richtig teuer wird. Herr Pinhard sagt dies zu.
Daniel Helwig (SPD) will wissen, was aus den Straßenbeiträgen wird, weil er hohe Belastungen befürchtet. Bürgermeister Stefan Pinhard deutet Pläne für Deckelungen an.
Helmut Balamagi (SPD) will, dass die Knüllstraße im Zuge der Sanierung barrierefrei wird. Plötzlich eingebaute Stufen machen Rollstuhlfahrern jetzt das Leben schwer.
Eine Anfrage der Fraktion Freie Wähler Schwalmstadt beschäftigt sich mit der Straßenreinigungssatzung. Die sei veraltet, verweise auf nicht mehr gültige gesetzliche Bedingungen und Sanktionen seien nicht in Euro umgerechnet worden, sondern noch in DM aufgeführt. Bürgermeister Stefan Pinhard dazu: Es ist nicht üblich, Satzungen anzupassen, wenn sich Grundlagen ändern. Bei der Euro-Umstellung wurde eine Artikelsatzung verabschiedet und alle Bußgelder in Euro umgerechnet.
Gedenken für Wilhelm Kröll
in einer Gedenkminute würdigte Bürgermeister Stefan Pinhard den verstorbenen früheren Bürgermeister der Stadt Schwalmstadt Wilhelm Kröll und hob seinen Einsatz für die Stadt über 18 Amtsjahre hervor.
Weitere Artikel zur Stadtverordnetenversammlung in Schwalmstadt folgen. (Rainer Sander)
Alle Artikel aus der jüngsten Stadtverordnetenversammlung:
Schwalmstadt baut… https://nh24.de/2020/08/23/schwalmstadt-baut/
Schwalmstadt rechnet… https://nh24.de/2020/08/23/schwalmstadt-rechnet/
Schwalmstadt spielt Basketball und fährt Rad… https://nh24.de/2020/08/22/schwalmstadt-spielt-basketball-und-faehrt-rad/
Wilde Tiere in Schwalmstadt? https://nh24.de/2020/08/22/wilde-tiere-in-schwalmstadt/
5 Kommentare
Herr Bauer,
die Vermüllung ist nicht neu und ich finde sie schlimm, aber der Vorschlag von Herrn Wechsel führt zu weit. Wenn man da als Politiker keine bessere Idee hat, als Feuer mit Feuer zu bekämpfen, dann ist es traurig.
Das Basketballfeld wird ja mal so pauschal von der CDU als Allzweckwaffe für Jugendliche die Probleme machen gesehen, damit die sich dort abreagieren können. Aber scheinbar ist es viel nötiger dass dies einige unserer Stadtpolitker tun, damit nicht aus Frust solche merkwürdigen Vorschläge oder Aussagen kommen.
Die Hühner in der Schwalm lachen übrigens schon lange, in der Tat. Aber über die CDU, die bei der letzten Wahl den besonders von der CDU immer wieder gescholtenen Bgm Pinhardt erst möglich gemacht hat.
Herr Schäfer,
die bis jetzt übliche Praxis scheint ja offensichtlich nicht zu funktionieren. Warum nicht einmal neue Ideen probieren.
Auch die Idee mit dem Basketball finde ich allemal besser, als wie immer nichts zu tun. Das es ein Allheilmittelsein soll konnte ich hier nicht rauslesen. Scheint aber bei Ihnen eher an Ihrer Abneigung gegen die CDU zu liegen, dass sie so wettern. Sonst wurden Sie nicht die alten Kamelllen mit der Bürgermeisterwahl rausholen.
Herr Bauer,
natürlich sind neue Ideen grundsätzlich gut, aber sie sollten auch durchdacht sein und nicht als brainstorming beim Bürger ankommen. Die CDU hat sich damit eine Hypothek geschaffen, an die sie bei jeder offenen Kritik an der Person des Bürgermeisters selbst erinnert, da muss ich keine Kamellen verteilen. Ich habe kein Abneigung gegen die CDU, da sind durchaus kluge Köpfe dabei, aber vielleicht muss die CDU noch an der Pressearbeit feilen damit der plötzliche Aktionismus mit Respektabstand zu den Wahlen nicht zu augenscheinlich wird. Wir wollen alle dass es Schwalmstadt gut und besser geht. Deshalb ist es mir egal ob gute Vorschläge von der CDU oder von wem auf immer kommen.
In diesem Sinne belasse ich es mal dabei, Ihnen alles Gute lieber Wilhelm Bauer, Grüsse an die CDU & bleiben Sie und Ihre Familie gesund. Man liest sich.
Soso Herr Theis wundert sich, dass es neben dem wiehernden Amtsschimmel noch andere Tiere in Schwalmstadt gibt.
Herr Wechsel will die Öffentlichkeit zum Denunziantentum für Müllsünder rekrutieren.
Kein Wunder, dass Schwalmstadt ein Basketballfeld braucht…
Herr Schäfer, die Zusammenhänge Ihrer Aussage sind wieder nicht zu verstehen. Was haben afrikanische Tiere mit der Schwalm oder Basketball zu tun? Und Sie sind also dafür, dass man hochgradige Umweltsünden einfach unter den Tisch kehrt? Da sind wir wieder bei den Tieren der Schwalm. Und zwar bei den Hühnern, die lachen.
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