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KIRCHHAIN. Die Thematik „Drogen im Straßenverkehr“ nimmt im östlichem Landkreis Marburg-Biedenkopf kein Ende. Eigentlich ging es am Montagabend „nur“ um die unterschiedliche Auffassung über den Wert einer durchgeführten Autoreparatur und der bisher geleisteten beziehungsweise noch ausstehenden Geldbeträge. Den nun folgenden Ärger mit der Polizei hätte sich ein 40 Jahre alter Mann aber wirklich sparen können.
Die Geschichte kam kurz nach 22 Uhr ins Rollen, als das 19 Jahre alte Opfer über Notruf den Diebstahl seines VW Golf durch einen Bekannten am Busbahnhof unter der Brücke der Hindenburgstraße meldete. Die Polizei leitete sofort eine Fahndung ein. Noch vor Eintreffen der alarmierten Streifenwagenbesatzung war der mutmaßliche „Autodieb“ allerdings wieder an den Ort des Geschehens zurückgekehrt. Schnell stellte sich bei den Ermittlungen heraus, dass es um finanzielle Forderungen des 40-Jährigen nach einer durchgeführten Autoreparatur ging. Die kurze Spritztour sei erfolgt, um der Zahlungsmoral des Jüngeren auf „die Sprünge zu helfen“. Bei dem 40-Jährigen ergaben sich Anhaltspunkte auf den Konsum von Drogen. Der Vortest verlief dann erwartungsgemäß auch positiv. Einen Führerschein konnte er auch nicht vorweisen. Die Ordnungshüter veranlassten eine Blutentnahme. Anschließend durfte der aus dem Ostkreis stammende Mann die Polizeiwache in Stadtallendorf zu Fuß verlassen. (ots)