
©Symbolfoto: nh24
(Aktualisiert: 11:31 Uhr)
Exhibitionist in der Uferstraße
MARBURG. Am Sonntag gegen 17:40 Uhr hatte in der Uferstraße in Marburg ein Exhibitionist seinen Aufritt. Der Mann sprach aus einem schwarzen Auto heraus eine junge Frau an und fragte nach dem Weg.
Als die Angesprochene bei der Wegbeschreibung bemerkte, dass sie es mit einem Exhibitionisten zu tun hatte, brach sie das Gespräch ab und ging davon. Sie beschrieb den Mann als ca. 40 Jahre alten mutmaßlichen Mitteleuropäer, vermutlich Deutschen, mit kurzen dunklen Haaren und dunklen Augen. Der Mann trug an dem Tag eine helle Hose mit Karomuster.
Cölbe: Einbrecher erbeuten Bargeld
Am Freitag drang ein Unbekannter zwischen 12:30 Uhr und 13.50 Uhr in ein Wohnhaus in der Heidestraße in Cölbe ein. Der Dieb gelangte über eine offenstehende Balkontür ins Innere und stahl aus einer Geldbörse Bargeld.
Cölbe: Diebe stehlen Jacke und laufen über Auto
Der Diebstahl einer Jacke aus dem Inneren eines Fiat Tipo scheint den Dieben nicht gereicht zu haben. Die Unbekannten griffen in der Nacht zu Freitag auf dem Parkplatz vor einem Vereinsheim in der Cölber Rosenstraße zu und liefen anschließend über die Motorhaube und das Dach des Wagens. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 2.300 Euro.
Lahntal-Caldern: Randalierer hinterlassen Kot in Kirche
Ein nicht alltäglicher Fall von Vandalismus vor und in einer Kirche beschäftigt derzeit die Marburger Polizei. Die Beamten suchen nach dem Geschehen am Freitag dringend nach Zeugen. Die Unbekannten schritten zwischen 8:30 und 13.30 Uhr zur Tat und verschafften sich auf bisher unbekannte Weise Zutritt in das Gotteshaus in der Klosterbergstraße. Auf dem Altar beschädigten die Randalierer durch „Zündeleien“ eine Bibel sowie ein Gesangbuch. Zudem brachen die Rowdys ein Schränkchen und eine Truhe auf, ohne etwas zu stehlen. Am Eingang der Kirche sowie auf einer Parkbank im Außenbereich hinterließen die Unbekannten jeweils einen Kothaufen und beschädigten auch noch drei größere Kerzen. Der reine Sachschaden beläuft sich auf 300 Euro. Die Ermittler erhoffen sich nach dem ungewöhnlichen Vorfall Hinweise auf den oder die Täter.
Marburg: Polizeibekannte Männer beschäftigen zahlreiche Polizisten Polizeibeamte haben in der Nacht zum Montag zwei Männer als Tatverdächtige eines versuchten Einbruchs in der Gisselberger Straße in Marburg vorläufig festgenommen. Insgesamt neun Polizeibeamte und der gezielte Einsatz von Pfefferspray und Schlagstock waren nötig, um die erheblichen Widerstand leistenden, polizeibekannten Männer im Alter von 32 und 37 Jahren festzunehmen. Zwei Polizeibeamte und die beiden Festgenommenen erlitten bei diesem Einsatz leichte Verletzungen. Den 32-Jährigen hatte die Polizei bereits am Samstagnachmittag nach einem Einbruch vorübergehend festgenommen. Auch bei dieser Festnahme leistete der in Frankfurt gemeldete Deutsche erheblichen Widerstand und verletzte drei Polizeibeamte leicht. Nach der letzten Festnahme ordnete die Staatsanwaltschaft Marburg Blutproben an. Die Ermittlungen gegen die beiden Männer, die auch die Prüfung des Vorliegens der Voraussetzungen für einen Haft- oder Unterbringungsbefehl beinhalten, dauern derzeit noch an. Die erste Begegnung mit dem 32-jährigen Deutschen war am Samstag zwischen 14:30 und 14:50 Uhr in der Frankfurter Straße. Der Mann trat in einem Studentenwohnheim eine Zimmertür ein, durchwühlte den Raum und stahl ein Laptop, Fotos, Schmuck, Wäsche und Bargeld. Die Polizei nahm den Mann außerhalb des Gebäudes fest, stellte die Beute sicher und gab sie zurück. Der mutmaßliche Täter halluzinierte und stand deutlich erkennbar unter dem Einfluss von Rauschgift. Sein bei der Festnahme geleisteter Widerstand erforderte den Einsatz von drei Streifen und führte zu drei leicht verletzten Polizeibeamten. Nach der erfolgten ärztlichen Behandlung gab es keine weiteren Gründe den 32-Jährigen festzusetzen. Seine Freiheit nutzte der Mann in der Nacht zum Montag für die nächste Tat. Er und ein 37 Jahre alter, ebenfalls hinlänglich polizeibekannter, in Äthiopien geborener Mann, nutzten das Betreten des Hauses Gisselberger Straße durch einen Anwohner aus und schlüpften mit hinein. Die Männer klingelten an diversen Türen und versuchten nach dem Öffnen durch einen Bewohner einzudringen. Der Anwohner konnte beide unter größter Kraftanstrengung draußen halten und rief die Polizei. Die stellte die beiden Männer vor dem Gebäude. Sie hatten ein Bild dabei, dessen Herkunft noch nicht geklärt ist. Bei der anschließenden Festnahme leisten beide Männer ganz erheblichen Widerstand, wobei der eine stets versuchte, den anderen zu befreien. Die Polizei musste sowohl Pfefferspray als auch den Schlagstock einsetzen, um die Festnahme zu ermöglichen. Letztendlich waren neun Polizeibeamte im Einsatz. Zwei erlitten dabei leichtere Verletzungen. Das Verhalten der Festgenommenen erweiterte die Ermittlungen wegen versuchten Einbruchs noch u.a. auf Widerstand, versuchte Gefangenenbefreiung, gefährliche Körperverletzung, Beleidigung und Bedrohung. Beide standen augenscheinlich unter Alkohol- und / oder Drogeneinfluss.
Marbach: Roller demoliert
Einen Schaden von insgesamt 1500 Euro hinterließen Unbekannte in der Nacht zu Freitag in einem Hinterhof eines Mehrfamilienhauses in der Brunnenstraße in Marbach. Die Polizei sucht in diesem Zusammenhang nach zwei Verdächtigen im Alter von etwa 17 und 40 Jahren, die möglicherweise mit der Sachbeschädigung in Verbindung stehen. Die Randalierer schlugen und traten auf den Roller der Marke Piaggio ein und verursachten dabei massive Beschädigungen an dem Zweirad. Zudem fehlen nach dem Wutausbruch der Unbekannten diverse Fahrzeugteile. Der jüngere Verdächtige ist schlank, vermutlich Deutscher, etwa 170 bis 175 cm groß und hat hellblonde Haare. Bekleidet war er mit einen weißen T-Shirt der Marke Hilfiger. Sein Begleiter mit einem dunklen Kurzhaarschnitt und schlanker Figur ist etwa 180 cm groß.
Marburg: Kleiner Einsatz
„Ablenken und die Situation ausnutzen und dann mit großem Geld einen geringen Betrag bezahlen und dabei ständig neue Wechselwünsche äußern – das ist ein ganz typisches Vorgehen von Wechselfallenschwindlern!“ Genau einem solchen Betrüger ging am Sonntag gegen 15:50 Uhr die Bedienung eines Gastronomiebetriebs in der Innenstadt in Marburg auf den Leim. Der ca. 50 Jahre alte, 1,85 bis 1,90 Meter große, glatzköpfige Mann reichte zum Bezahlen seines einzigen Getränks einen 50 Euro-Schein. Dann hatte erplötzlich doch Kleingeld, nahm den Schein zurück, bezahlte und bat zeitgleich in seinem schlechten Deutsch darum, den 50 Euro-Schein zu wechseln. Da er die Bedienung gleichzeitig weiter ablenkte, gelang es ihm, den 50´er in seiner Kleidung verschwinden zu lassen. Als die Bedienung nach dem Schein fragte, zeigte der Mann sein leeres Portemonnaie und machte klar, dass er den Schein doch bereits übergeben hat. Aufgrund der dauernden Ablenkung und weil insgesamt viel los war, glaubte die Bedienung ihm. Der Mann verließ die Gaststätte dann auch ohne Eile. Die 50 Euro fehlten in der Kasse. Die Polizei ermittelt und bittet um Hinweise, die zur Identifizierung des Betrügers beitragen könnten. Der Mann fiel durch einen silbernen Zahn im Kiefer auf. Er hatte gebräunte Haut und war ausländischer, eventuell rumänischer Herkunft. Er trug ein hellblaues, langärmeliges Hemd offen über einem weißen T-Shirt und eine blaue Chinohose.
Hinweise bitte an die Polizeistation Marburg, Tel. 06421-4060. (ots | wal)