Das rund 200 Millionen Dollar teure Action-Effektspektakel des nach Hollywood ausgewanderten Deutschen Roland Emmerich setzt konsequent auf Schutt, Asche und wahrlich apokalyptische Zerstörung. Im Jahr 2009 entdeckt ein indischer Wissenschaftler, dass die Zukunft der Menschheit nur noch drei Jahre währt. Regierungen zahlreicher Länder erarbeiten für das Schicksalsjahr 2012 Geheimpläne.
Als Professor Parker Wilson (Richard Gere) eines Tages nach der Arbeit einen herrenlosen Hundewelpen am Bahnhof findet, ahnt er noch nicht, dass dies der Beginn einer ganz besonderen Freundschaft ist. Während seine Frau (Joan Allen) den knuffigen Vierbeiner nur sehr zögerlich aufnimmt, wird Parkers Herz von dem japanischen Akita-Welpen im Sturm erobert. Schon bald begleitet ihn der aufgeweckte Hachiko jeden Tag zum Bahnhof und holt ihn am Abend wieder ab. Bis der Rüde eines Tages vergeblich auf die Rückkehr seines Herrchens wartet.
Nick O'Bannon (Bobby Campo) besucht mit drei Freunden ein Nascar-Rennen. Plötzlich durchzuckt ihn eine schreckliche Vision: Bizarre Ereignisse auf der Rennpiste führen zu einer infernalischen Massenkarambolage, in deren Folge Autos und Wrackteile Zuschauer erschlagen und die Tribüne zum Einsturz bringen. Der grausige Unfall fordert viele Opfer - auch Nicks Freunde finden einen hässlichen Tod. Als Nick aus diesem furchtbaren Albtraum erwacht, überredet er seine Freundin Lori (Shantel VanSanten) und ihre Freunde Janet (Haley Webb) und Hunt (Nick Zano), die Tribüne sofort zu verlassen. Nur Sekunden später geschieht die reale Katastrophe.
Sara (Cameron Diaz) und Brian Fitzgerald (Jason Patric) haben einen Sohn, Jesse (Evan Ellingson) und eine Tochter, Kate (Sofia Vassilieva). Ihr unbeschwertes Familienleben nimmt eine jähe Wendung, als bei der zweijährigen Kate Leukämie diagnostiziert wird. Da kein Familienmitglied für die dringend benötigte Knochenmarkspende infrage kommt, bringt Sara auf Anraten ihres Arztes ein zweites Mädchen zur Welt. Vor der künstlichen Befruchtung wurde zuvor im Labor mittels moderner Präimplantationsdiagnostik sichergestellt, dass der Embryo genetisch passt.
Der neue Kinospaß des Regie-Berserkers Quentin Tarantino ist nun auch in den deutschen Lichtspielhäusern zu sehen. Neben Hollywood-Superstar Brad Pitt hat Tarantino einige der bekanntesten deutschen Darsteller vor die Kamera geholt. Schon das allein und eine absolut herausragende Schauspielleistung des Österreichers Christoph Waltz, der in Cannes mit dem Darstellerpreis ausgezeichnet wurde, machen den in Babelsberg gedrehten Film absolut sehenswert.
Jan (Christian Ulmen, „Herr Lehmann", „Elementarteilchen") möchte die Deutsch-Italienerin Sara (Mina Tander) heiraten. Ganz unspektakulär. Nur standesamtlich. Doch Jan hat die Rechnung ohne seinen zukünftigen Schwiegervater gemacht. Der redselige Antonio Marcipane (der italienische Volksschauspieler Lino Banfi), der 1965 als Gastarbeiter nach Osnabrück kam und mit der Deutschen Ursula (Maren Kroymann) verheiratet ist, verfügt patriachialisch eine Hochzeit in seinem südostitalienischen Heimatdorf Campobello.
Die Kanadierin Margaret Tate (Sandra Bullock) ist eine erfolgreiche Lektorin mit leitender Funktion in einem großen US-amerikanischen Verlagshaus. Ihr zur Seite schuftet Assistent Andrew (Ryan Reynolds), der von seiner sehr resoluten Chefin, deren Lebensmittelpunkt nur ihre Arbeit zu sein scheint, kein Wort der Anerkennung erhält. Margaret führt ein strenges Regiment und ist bei den Büromitarbeitern nicht gerade das, was man beliebt nennen kann.
Eine junge Kongressmitarbeiterin verunglückt in der Washingtoner U-Bahn tödlich. Als Stephen Collins (Ben Affleck), Aushängeschild seiner Partei und Vorsitzender eines wichtigen Komitees, das sich mit den milliardenschweren Ausgaben des US-Verteidigungshaushaltes befasst, bei dieser Nachricht vor laufenden Kameras in Tränen ausbricht, wittern die Medien einen Sex-Skandal des verheirateten Politikers.
Sein Versprechen „Ich komme wieder!" aus dem ersten Terminator-Film von 1984 hat Arnold Schwarzenegger gehalten. Zweimal (1991 und 2003) ist er als Kampfroboter aus der Zukunft wieder gekommen, bevor er sich vor fünf Jahren endgültig in die Politik verabschiedet hat. Aus dem Terminator ist der Gouverneur von Kalifornien geworden. Mit neuer Besetzung wird nun die apokalyptische Geschichte vom Kampf der Menschen gegen übermächtige Maschinen fortgesetzt.
Zurück zu den Wurzeln ist oft das Motto von Filmreihen, bei denen man das Gefühl hat, dass die guten Ideen ausgehen, die Geschichte weitestgehend auserzählt wurde oder es schlicht zu teuer ist, die Starbesetzung für einen weiteren Teil zusammenzubekommen. Jüngstes Beispiel ist „X-Men Origins: Wolverine" , in der „Australia"-Star Hugh Jackman als coolster Superheld des "X-Men"-Universums ins Kino zurückkehrt und zeigt, wie aus dem Mutanten James Logan Wolverine wurde. Die Erwartungen waren hoch. „X-Men Origins: Wolverine" beeindruckt tricktechnisch, enttäuscht aber mit einer schwachen Geschichte.