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Unfall: Schüler in Melsungen von Bus erfasst Drucken E-Mail
Montag, den 08. Mai 2017 um 18:43 Uhr

SymbolfotoMELSUNGEN. Vor der Gesamtschule in der Dreuxallee in Melsungen ist am Montagmittag ein zwölfjähriger Schüler von einem Bus erfasst worden. Der Rettungshubschrauber Christoph 7 flog ihn mit schweren Kopfverletzungen in das Kasseler Klinikum.

Zu dem Unglück kam es gegen 13 Uhr. Der Junge aus Syrien, der derzeit in Melsungen wohnt und zur Schule geht, spielte mit anderen Kindern auf dem Gehweg. Wie Zeugen aussagten, habe der Junge einen Ball in den Händen gehalten und sich in dem Moment zurückgelehnt, als ihn der Felsberger Busfahrer (53) passierte. Dabei prallte der Junge mit dem Kopf gegen die Windschutzscheibe des Busses.

Ein Notarzt und ein Rettunsgteam eilten zum Unfallort und versorgten den Jungen, der im Anschluss in das Kasseler Klinikum geflogen werden musste.
Der Busfahrer erlitt einen Schock. (wal)

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Kommentare

 
-19 # G. Schönemann 2017-05-09 07:52
Wer kümmerte sich die Kinder die um 13 Uhr an der Schule stehen und das live gesehen haben?
Oft ist an Bushaltestellen auch eine (oder mehrere) Aufsichtskraft. Auch für die keine Betreuung.

Dazu der Busfahrer unter Schock. Eine dem Grunde nach lebensbedrohlic he Situation!

Hier wäre ein weiterer Arzt sowie ein KIT das mindeste gewesen was man hätte zum Einsatz bringen müssen.

Im Kreis kommen nur Pfarrer und zu Leichen und kein KIT www.kriseninter vention-psnv.de / für die Seele!

Die Pfarrer, die meist einzeln auftauchen, sind leider oft nicht in der Lage, die Situation zu beherrschen.

In MR kommt zu jedem größeren Notfall automatisch ein KIT - dazu muss dort niemand sterben. nh24.de/.../...

Bei uns im Schwalm-Eder-Kr eis ist halt alles etwas anders......

** KIT = Krisenintervent ionsteam
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+2 # Observer 2017-05-09 09:43
Grundsätzlich ist eine Bushaltestelle kein Spielplatz. Zumindest dass sollte bereits im Elternaus doch noch vermittelt werden, ehe die Kinder das Schulalter erreichen.

In Japan wäre Derartiges undenkbar. Diszipliniert stehen dort die schuluniformier ten Kinder in Zweierreihen und warten, bis sie zum Einsteigen aufgefordert, bzw. entsprechend ihrer Rangordnung an der Reihe sind!
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+9 # Heinz B 2017-05-09 10:48
Klug geschrieben aber Kinder sind Kinder und spielen nun mal wenn ihnen langweilig wird.
Wenn sie älter sind hat sich das Problem erledigt, dann stehen sie regungslos an der Haltestelle und schauen auf das Smartphone.
Japanische Verhältnisse finde ich nicht sonderlich erstrebenswert.
Dort haben viele Kinder schon früh Atemwegsproblem e wegen des Smogs.
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+4 # Mini 2017-05-09 22:17
Also zu meinen Schulzeiten standen wir auch immer in 2er Reihe dort oben und haben gewartet, jedoch war dies auch immer gefährlich, Da die Busfahrer nicht gerade langsam und vorsichtig gefahren sind, oft soweit ausgeholt haben, dass wir 2 Meter vom Bordstein weg mussten. Als Kind kann man so etwas schlecht abschätzen. Ich will keinem etwas unterstellen, aber man sollte immer auf beiden Seiten schauen und nicht nur an Aufsicht und Kind meckern. Wir waren nicht dabei, wir können nicht urteilen.

Allen Beteiligten eine gute Besserung!
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-10 # G. Schönemann 2017-05-10 07:20
Danke für die Roten Daumen.

Statt sich mal Fragen zu stellen, werden Fragen die man stellt abgelehnt. Warum prüft man nicht, ob meine Fragen berechtigt sind und setzt sich mit meiner Besorgnis auseinander?

Alles ist in Ordnung hätte ich schreiben sollen.
Dann wären mir die grünen Daumen nur so zugeflogen.

Mal sehen ob man nach diesem Unfall etwas an der Haltestelle ändert. Und wenn: Warum dass erst in Folge eines Unfalls geschieht.
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