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LEADER-Region Schwalm-Aue bilanziert Projekte Drucken E-Mail
Dienstag, den 05. Dezember 2017 um 11:50 Uhr

Moderatorin Sonja Kunze erläutert Johannes Biskamp das Bewertungsraster. ©Foto: pm | nh27 Projekte mit einem Fördervolumen von rund 1,1 Mio. Euro wurden bisher bewilligt
BORKEN | ZIMMERSRODE. Was mögen Sie lieber? Schwalm-Bräu oder Apfelsaft von der Streuobstwiese?Rote Wurst oder Grüne Sauce? Zillertaler oder Rolling Stones?

Nach dieser heiteren Vorstellungsrunde zu Beginn der Veranstaltung im DGH Zimmersrode ging es kürzlich in eine Rückschau zu drei Jahren LEADER-Förderperiode in der Region Schwalm-Aue.

Die Ergebnisse können sich sehen lassen: 27 Projekte mit einem Fördervolumen von rund 1,1 Mio. Euro wurden bisher bewilligt. 14 Vollzeitarbeitsplätze, zwei Ausbildungsplätze, sieben Teilzeitplätze und sechs geringfügige Beschäftigten-Verhältnisse sind unter anderem bisher entstanden. Viele gute Projekte konnten schon umgesetzt werden. Gefördert wurde in den Bereichen Wirtschaftsentwicklung, Tourismus, Kultur, Siedlungsentwicklung, Klimaschutz und Gemeinwesen.

Bei der anschließenden Bewertung zeigten sich die Teilnehmenden entsprechend zufrieden mit dem bisherigen Umsetzungsstand. In Kleingruppen wurde anschließend diskutiert, welche Projekte und Themen in den verbleibenden drei Förderjahren bis 2020 noch bearbeitet werden sollten. Eine bunte Mischung an Projektideen kam zusammen wie ein Konfirmationsmuseum für Ziegenhain, Jugendliche als Museumsführer, Treffpunkte zwischen Generationen und eine Regio-App für regionale Direktvermarktung. „Die gesammelten Themen und Projektideen werden wir auswerten und auf die Suche nach Akteuren gehen, die Interesse haben, die entsprechenden Projekte umzusetzen“, erläutert Sonja Pauly vom Verein Regionalentwicklung Schwalm-Aue als Veranstalter das weitere Vorgehen.

Zum Hintergrund

LEADER ist ein europäisches Programm zur Förderung des ländlichen Raums. Die LEADER-Förderperiode läuft noch bis 2020. Anträge können Privatpersonen, Unternehmen, Kommunen, Vereine und Kirchengemeinden stellen. Das Vorhaben muss zu den Entwicklungszielen der Region passen. Förderanfragen müssen rechtzeitig beim Verein Regionalentwicklung Schwalm-Aue gestellt werden. Der Verein und die Bewilligungsstelle des Landkreises beraten und prüfen, ob das Vorhaben grundsätzlich förderfähig ist. Über die Vergabe der Mittel entscheidet dann ein fünfzehnköpfiges regionales Entscheidungsgremium aus kommunalen Vertretern und Wirtschafts- und Sozialpartnern. Zur LEADER-Region Schwalm-Aue gehören die Kommunen Wabern, Borken, Neuental, Schwalmstadt, Willingshausen und Schrecksbach. Im gesamten Schwalm-Eder-Kreis gibt es fünf LEADER-Regionen. (pm)

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