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Ilse Hosemann seit 70 Jahren in der SPD Drucken E-Mail
Montag, den 20. November 2017 um 07:29 Uhr

Ilse Hosemann (Mitte) für 70 Jahre Mitgliedschaft in der SPD geehrt ©Foto: privat | nhTREYSA. Die in Berlin geborene, in Langen wirkende und in Treysa wohnende Ilse Hosemann ist am vergangenen Freitag vom Vorsitzenden der hessischen SPD, Thorsten Schäfer-Gümbel, für 70 Jahre Mitgliedschaft in der SPD geehrt worden.

1947 in die SPD eingetreten, gründete sie gemeinsam mit ihrem Ehemann die Sozialistische Jugend Deutschlands »Die Falken« und betätigte sich von Anfang an bei der AWO. 1955 zog sie nach Langen, wo sie fast 50 Jahre im Ortsvereinsvorstand der SPD war, einen Arbeitskreis Sozialwesen und die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) gründete. In Langen wirkte Ilse Hosemann viele Jahre: Von 1972 bis 1989 war sie Stadtverordnete, viele Einrichtungen, wie das Zentrum für Gemeinschaftshilfe, aber auch Kindertagesstätten und die Einstellung einer Frauenbeauftragten sowie eines Sozialarbeiters für die Integration ausländischer Mitbürger gehen auf ihre Initiative zurück. Die Langener AWO, deren zweite Vorsitzende sie ebenso lange war, ernannte sie 1989 zur Ehrenvorsitzenden und benennt Ilse Hosemann als Mutter der Idee „Essen auf Rädern“.

Als ehrenamtliche Richterin und Schöffin war sie von 1973 bis 1989 unter anderem am Verwaltungsgericht und am Landgericht in Darmstadt tätig.

1999 durfte der Langener Bürgermeister ihr das Bundesverdienstkreuz am Bande überreichen. »Ein Glücksfall für die Stadt Langen und ein Vorbild in Sachen sozialen Engagements«, so Bürgermeister Dieter Pitthan damals. Dem konnte sich Patrick Gebauer anschließen, der als Vorsitzender der SPD-Schwalmstadt Ilse Hosemanns politischen Lebenslauf zusammenfasste und die Ehrung gemeinsam mit dem stellvertretenden SPD-Bundesvorsitzenden, Thorsten Schäfer-Gümbel, durchführte. 2006 zog Ilse Hosemann zu ihren Kindern Gerhard Hosemann und Beatrice Appenroth nach Schwalmstadt. »Die Schwalmstädter SPD hat Ilse Hosemann als feurige Rednerin und aktive Wahlkämpferin erlebt«, so Gebauer. Auch Schäfer-Gümbel zeigte sich erstaunt von der langen Liste an Ehrenämtern und betonte, dass »unser freiheitlich-demokratisches Gemeinwesen davon lebt, dass Bürgerinnen und Bürger wie unsere Genossin Ilse Hosemann an seiner Gestaltung mitwirken und einen Teil ihrer Lebenszeit für das Gemeinwohl einsetzen«. (pm | wal)

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Kommentare

 
-22 # Lars 2017-11-20 10:45
Die Jamaika Koalition ist gescheitert deutschland braucht neue Politiker mit so wird's immer schlimmer
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-27 # mark 2017-11-20 12:12
Merkel muss wek sonst geht dieses Land dem bachrunter und Bürgerkrieg
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+10 # Schwälmer 2017-11-20 12:23
Bei der BTW haben 12,6% die Bachrunter-Part ei gewählt, das reicht. Auch wenn die alte Dame nicht mehr zu den wirklich aktiven Bürgern in der Politik gehört, hat sie doch mehr für die Gesellschaft getan, als irgendein AfD Politiker in Deutschland.
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+17 # Schwälmer 2017-11-20 19:48
die roten Daumen stören mich kaum, man weiß ja wo sie herkommen. Mich erstaunt aber, das hier der Rücktritt des CDU Stadtverordnete n und Fraktionschefs Herrn Schenk noch unerwähnt geblieben ist. Das ist doch ein Thema, dass uns Schwalm-Anwohne r interessiert.
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+5 # Holger Krause 2017-11-22 15:01
zitiere Schwälmer:
die roten Daumen stören mich kaum, man weiß ja wo sie herkommen. Mich erstaunt aber, das hier der Rücktritt des CDU Stadtverordneten und Fraktionschefs Herrn Schenk noch unerwähnt geblieben ist. Das ist doch ein Thema, dass uns Schwalm-Anwohner interessiert.


Hallo Schwälmer,
die Entscheidung von Herrn Schenk scheint nicht wirklich zu interessieren.
Letztlich zieht er aus persönlicher Verstimmtheit über sein politisches Schicksal die Konsequenz. Er will ja Ortsvorsteher bleiben, da hat er ja auch überhaupt nix mehr mit Herrn Pinhard zu tun, schon klar, ne? Bei seinen CDU-Kollegen hat er schon lange kein Rückhalt mehr. Sicher wäre er selbst gerne Bürgermeister geworden, aber das haben ihm seine eigenen Leute nicht zugetraut. Daher hat man ihn für seine langjährige Tätigkeit diesen bisherigen Posten vermacht. Auch trägt Herr Schenk mit die Verantwortung, dass Herr Pinhard am Ruder ist, er hätte es verhindern können. Auch ihm hätte klar sein müssen, dass Herr Schwierzeck sozusagen das kleinere Übel gewesen wäre, der Posten des 1. Stadtrats ging nun auch nicht an die CDU. Dem Vernehmen nach strebt er ohnhin nach höheren politischen Ämtern, da ist der Aktenstapel auf Herrn Pinhards Schreibtisch natürlich immer ein Alibi-Rückzugsg rund mit dem jeder gut leben kann.

So liebe Rote Daumendrücker, dann prügelt mal auf meinen Beitrag ein. Schöne Grüße an den CDU-Stadtverban d und seid doch mal ein bisschen ehrlich zu euch selbst, gelle.
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+42 # mussmalsein 2017-11-20 12:32
zitiere mark:
Merkel muss wek sonst geht dieses Land dem bachrunter und Bürgerkrieg


zuerst üben wir die Rechtschreibung und dann sehen wir weiter.... und was diese beiden Kommentare mit dem Thema zu tun haben? Genau, nichts
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-30 # mustafa 2017-11-20 14:09
Merkel ist die beste für unser Land hoffentlich wird sie weiter Regieren Deutschland ist Bunt.
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+11 # Schwälmer 2017-11-22 18:39
@ mustafa, schön, dass es Ihnen hier gut gefällt, aber trotzdem ist Merkel nicht das Beste für unser Land. Ich verstehe Ihre Sicht, aber die guten Merkel-Zeiten sind vorbei. Es kann auch ohne Frau Merkel bunt bleiben. Nur braun, ist noch nie was gutes gewesen. Auch wenn das nicht sehr viel glauben.
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0 # Zella 2017-11-20 19:58
Seriöse Politiker die so ein Volk wie euch haben sind gestraft.
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0 # Arno N. 2017-11-24 20:06
Diese Aussage hört sich ein wenig nach "Ach ... wieder stört der Auftraggeber" an.

Soweit ich mich erinnern kann, sind Politiker für das Volk da und vertreten dessen Interessen, nicht anders herum.
Politiker und vor allem Parteien wirken bei der politischen Willensbildung des Volkes mit, sind aber nicht selbst Quelle des Willens; auch wenn Politiker als Abgeordnete eigentlich nur ihrem Gewissen unterworfen sind.

Das nennt sich repräsentative Demokratie.

Es ließe sich nun trefflich darüber streiten, was die zu repräsentierend en Interessen sind: (Teil-)Menge bzw. Summe der Einzelinteresse n oder doch das große Ganze.

Am Ende steht aber die Frage, ob Politiker sich mit dem Volk als gestraft sehen dürfen. Niemand zwingt sie, jemanden zu vertreten. Jeder ist aber gezwungen, sich von Politikern vertreten zu lassen - ob man sie gewählt hatte oder nicht. Auch wenn man gar nicht wählen darf.

Es ist also die freiwillig selbst auferlegte Bürde eines Politikers mit seinem Auftraggeber aus zu kommen. Auch wenn er schwierig ist.
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+3 # Zella 2017-11-25 11:56
Wenn das Volk seine Interessen nicht erkennt z.B. Vermögensumvert eilung oder multinationale Unternehmen zum Steuerzahlen zwingen und stattdessen dumpfe Nationalisten, neoliberale Fetischisten oder konservative Lederhosen Hillbillys wählt, dann muss der seriöse Politiker verzweifeln. Mit so einem Volk das seine eigenen Interessen nicht kennt und auf politische Gaukler hereinfällt kann man nichts erreichen.
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0 # Arno N. 2017-11-25 15:55
An dieser Stelle erlaube ich mir eine Frage: Was sind Ihrer Meinung nach, ganz konkret, "seriöse Politiker" im Vergleich zu den derzeit gewählten Volksvertretern?

Sehen Sie ein, dass einen Großteil der Wahlberechtigte n nicht "dumpfe Nationalisten, neoliberale Fetischisten oder konservative Lederhosen Hillbillys" wählt.

Um dies zu verhindern gibt es vermutlich aus Ihrer Sicht nur eine Alternative: Das Volk hat sich der richtigen Politik unterzuordnen.
Wie weit ist es da noch zu Politikern, die aus "wessen auch immer"-Gnaden zum Wohle des "Volkes" agieren?

Ich sehe die Alternative darin, aufzuklären, und dem Volk die Entscheidung über die Zukunft zu überlassen. "Freiheit" nicht im Sinne von "Frei von Verantwortung, dann kann man nichts falsch machen". Genau dies muss jedem wieder bewusst werden. Das Wort "Protestwähler" kommt aus der Annahme, dass Wähler radikal wählen um der (gefühlten) Unmöglichkeit der Einflussnahme auf die Politik Ausdruck zu verleihen.

Es gibt durchaus immer einen nicht geringen Teil in der Bevölkerung, der nicht zu erkennen vermag, was das Gemeinwohl ist. Aus diesem Grund aber alle in einen Topf werfen? Ich denke, das kann nicht die Antwort sein.
So weit sind wir noch nicht, dass das ganze "Volk" auf Gaukler hereinfällt. Dazu sind zu viele Menschen in diesem Land aufgeklärt genug und sehen die eigene Verantwortung gegenüber der Gesellschaft. Nicht nur bei Wahlen, auch was das Ehrenamt betrifft. Hierbei beziehe ich mich auch ausdrücklich auf den Inhalt des Artikels, auch wenn mir Frau Hosemann nicht persönlich bekannt ist.

Hoffen wir, dass es so bleibt und nicht noch mehr Menschen auf einfache Antworten hereinfallen, die vorgeben zu erahnen, dass kaum einer noch erkennt was die eigenen Interessen ausmacht und "dumpfe Nationalisten ..." gewählt werden.
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