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Ein Plus für die Ausbildung in Zella Drucken E-Mail
Montag, den 09. Oktober 2017 um 09:01 Uhr

©Foto: privat | nhZELLA. Die Feuerwehr Zella bekam im Rahmen ihrer letzten Ausbildungsveranstaltung ein »Rauchhaus« geschenkt, das nun das Ausbildungs –und Lehrmaterial der Zellschen Brandschützer ergänzt.

Anhand des Modells können Gefahren durch Brandrauch dargestellt werden. Das Haus wurde in liebevoller Handarbeit durch einen Freund des Wehrführers erbaut. Jedes Zimmer wurde mit Möbeln ausgestattet, die Kinderzimmer bekamen ein Schaukelpferd, um alles so realitätsnah wie möglich zu gestalten. Jedes noch so kleine Detail wurde von Erich Lohrey, dem aus Schwalmstadt-Niedergrenzebach stammenden Freund der Familie des Wehrführers aus Zella erarbeitet.

Ergänzt wurde Lohreys Meisterwerk durch eine Nebelmaschine aus dem Modellbau, Licht für alle Räumlichkeiten, alles per Fernbedienung steuerbar, so auch das typische „Brandflackern“, was einen Feuerausbruch darstellen soll. Die elektronische Ausstattung wurde von Harry Knauf, Mitglied der Einsatzabteilung in Zella, verbaut.

Im Rahmen der Übergabe wurde es auch das erste Mal vorgeführt. Als das Licht im Ausbildungsraum etwas gedämpft wurde, im Rauchhaus selbst, der künstlich generierte Nebel eine Küche verrauchte, das Brandflackern im Herd deutlich sichtbar wurde, waren alle Zuschauer ganz gespannt. Die Kücheneinrichtung hatte sichtlich Feuer gefangen, dichter Rauch versperrte die Sicht, als sich die Tür der Küche in den Flur öffnete wurde auch dieser verraucht und die Sicht wurde zunehmend schlechter. Alles nur weil Frau Mustermann vergessen hatte, die Türe hinter sich zu schließen, als sie den Brandraum verlassen hatte. Die obere Etage besteht aus einem Hausflur und den Schlafräumen der Familie Mustermann. Als der Rauchmelder im Kinderzimmer ertönt, dass Kind der Familie Mustermann aufschreckt und wie gewohnt das Zimmer über den Hausflur verlasen will, erschreckt es, der Flur ist voller Rauch und es kratzt im Hals. Es merkt ganz schnell hier komme ich nicht weiter. Schließt ganz rasch die Türe um ein eindringen des giftigen Rauches in sein Zimmer zu vermeiden und stellt es sich an das Fenster und macht sich bemerkbar, so dass die Feuerwehr eine Leiter anstellt und das Kind über diese aus dem Kinderzimmer retten kann.

Wehrführer und Vereinsvorsitzende zeigen sich sichtlich begeistert und alle waren etwas froh, als das Kind der Familie Mustermann sicher gerettet werden konnte. Dieses und zahlreiche andere Szenarien können nun in Zella dargestellt werden, um auf mögliche Gefahren durch den giftigen Brandrauch hingewiesen werden.

Ebenso können auch einsatztaktische Maßnahmen dargestellt werden, besonders im Bereich der Druckbelüftung. Diese wird durchgeführt von der Feuerwehr um einen großen Bereich z.B. Teile eines Hauses möglichst schnell rauchfrei und somit begehbar zu machen.

»Die zahlreichen Stunden und die liebevolle Handarbeit sind sofort ersichtlich, man kann hier gar nicht oft genug danke sagen. Solch ein Objekt hat für uns, die Feuerwehr und deren Jugend –und Kinderabteilungen einen sehr hohen Wert und wir sind Erich Lohrey sehr dankbar für das was er hier geleistet hat. Hervorzuheben ist, dass er uns dieses Haus als Spende überreicht hat. Dies ist auch eine Form die Arbeit der Feuerwehr zu würdigen«, so Wehrführer Jan-Henrik Ebers.

©Foto: privat | nhDer Wunsch von Erich Lohrey war es etwas für die Kinder und Jugendlichen der Feuerwehr zu tun, deshalb war auch ein Foto ohne Kinder nicht zu ergattern. Er hatte darauf bestanden, dass die Kinder des Wehrführers mit auf dem Bild sind um es zu verdeutlichen wofür er dieses besondere Geschenk erbaut hat. (pm)

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