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Hexenturm in der Steingasse wird saniert Drucken E-Mail
Samstag, den 07. Oktober 2017 um 16:58 Uhr

©Foto: nh24TREYSA. Nachdem den Hexenturm in der Steingasse in Treysa aus Sicherheitsgründen seit etwa zwei Jahren ein Sicherheitszaun umgibt, da sich aus der Mauerkrone einige Steine gelöst hatten und Putzstücke heruntergefallen waren, haben nun die Sanierungsmaßnahmen begonnen, wie aus dem Rathaus mitgeteilt wird.

Zwischenzeitlich wurde die Instandsetzung des Mauerwerkes vorbereitet, in dem das Projekt zur Förderung im Rahmen des KIP (Kommunales Investitionsprogramm) angemeldet wurde. Eine Bewilligung von Fördermitteln in Höhe von 40.000 Euro liegt vor. Außerdem wurde die Ausführung mit dem Landesamt für Denkmalpflege, der Unteren Denkmalschutzbehörde und dem Institut für Steinkonservierung (Mainz) abgestimmt. Das Institut hatte eine detaillierte Untersuchung der Fassadenoberfläche durchgeführt. Im Ergebnis ist der jetzige Zustand mangelbehaftet.

Für die Bauausführung des 1. Bauabschnittes stehen momentan insgesamt 60.000 Euro (40.000 Euro KIP-Mittel und 20.000 Euro städtische Haushaltsmittel) zur Verfügung. Der Magistrat hat den Auftrag an die Firma Denkmalpflege Mühlhausen vergeben. Das Gerüst ist bereits aufgestellt. Mit der Reinigung des Putzes und des Bruchsteinmauerwerkes wurde in dieser Woche begonnen. Aus Witterungsgründen ist geplant, die erforderlichen Instandsetzungsarbeiten so zügig wie möglich durchzuführen und möglichst bis Ende November 2017 abzuschließen.

Nach den bisherigen Schadensfeststellungen ist es erforderlich, dass die obere Mauerkrone zu einem großen Teil neu (mit vorhandenen Sandsteinen) aufgemauert werden muss. Außerdem werden schadhafte Putzstücke an den Turmwänden abgenommen und der Turm bekommt eine neue Berappung. Die derzeitige Oberfläche weist viele Risse und lose Putzstücke auf, die durch Regen und Frost abplatzen und eine Gefährdung darstellen.

»Der Magistrat und auch die Denkmalpflege halten einstimmig das gewählte Verfahren für die beste und nachhaltigste Lösung. Über weitere Maßnahmen, die über die jetzige Instandsetzung hinausgehen, muss in den kommenden Jahren diskutiert werden. Hier gibt es auch vom Stadtgeschichtlichen Arbeitskreis verschiedene Vorschläge und Ideen. Weitere Bauabschnitte hängen aber von einer Finanzierung ab«, so Bürgermeister Stefan Pinhard.

Hintergrund Berappung
Der Restaurator versteht unter Berappung einen Unterputz (in diesem Fall ein Kalk-Sand-Putz) der grob auf das freigelegte Mauerwerk aufgetragen wird. Dieser Unterputz kann später auch noch einen Oberputz erhalten. Hierüber ist aber zukünftig noch zu entscheiden. Die Berappung ist für den Schutz des Mauerwerkes notwendig. (pm | wal)

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