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Schwalmstadt darf sich »Konfirmationsstadt« nennen Drucken E-Mail
Donnerstag, den 28. September 2017 um 20:51 Uhr

©Entwurf: Gerhard ReidtSCHWALMSTADT. Das Hessische Innenministerium hat dem Antrag der Stadt Schwalmstadt bereits Ende August zugestimmt, zukünftig den Beinamen »Konfirmationsstadt« tragen zu dürfen, wie Bürgermeister Stefan Pinhard informiert.

Die Verleihungsurkunde soll durch den Staatssekretär Mark Weinmeister übergeben werden. Ein Termin steht bislang nicht fest. Möglich wäre aber das letzte Oktoberwochenende, an dem in Ziegenhain eine Veranstaltung zum Thema »500 Jahre Reformation« stattfindet.

»Die Gremien der Stadt Schwalmstadt, Vertreter der Kirche und die touristischen Organisationen zeigten sich alle sehr erfreut darüber, dass mit der Verleihung der Sonderbezeichnung „Konfirmationsstadt“ dieses bedeutende geschichtliche Ereignis als wichtiges Alleinstellungsmerkmal für Schwalmstadt und nicht zuletzt für die gesamte Region gewürdigt wird«, sagt der parteilose Bürgermeister Stefan Pinhard.

Ziel aller Beteiligten wird es nun sein, die Themen „Konfirmation und Reformation“ nachhaltig sowohl im touristischen als auch im gesellschaftlichen Bereich zu vermarkten und weiter zu entwickeln.

Als ein erster Schritt wurde bereits ein Internetpräsenz www.konfirmationsstadt.de eingerichtet. Sie soll als gemeinsame Informationsplattform von Stadt, Kirche und Schwalm-Touristik e.V. für die vielfältigen geplanten Projekte und Veranstaltungen dienen.

Hintergrund:

2017 jährt sich Martin Luthers berühmter Thesen-Anschlag in Wittenberg zum 500. Mal. Dieses Jubiläum „Luther 2017“ wird weltweit gefeiert. Das Land Hessen gilt in vielerlei Hinsicht als ein Stammland der Reformation. Vor allem Philipp der Groß­mütige, Landgraf von Hessen, hat durch seine Politik die Weichen für die Ausbreitung der Reformation gestellt. Bedeutende Ereignisse wie die erste Konfirmation, Luthers erste Predigt auf dem Rückweg vom Reichstag in Worms oder die erste Synode sind in Nordhessen verortet. Darüber hinaus prägte die Geschichte der hugenottischen Flüchtlinge, die in Hessen Aufnahme fanden, das Land.

Ziegenhain ist ein wichtiger geschichtsträchtiger Ort zu diesem Thema. Im Jahr 1539 wurde die „Ziegenhainer Kirchenzuchtordnung“ erlassen, die als Geburtsstunde der Konfirmation gilt. In ihr wurde festgelegt, dass Kinder systematisch im Katechismus unterrichtet werden sollten, ehe man sie konfirmierte und damit zum Abendmahl zu­ließ. Um die Jugendlichen in der christlichen Lehre zu unterrichten, mussten sie lesen und schreiben lernen. Dadurch entstanden landesweit Schulen, die die Kinder entsprechend unterrichteten und als Abschluss wurde die Konfirmation gefeiert. Nach den Grundsätzen dieser Zuchtordnung lassen sich heute weltweit Millionen von Kindern und Jugendlichen konfirmieren. (wal | pm)

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Kommentare   

 
+2 # ziegenhainer 2017-09-29 05:36
Man ist das wichtig.
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-9 # MeisterSchwalmEder 2017-09-29 07:27
"Das Land Hessen gilt in vielerlei Hinsicht als ein Stammland der Reformation. Vor allem Philipp der Groß­mütige, Landgraf von Hessen, hat durch seine Politik die Weichen für die Ausbreitung der Reformation gestellt."
Der Philipp hat sich in erster Linie das Eigentum der kath. Kirche zu eigen gemacht.

Eigentlich dürfte sich nur der Ortsteil Ziegenhain so bezeichnen.
Schwalmstadt selbst gab es damals noch gar nicht.
Man schmückt sich gern mit fremden Federn.

Letztlich sinnlos, weil in jeder Stadt Deutschlands Konfirmationen stattfinden.
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+20 # LIesel 2017-09-29 09:22
Gegen die Bezeichnung Konfirmationsst adt spricht doch nichts, es ist gelebte deutsche Kultur.
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-13 # Hans Vader 2017-09-29 12:52
Schwalmstadt benennt sich jetzt mit etwas Religiösem. Getreu dem Motto, wir glauben am meisten an imaginäre Freunde. Scheiße wie kann man in der heutigen Zeit noch auf Religion stolz sein? Ohne Religion gäbe es den ganzen Zwist zwischen Muslimen und Christen nicht, ohne Religion gäbe es generell weniger Kriege, Ohne Religion wäre die Welt vereinter, und vor allem, Ohne Religion gäbe es keine CDU. Ich brauch keinen angebeteten Bestseller der mir sagt sei kein Arsch. Kriege ich auch ohne hin, danke.
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+10 # LIesel 2017-09-29 15:28
Im Grunde haben Sie recht, aber so einfach ist das nicht. Die Bedürfnisse anch einer höheren Macht sind so alt wie die Menschheit, als sie begann sich Gedanken über das Zusammenleben gemacht hatte. Man brauchte in grauer Vorzeit Regeln, die das Zusammenleben ermöglichten, aber oft missbraucht wurden. Wir denken heute aus Gewohnheit kaum darüber nach, dass es keine höhere Macht geben bauchte, um sich untereinander zu verstehen. Heute haben wir von Menschen egmachte Gesetze, die einen Rahmen bieten. Trotzdem gibt es Menschen, die den Rahmen sprengen. Heute gibt es nur eine geringe Zahl von Aanalphabeten. Vor 1.300 Jahren war der größte Teil der Menschen des Schreibens und Lesens unkundig. So konnten sich Religionen verbreiten, wer konnte sei hinterfragen?
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+8 # Eowyn 2017-09-29 17:40
Könnte man so sehen. Allein schon im Artikel wird ein guter Grund genannt, daß Religion auch eine wichtige Rolle in der Entwicklung der Menschheit spielte.
Die Reformation führte zur Übersetzung der Bibel, dafür musste man lesen können. Viele haben mit der Bibel lesen gelernt. DIe Menschen konnten zum 1. mal selbst entscheiden, was sie glauben konnten oder wollten. Hätte es das alles nicht gegeben, ginge es den Christen wie den Muslimen. In den meisten Fällen lesen nur die Imame, weil eigenlich die Übersetzung des Koran verboten ist.
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+9 # LIesel 2017-09-29 19:20
Letzteres habe ich auchz nicht gewusst- Kein Wunder, dass so viel Unsinn mit dem was im Koran gesschrieben stehen soll, getrieben wird. Das lässt doch einige Schlüsse zu.
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+5 # Eowyn 2017-09-29 19:54
Ich versuch mich immer kurz zu fassen ;-)da bleibt manchmal etwas auf der Strecke. Aber ist immer ein Ansatz für Diskussion
Es gibt natürlich Übersetzungen, empfohlen wird meist das Original, weil die Übersetzung auch gleichzeitig Interpretation ist.
Im Grunde das gleiche wie bei uns bis zur Reformation und die war ja auch mit vielen Hindernissen verbunden.
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-1 # Hans Vader 2017-09-30 15:19
In der Theorie könnte das so sein. Sind wir aber mal realistisch, wir leben in einer Kultur des nicht hinterfragens und akzeptieren. Man wächst aus dem Elternhaus heraus schon mit einer Vorgegebenen Religion auf. Oder habt ihr schon mal sowas mitbekommen wie, Eltern beide Evangelisch, gemeinsamer Sohn im Kindesalter Katholike oder Moslem, Jude, was auch immer?
Da ist nicht viel mit Entscheiden. Klar "könnte" man, aber da wird nichts hinterfragt, sondern hingenommen.
Klar könnten wir selbst die Bibel etc. lesen, aber auch von den gläubigen wer hat das schon getan? Das ist wie mit der Demokratie, wir wählen einen, der dann eh macht was er will. Oder denkt hier irgend jemand dass Politik immer dem Volk dient? Vielleicht erst, wenn die eigenen Taschen vollgewirtschaf tet sind.
Beispiel TTIP oder ACTA, klar, alles zum Wohle des Volkes.
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+5 # Eowyn 2017-09-30 16:50
Hier haben sie , so glaube ich, etwas nicht verstanden.
Es ist nicht die Rede davon,daß heute noch Kinder mit der Bibel das lesen lernen.
Bei meiner Ausführung handelt es sich um die Vergangenheit
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+2 # Holger Krause 2017-09-29 22:07
Naja so eine hübsche Bezeichnung reiht sich doch prima in andere Titel ein: Stadt mit der fortschrittlich sten Baustellenplanu ng, Stadt mit der höchsten Sonnenkönigsver schuldung usw. Glückwunsch Herr Pinhard endlich auch mal was erreicht? :-x :zzz :cry:
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+7 # LIesel 2017-09-30 23:51
Ich bin auch kein Pinhard Fan, aber offenbar haben Sie keine Ahnung wie das so läuft in einer STadt die einen neuen Bürgermeister hat. das was jtzt realisiert wird, hatte der alte Bürgermeister vorbereitet und planen lassen. Alles was Herr Pinhard bisher erreichen konnte, ist einen Haushalt aufzustellen und sich mit der Ist-Darstellung zu beschäftigen. Das was jetzt geplant wird, kann erst in ein bis zwei Jahren realisiert werden. Für Vorschläge ist der Bürgermeister Pinhard sicher dankbar.
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-5 # Holger Krause 2017-10-01 13:02
Liebe Liesel,
mich gleich ins Tal der Ahnungslosen zu beamen ist doch etwas verwegen. Der Ist-Stand der Stadt Schwalmstadt dürfte jedem der sich kommunalpolitis ch interessiert bekannt sein. So ein grosses Geheimnis ist das jetzt nicht, schon gar nicht für Herrn Pinhard, denn in seinem Wahlprogramm hat er ja gesäussert was er alles besser machen will. Wenn er sich jetzt immer noch ein Bild machen will, dann gute Nacht. Was hat er denn bisher geliefert? Eine peinliche Rede zur Salatkirmes.Sei n Credo ist Neues wagen, was hat er denn Neues gewagt? Können Sie eine Leistung von Pinhard nennen, vereehrte Liesel? Immer raus damit
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