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Backparadies Jungclas hat Insolvenz angemeldet Drucken E-Mail
Mittwoch, den 13. September 2017 um 21:38 Uhr

©Archivfoto: nh24TREYSA. Das Backparadies Jungclas ist insolvent. Wie das Amtsgericht Marburg informiert, wurde am Mittwochmittag von den Geschäftsführern Jutta Jungclas und Michael Grau ein Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Als vorläufigen Insolvenzverwalter setzte das Gericht Dr. Jörg Laudenbach aus Gießen ein.

Das Unternehmen wurde erstmals 1593 erwähnt und zählt damit zu den ältesten Bäckereien in Deutschland. Nach dem Bau der Produktionsstätte im Ostergrund (1997) expandierte das Unternehmen, das von der Familie Jungclas geführt wurde. Auch durch familiäre Schicksalsschläge geriet die Großbäckerei mit aktuell über einem Dutzend Filialen in der Vergangenheit immer wieder in finanzielle Schwierigkeiten. (wal)

Das Gespräch mit Dr. Laudenbach finden Sie hier:
Jungclas: Übertragungslösung angestrebt

Hintergrund: Insolvenzverfahren bei Kapitalgesellschaften

Wenn eine Kaitalgesellschaft (GmbH, AG) entweder zahlungsunfähig ist, beziehungsweise von Zahlungsunfähigkeit bedroht ist oder wenn sie bilanziell überschuldet ist (die Verbindlichkeiten sind höher als alle Vermögenswerte), so muss die Geschäftsführung den Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens stellen. Andernfalls macht sie sich möglicherweise wegen Insolvenzverschleppung strafbar. Mit diesem Schritt geht ein Zahlungsverbot einher. Das heißt, ab diesem Moment dürfen keine „alten“ Rechnungen mehr bezahlt werden und „neue“ müssen genehmigt sein.

Das Amtsgericht prüft den Antrag, eröffnet dann das Vorläufige Insolvenzverfahren und setzt für längstens drei Monate einen vorläufigen Insolvenzverwalter ein. Diese drei Monaten lang leiten die bisherige Geschäftsführung und der vorläufige Insolvenzverwalter das Unternehmen gemeinsam. In dieser Zeit werden unter anderem die Vermögenswerte ermittelt und melden die Gläubiger ihre Forderungen an, die vom Insolvenzgericht auf Rechtmäßigkeit geprüft werden.

Mit Einleitung des Insolvenzverfahrens ist das Unternehmen quasi von allen Altlasten befreit. Anteile, Einlagen und Darlehen der Gesellschafter oder Aktionäre, sind so lange wertlos, bis alle anderen Gläubiger ausgezahlt sind. Die Bundesagentur für Arbeit zahlt aus der Insolvenzumlage, in die alle Unternehmen einzahlen, die Löhne und Gehälter und wird damit allerdings selbst zum Insolvenzgläubiger. Das Geld, das in den drei Monaten erwirtschaftet wird, gehört den Gläubigern und wird am Schluss nach einer Quote verteilt. Dieser Phase machen Zuschüsse und Hilfen also wenig Sinn und Förderprogramme oder Bürgschaften sind zumeist ausgeschlossen. Das macht auch deutlich, wie heikel die Bundesbürgschaft für Air-Berlin gerade ist. Hat der Insolvenzverwalter einer Ausgabe zugestimmt, haftet er für deren Bezahlung. Geschäfte mit einem insolventen Unternehmen sind im Grunde also ausgesprochen sicher.

Wird nach drei Monaten das eigentliche Insolvenzverfahren eröffnet, führt der Insolvenzverwalter das Unternehmen alleine weiter. Er muss es dann entweder abwickeln, besser aber insgesamt oder in Teilen verkaufen, was durchaus auch bereits in der Phase der vorläufigen Insolvenz möglich ist. Ein Verfahren, das gerade auch bei Air-Berlin als Bieterverfahren praktiziert wird. Käufer können auch die Alteigentümer sein. Der Verkaufserlös kommt in die Insolvenzmasse und steht damit zur Verteilung an die Gläubiger bereit.

Das neue Unternehmen startet also dann bei „Null“ beziehungsweise mit der neuen Einlage, der neuen Eigentümer, auf jeden Fall schuldenfrei. Es kann – wie jedes andere Unternehmen – Investitionszuschüsse des Landes oder des Bundes in Anspruch nehmen, wenn es die Fördervoraussetzungen erfüllt. Das ist in der Regel zumindest der Nachweis einer bestimmten Anzahl von Arbeitsplätzen. (rs)

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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 18. September 2017 um 07:30 Uhr
 

Kommentare

 
-107 # cybermama 2017-09-13 22:31
Wundert mich nicht wirklich! 1,70 € für einen Tee verlangen, unfrundliches Personal, das auch noch 0,40 € für etwas Honig in den Tee verlangt und die gewünschte Frischmilch vorab selbst in das Teeglas kippt. Meine Erfahrung. Meine Meinung dazu: Her mit Bäckern und Cafés, nicht mit Backmaschinen!!
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+77 # Magic 2017-09-13 23:14
Cybermamma du hast keine Ahnung !
Ehrlich keinen blassen Dunst, du schreibst so ein
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+51 # Mustermann 2017-09-14 08:38
Oh Na klar! Die Personalkosten müssen ja auch keines Wegs gedeckt werden. Unfreundlich.. Ahhhh Sie sind immer gut drauf - in Ihrem Job? Sie haben nie einen schlechten Tag? Dürfen Verkäuferinnen natürlich auch niiiiieeemals haben... - so wie sie schon schreiben frag ich mich ob sie freundlich zur Verkäuferin waren!

:D Backmaschinen? Kennen Sie überhaupt die Bäckerei Jungclas?
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-33 # aus der Schwalm 2017-09-14 09:05
zitiere Mustermann:
Oh Na klar! Die Personalkosten müssen ja auch keines Wegs gedeckt werden. Unfreundlich.. Ahhhh Sie sind immer gut drauf - in Ihrem Job? Sie haben nie einen schlechten Tag? Dürfen Verkäuferinnen natürlich auch niiiiieeemals haben... - so wie sie schon schreiben frag ich mich ob sie freundlich zur Verkäuferin waren!

:D Backmaschinen? Kennen Sie überhaupt die Bäckerei Jungclas?


Wollen Sie damit sagen, das die Firma ihre Brötchenstraße etwa nicht mehr hat? Nur ein Beispiel zu Backmaschienen.
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+27 # Mustermann 2017-09-14 09:17
Nun bleiben Sie mal realistisch - Zeigen Sie mir wer zig tausend Brötchen mit der Hand macht ;)
Backmaschinen na klar - Handrührgerät nutzen sie zuhause auch oder? Oder vermengen sie alles mit den Händen?
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+22 # Mustermann 2017-09-14 09:18
Es gibt Backmaschinen und Backmaschinen - Jungclas macht aber viel noch selbst - könnte auch alles eine Maschine machen...
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+12 # holschie 2017-09-14 17:28
Meinen sie die Maschine die den Teig abwiegt und formt und auf die Bleche setzt. Die habe ich mir am Besuchertag angeschaut. Was ist daran verwerflich? Stummsinnige Arbeit von Maschinen machen zu lassen. Ich dachte die Handwerkskunst liegt in der Herstellung der Teige, der Pflege der Teige und des Backens??
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-20 # jens 2017-09-13 22:40
Wieder mehr Arbeitslose
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+32 # Schwälmer 2017-09-14 10:23
Noch ist nicht alles verloren, der Insovenzverwalt er wird versuchen die Firma Junclas zuretten, sicher mit Abstrichen, aber nicht ohne Hoffnung.
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+31 # kafka 2017-09-13 23:14
Schade.
Eine Schwälmer Traditionsfirma verschwindet.

Resultat unserer kollektiven Einkaufsentsche idungen (und unternehmerisch er Starrheit, evtl).

Lidl/Aldi hat wieder mal gewonnen.

Ich backe immer öfter selbst.

Heute Pizza.
Teig morgens in 5 Minuten gemixt
-> vor der Fahrt zur Arbeit in den Kühlschrank gestellt
-> 9h später ein perfekter Pizzateig (idiotensicher).

Die kommenden Zeiten machen aus uns allen wieder Bäcker, Brauer, Bauern.
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+6 # Schwälmer 2017-09-14 22:40
Haben Sie inzwischen die Nachricht des Insovenzverwalt ers bei nh24 gelesen?
Der berichtet, genau das was ich gemailt habe, ausführlicher aber treffend. Also nicht gleich die Hoffnung aufgeben und efrig Brot, Brötchen und Kuchen kaufen, ab und an einen Cappuccino trinken und dazu ein belegtes Brötchen essen, das hilft dem Unternehmen und den Mitarbeitern.
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-52 # ziegenhainer 2017-09-14 06:03
Die Wucherpreise machen es möglich.
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+28 # Mustermann 2017-09-14 08:47
Wucher? kennen Sie den Begriff?
Kosten müssen gedeckt werden? schon mal was von Buchführung gehört Herr/Frau Ziegenhainer?
Kauf doch deine billig-Brötchen im Supermarkt. Sind doch lecker so die ganzen Zusatzstoffe die das Brötchen haltbar machen etc..
Lass es dir schmecken! =)
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+89 # Mädel 2017-09-14 06:36
Schade eigentlich, dass so ein großes Unternehmen pleite geht.

Aber wenn man es genau betrachtet liegt es einfach auch daran, dass es in fast jedem Supermarkt mittlerweile Brötchen und Brote zu einem Billigpreisange bot gibt.
Wer macht sich da noch die Mühe und fährt nach seinem Einkauf extra zur Bäckerei ?
Zudem gibt es immer mehr Menschen die auf Ihre Geldbörse achten müssen und sich nicht alle zwei Tage ein Brot für 3.50 Euro vom Bäcker leisten können....Traur ig,wenn man es von der Seite betrachtet.

Ich muss ehrlich sagen, dass ich abends teilweise sehr spät von der Arbeit komme und keine Gelegenheit mehr habe,mich mit Brot vom Bäcker zu versorgen.

Jedoch ist der Geschmack des Billigbrotes kein Vergleich zu einem frischen Bäckerbrot.

Mir tut es leid für alle Mitarbeiter der Firma Junclas.
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+49 # K.L.O. 2017-09-14 07:00
Das ist ja fürchterlich! Die frischen Grießbrötchen sind die besten Brötchen die ich je gegessen habe. Kann man nur hoffen, dass es eine Weiterführung des Geschäftes und somit der Mitarbeiter gibt.
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+37 # Hartmut 2017-09-14 07:20
Sehr schade! Gute Qualität, schlechtes Managemant! Mit dem neuen Gesellschafter Grau kam die Wende, allerdings in die falsche Richtung.
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-12 # Eowyn 2017-09-14 08:09
Sie können das beurteilen? Familienunterne hmen holen sich oft nur einen Außenstehenden ins Boot, wenn der Betrieb auf Talfahrt ist. Vielleicht konnte auch ein Herr Grau den Absturz nicht mehr verhindern?
WIe hier einige schreiben, liegt es viel zu oft am Kaufverhalten der Kunden.
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+20 # Mustermann 2017-09-14 08:32
Na sie scheinen es ja auch ganz toll zu wissen Herr/Frau Eowyn. Hauptsache seinen Senft dazu gegeben! Die Familiensituati on haben Sie aber schon mitbekommen? Schicksalsschlä ge usw. sind Ihnen bekannt? Na dann erzählen Sie mal wer, wenn nicht ein Externer, hätte die Firma leiten sollen?
Wenn der eingeholte Geschäftsführer natürlich keine Ahnung von dieser Branche hat...

Aber lasst mal alle die Kirche im Dorf - hier steht nur das die Firma Insolvenz angemeldet hat. Wissen viele wohl auch gar nicht was das überhaupt bedeutet...
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-5 # Eowyn 2017-09-14 10:03
Ach der Herr Ichkennmichaus. Mir scheint sie verstehen einige Kommentar nicht und dann gibt es noch Leute die verstehen was sie erzählen :D
Ich kenne die Situation bei der Familie Jungclas und deshalb macht es Sinn jemanden dazuzuholen. Es gibt aber betriebnliche Entwicklungen, die kann nur noch ein Zauberer aufhalten, sie Schwätzer. Die einzige Frage ist, woher ihr Insiderwissen zu Herrn Grau stammt und wenn, könnte es bei ihren Behaupungen evtl rufschädigend sein.
Natürlich weiß auch keiner der Kommentatoren, was Insolvenz bedeutet. Ich bin sicher sie werden uns aufklären :D
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-1 # Zella 2017-09-14 12:49
Wenn Unternehmen aus der gleichen Branche und in einer ähnlichen Größe, keine Probleme haben, dann kann bei Junclas nicht alles Weltklasse gewesen sein?.
Der Fisch stinkt immer vom Kopf
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+19 # Lutz Klapp 2017-09-14 17:33
Ist schon interessant was für Dampfplauderer hier schreiben. Von nix und der Firma keine Ahnung aber den Mund voll nehmen!
Der neue Geschäftsführer Herr Grau ist in die Firma gekommen, da stand die Uhr nicht fünf vor zwölf, sondern 5 nach zwölf. Außerdem ist er kurz vor der Insolvenzversch leppung von den Eigentümer eingestellt worden, als letzten Rettungsanker. Ich weiß aus eigener Erfahrung, das der neue Geschäftsführer alles mögliche versucht hat, zu Retten was zu Retten war. Letztendlich hat es es leider nicht mehr geschafft, was sehr traurig ist. Ich wünsche der Firma, das es noch gut wird und den Mitarbeitern alles Gute für die Zukunft!
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+48 # Finni 2017-09-14 08:17
Sehr schade, ich hoffe es liegt nicht ernsthaft am Discounter, weil es dort billigeres Brot und Brötchen gibt. Selbst wenn man auf´s Geld achten muss, sollte man doch in der Lage sein sich ein ordentliches Brot beim örtlichen Bäcker zu kaufen. Die billigere Ware kann da nicht mithalten. Egal ob Brot, Backwaren, Eier etc... Wacht endlich auf liebe Menschheit. Immer nur meckern wenn es mal wieder einen Lebensmittel Skandal gibt. Kauft beim Bauern des Vertrauens,geht auf den Markt und unterstützt die kleinen, die es am meisten verdienen. Jeder einzelne kann etwas ändern wenn man sich bemüht ist es doch einfach.
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+28 # Mustermann 2017-09-14 08:43
Sehr toll geschrieben Finni sehe ich genauso. Man sollte den Blick auch mal auf die Produkte des Bäckers vor Ort haben. Vielleicht teurer aber auch hochwertiger. Personalkosten müssen auch beglichen werden können... Wenn man seine Brötchen in Supermärkten kauft - die jeder antatschen kann nur mal so nebenbei - sollte man sich mal überlegen was für Inhaltsstoffe drin sind.
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+23 # holschie 2017-09-14 17:18
Ca 80% der Backwaren werden heute durch die Discounter und dem Lebensmittelein zelhandel verkauft. In den 80er Jahren war das genau umgekehrt. Natürlich gibt es darum eine Verdrängung und eine Reduzierung der Marktteilnehmer , also Bäckereien. Dies ist so vom Kunden entschieden. Billiges industriell gefertigtes Brot reicht einem großen Teil der Gesellschaft doch aus. Und industriell heißt, dass nur noch jemand an Rohstoffannahme arbeitet, im Labor um die chemischen Zusätze für die jeweilige Rohstoffqualitä t zu bestimmen und ein paar Techniker die die Maschinen und Öfen am laufen halten, vielleicht dann noch ein paar billige Hilfsarbeiter die die Backwarenkarton s für die LKWs bereit stellt. Das ist wahnsinnig Produktiv und unschlagbar günstig muss man zugeben und dazu noch vom Staat gefördert. Ein Thema ist da nur vergünstigter Strom für die Industrie, es gibt aber noch viel mehr Erleichterungen.

Das Bäckersterben in die letzten Jahre gibt es ja nicht ohne Grund! Nicht nur die Rohstoffkosten sind gestiegen, auch z.B. die Kosten für Energie haben sich vervielfältigt und davon braucht ein Handwerks-Bäcke r eine Menge. Außerdem sind die Personalkosten eines Handwerksbäcker s heutzutage fast 50% vom Umsatz.

Die Backmaschinen (Backstraßen) die hier oft beanstandet wurden sind Teigkneter, Teigabwieger und eine Maschine die Brötchen abwiegt und formt. Es gibt keine Bäckerei die solche Maschinen in der ein oder anderen Form nicht hat.

Das einzige besondere bei Jungclas ist der automatische Durchlaufofen. Dies ist eine Arbeitserleicht erung für die Bäcker. Das manuelle bestücken und herausholen der Brote ist eine unsagbare Knochenarbeit, die Dank der Technik für die Bäckr erträglicher geworden ist.

Dies konnte man alles sich an den Tagen der offen Backstube anschauen und erklärt lassen.

Ich fände es sehr Schade wenn Jungclas es nicht schaffen würde. Zum einen mag ich das ein oder andere Produkt sehr gerne (im Gegensatz zu einigen Kommentatoren hier die normalen Brötchen) zum anderen wird auch die Vielfalt bei uns in der Schwalm geringer. Bei jedem Bäcker schmecken die Produkte anders und es ist einfach toll Produkte zu vergleichen und sein Favoriten zu finden. Mal Kuchen vom Möller, mal Brot vom Viehmeier, mal den Kaffee und Torte bei Junglcas und mal backt man wieder selber.

Von mir viel Glück für die nächsten drei Monate und hoffentlich die nächsten Jahre
vervielfälltigt
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+41 # Ewald George 2017-09-14 08:54
Ich bleibe junglas treu bis zum bitteren Ende, denn nur da bekomme ich mein leckeres Roggenbrot. Junglas muss bleiben, es gehört zur schwalm, wie unsere Ahle Woscht
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+4 # asti1980 2017-09-14 09:04
Schade wahrscheinlich ein Unternehmen weniger, es war aber leider abzusehen, die letzten Monate was man so aus den Filiallen und Gesrpächen bzw. durch hören sagen mitbekommen hat.
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+25 # katakombe1 2017-09-14 09:06
Hochmut kommt vor dem Fall!!!!
Eine Bäckerei,die Qualität produziert hat.ohne Zweifel...aber auch schwere Schicksalsschlä ge in der Familie hinnehmen musste , erinnere hier an den Chef Eckhardt.Mit welcher Vehemenz und Arroganz hier die Geschäftsführun g agiert hat , spottet jeder Beschreibung!!
Die Mitarbeiter können einem leid tun, es ist leider eine Erscheinung der Zeit, Billigdiscounte r,sorgen dafür das handwerkliche Betriebe auf der Strecke bleiben!!!Ich erinnere mich noch daran,mit welcher Selbstverständl ichkeit bei der Firma Jungclas,Invest itionen getätigt wurden,es wurde Geld verdient und eswurde expansiert, mehr als 25 Filialen wurden betrieben, doch ereilte Jungclas dasgleiche Schicksal, wie andere Handwerksbetrie be in der Region,erwischt e es nicht auch Berufskollegen ,auch aus der Fleischbranche .Ich wünsche mir,das Verbraucher erkennen,billig geht nicht..wer handwerkliche Qualität geniessen möchte ,muss bereit sein für Brot, Brötchen ,Wurstprodukte auch etwas mehr zu bezahlen....
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-22 # franz muenchinger 2017-09-14 09:53
eine brotfabrik weniger.
der wahn nach immer grösser und noch mehr muss nicht immer von erfolg gekröhnt sein.
junclas hätte mal auf qualität statt masse setzen sollen.
aber die zeiten der echten und guten handwerksbäcker sind leider schon sehr lange vorbei.
beste brötchen gabs seinerzeit beim berger josef am marktplatz und der mohnkuchen war einsame spitze. ;)
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+24 # elwood 2017-09-14 11:52
Sie reden täglich alles schlecht und feiern sich jetzt dafür, dass ein Traditionsunter nehmen mit etlichen Mitarbeitern Schwierigkeiten hat.
Ihr empfohlener Bäcker existiert doch schon lange nicht mehr.
Behalten Sie Ihre Lebensweisheite n einfach für sich. Weil untauglich.
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-5 # franz muenchinger 2017-09-15 10:08
viehmeier ist halt die bessere brotfabrik und die leute kaufen dort dann halt einfach mehr.
;)
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+6 # Lutz Klapp 2017-09-14 17:40
@ franz muenchinger,

Warum ist dann noch Ihrer Meinung nach Viehmeier mit ihrer Masse auf dem Markt?
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-6 # franz muenchinger 2017-09-15 10:09
weil viehmeier halt bessere qualität abliefert.
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+55 # Nicht vorbei 2017-09-14 09:58
Da ja offensichtlich die meisten mit dem Wort Insolvenz nichts anfangen können noch mal zur Erklärung. Die Firma Junglas hat jetzt drei Monate Zeit ihre Finanzen zu regeln während dieser Zeit werden die Personalkosten durch die insolvenzkasse gedeckt. Also es ist noch lange nicht alles vorbei, wer gerne die Qualität bei Junglas kaufen will sollte das nun vermehrt tun. Eine Rettung ist sicherlich noch möglich.
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-23 # MeisterSchwalmEder 2017-09-14 15:21
Die Insolvenzkasse wird durch wen gefüllt ?
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-22 # jens 2017-09-14 16:02
Viehmeier ist vielleicht besser
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+29 # Treeser 2017-09-14 16:27
Jeder einzelne von uns kann nun eine ganze Menge tun! Kauft Eure Brötchen, Brot und Kuchen jetzt und auch in Zukunft bei den Bäckeren vor Ort (besonders jetzt beim Backparadies Jungclas) und nicht im Discounter. Wir geben jeden Tag Geld für jeglichen Blödsinn aus, aber für Qualität aus dem Handwerk sind viele zu geizig. Freundlichkeit und Service kann ich aus eigener Erfahrung sehr hoch schreiben was das Personal angeht egal welche Filiale es betrifft in Schwalmstadt. Ich würde es sehr schade finden wenn nun ein weitere Bäcker seine Filialen schließen müsste. Aber warten wir erstmal das Insolvensverfah ren ab. Drücke allen Angestellten die Daumen das sie ihre Job´s behalten besonders der Familie Jungclas.
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+10 # Lutz Klapp 2017-09-14 17:36
Da kann ich dem Treeser nur beipflichten.
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+14 # Bs 2017-09-14 17:28
zitiere Ewald George:
Ich bleibe junglas treu bis zum bitteren Ende, denn nur da bekomme ich mein leckeres Roggenbrot. Junglas muss bleiben, es gehört zur schwalm, wie unsere Ahle Woscht


Danke :) das hört man gerne
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+43 # Arbeiter 2017-09-14 17:41
Erstmal danke für den ganzen Zuspruch.
Ich denke ich rede für fast all jene die für den Betrieb arbeiten, ja es hat einen getroffen und es ist vielleicht auch teils unverständlich.
Ich rede für mich und mein Team und wir kämpfen, aufgeben wäre zu einfach. Wir lieben unseren Beruf und geben jetzt erst recht noch mehr Leistung.
Viele sind in dem Betrieb groß geworden, arbeiten seit der Ausbildung dort und wir werden nicht gehen nur weil gerade eine harte Zeit bevorsteht. Es ist nichts verloren, es war ein sinnvoller Schritt der damit getan wurde.
Die neue Geschäftsleitun g sowie all die Mitarbeiter die dies geplant und organisiert haben verdienen Respekt. Sie investieren Stunden an Zeit und geben ihre Freizeit her um das Unternehmen zu retten. Also bitte, erspart einem diese Kommentare wo gerade den Leuten, die versuchen den Betrieb zu retten, schlecht zu machen.

Wir bieten Qualität und Freundlichkeit.
Und stehen dafür jede Nacht gerne auf.

Es ist nichts verloren. Ich bin mir sicher, mit zusammenhalt, teamgeist und Unterstützung der Kunden werden wir es schaffen.
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+13 # Lutz Klapp 2017-09-14 17:57
@Arbeiter,

absolut richtige Analyse!
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+8 # Eowyn 2017-09-14 19:59
Völlig richtig und ich hoffe das ihr das hinbekommt. Vielleicht lässt ja doch der ein oder andere seine Brötchen im Discounter liegen und kauft überlegt und denkt an die vielen Mitarbeiter und auch an die Familie. Das wäre eine tolle Aktion
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+2 # San@dra 2017-09-15 21:39
Sehr schön geschrieben und ich kann diese Aussage nur unterstützen. Wir kämpfen weiter
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-10 # Vito 2017-09-14 17:46
Was tut der Bürgermeister
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+1 # Lutz Klapp 2017-09-14 17:50
zitiere Vito:
Was tut der Bürgermeister


Hat der jetzt auch noch Schuld???
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+1 # Vito 2017-09-14 18:39
Nein, aber könnte sich mit dem Insolvenzverwal ter und den Mitarbeitern treffen und fragen, wie er helfen kann.

Wenn er politische Beziehungen hätte, könnte er die ausspielen und sich für eine Landesbürgschaf t einsetzen oder für Beihilfen der EuU.
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0 # Lutz Klapp 2017-09-14 19:14
zitiere Vito:
Nein, aber könnte sich mit dem Insolvenzverwalter und den Mitarbeitern treffen und fragen, wie er helfen kann.

Wenn er politische Beziehungen hätte, könnte er die ausspielen und sich für eine Landesbürgschaft einsetzen oder für Beihilfen der EuU.


Das wäre natürlich gut...
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+2 # elwood 2017-09-14 17:58
Der backt auch. Kleine Brötchen.
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+10 # s. 2017-09-14 21:14
Erstmal tut es mir persönlich leid, dass die Bäckerei Jungclas nach so vielen Jahren Insolvenz anmelden musste. Aber ich möchten gerne einmal als langjährige Kundin berichten und hoffe das man mich nicht falsch versteht. Ich habe jedes Jahr Sonderbestellun gen gehabt die immer zu unserer vollsten Zufriedenheit gebacken wurden. Desweiteren sind wir aber auch neben den üblichen Wochen Einkäufen feste Sonntagskunden der Bäckerei. Unsere Stammfiliale
ist die ehemalige Bäckerei Schmidt in Neustadt. Seid einiger Zeit gibt es dort allerdings Sonntags z.b. keine Milchhörnchen mehr oder Einback und was mir leider auch seid einiger Zeit auffällt ist das sich der Geschmack mancher Backstücke leider negativ verändert hat. Ich beziehungsweise meine Familie möchte der Bäckerei eigentlich weiterhin treu bleiben allerdings muss ich auch zugeben das ich das ein oder andere Gebäck immoment auch bei der Konkurrenz kaufen muss weil es entweder nicht angeboten wird oder eben sich geschmacklich stark verändert hat. Ein ggroßes Lob und Danke möchte ich noch an Belegschaft der Filiale aussprechen die immer sehr freundlich und hilfsbereit ist. Und ich wünsche allen Angestellten und Chefs das Jungclas es packt und in guter Qualität weiter tolle Produkte verkauft. Vielleicht wäre es auch ein Weg sich von den anderen großen Bäckereien abzusetzen mit einer sehr guten regionalen und auf Bioware aufbauenden Backstube. Ich würde gerne etwas mehr Geld für richtig gute Qualität bezahlen. Viele Grüße
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-4 # Frielendorfer 2017-09-15 08:10
Bis auf Brote können die nichts. Die Brötchen werden immer schlechter, der Kuchen ungenießbar und die belegten Brötchen bestehen nur noch aus billigen Discounteraufsc hnitt. Ich werde diese Bäckerei nicht vermissen.
Allerdings wird man uns den Gefallen wohl nicht tun die verschwinden zu lassen.
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+3 # Mustermann 2017-09-15 09:23
Gehts noch? Denken Sie eigentlich nur an sich? Da hängen zig Menschen/Famili en dran und Existenzen! Kaufen Sie doch einfach woanders, wenn Ihnen die Waren nicht zu sagen, als so einen Dünnschiss hier abzugeben!
Ich esse regelmäßig dort Brötchen, Brote, Kuchen und belegte Brötchen usw. und die gehören zu den Besten!
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+6 # Lutz Klapp 2017-09-15 10:10
@Frielenddorfer,

in der Anonymität lässt sich so ein Mist leicht schreiben!
Mir stellt sich hier nur die Frage aus welcher Ecke so ein Mist kommt?
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+3 # Schwälmer 2017-09-15 23:36
Glauben Sie die anderen Großbeckereien haben keinen Käse oder Wurst von Lidl oder Aldi? Das was wir z.B. von Jungcls erwarten, das machen die Becker nicht, die Belage sind nicht vom Metzger um die ecke, sondern vom Discounter.
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+9 # Lutz Klapp 2017-09-15 10:25
Für alle die alles besser wissen!

Es gibt keine Bäckerei die nur gute, oder nur schlechte Backwaren hat.Jede Bäckerei hat ihre Highlights, die dann auch von den Kunden gekauft werden.Wir können in Deutschland froh sein, das wir die kleineren und mittelständigen Bäckereien noch haben, obwohl sie immer weniger werden. Das könnten wir als Kunde beeinflussen, in dem wir unsere Backwaren bei diesen heimischen Bäckereien kaufen und nicht im Discounter. Da sind sie zwar billiger, haben aber eine Menge negative Zusatzstoffe um die Ware länger haltbar zu machen. Wir wundern uns ständig über Zunahme von Krebs und kaufen aber gleichzeitig Brot und Brötschen beim Discounter. Wie pervers ist das eigentlich?
Also, unterstützt eine der ältesten Bäckereien (Jungclas) in Deutschland und es kann sich alles zum Guten wenden und wir können weiterhin den leckeren Kaffee und Kuchen bzw. das gute Brot bei Jungclas genießen.
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+8 # Rantanplan93 2017-09-15 13:27
also ich finde die normalen Brötchen von jungclas sind super lecker und können mit jedem Bäcker hier in der Umgebung von Neukirchen locker mithalten. Natürlich haben die auch noch andere leckere Sachen, aber dort gibt es eben meine Lieblingsbrötchen)
Auch das Personal ist mir bisher noch nicht in irgendeiner Form als unfreundlich oder so aufgefallen.
Und ich kenne viele die diese Meinung mit mir teilen und dort sehr gerne einkaufen.
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+3 # Nixmitzutun 2017-09-15 17:28
Hier kommt sicher einiges zusammen. Wer sich die Bilanzen der Bäcker (in der Region) anschaut, der bekommt ein Gefühl dafür warum die Zinsen nicht steigen sollten.

Die Firma hat den Trend zu spät (oder gar nicht) aufgegriffen, dass ein Bäcker heute Gastronom ist. Mit Brot und Brötchen lässt sich kaum so viel verdienen wie mit Kaffee. Aber ein solches Gastrokonzept benötigt Top Lagen und ansprechende Räumlichkeiten mit vielen Sitzplätzen für das WE Brunch.

Also ist die Insolvenz eine Möglichkeit die Substanz zu sichern und konsolidiert vielleicht zu überlegeben.

Nicht weit vom aktuellen Ort des Geschehens hat es ja schon mal einen Bäcker gegeben, der ..mindestens ein mal insolvent war und heute trägt eine der größten Bäckereiketten seinen Namen.
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+1 # Axel Meyer 2017-09-15 19:37
Der Insolvensverwal ter Dr.Laudenbach ist ein Profi ich vertraue ihm das er das hin bekommt.
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-4 # Lilalaune 2017-09-16 22:48
Ein Unternehmen ist nur so gut wie seine Wären und wie seine Mitarbeiter. Leider war beides schon seid länger Zeit nicht mehr gut. Service wird in vielen Filialen klein geschrieben. Unfreundlichkei t und Gleichgültigkei t gehören zum Standart. Es tut mir leid aber wenn man ein belegtes Brötchen bestellt und es nicht möglich ist ein neues zu schmieren weil das gewünschte ausverkauft ist und die Antwort auf die Frage nach dem Warum, nee sowas mach ich jetzt nicht, lautet der hat meine 2,90 anscheindend nicht nötig. Dazu schmeckt die Wurst teilweise Alt. Das Rückgeld wird einen auf den Tresen geknallt ohne ein Wort, weil das Handy wichtiger ist. Man sollte schauen und probe Einkäufer mal hin schicken.
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