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Donnerstag, den 31. August 2017 um 12:09 Uhr

Janin Vollmerhausen (vorne, links) mit ihren Ausbildern. ©Foto: Hephata | nhTREYSA. Die Hephata-Auszubildende Janin Vollmerhausen aus der Farbwerkstatt der Berufshilfe hat ihre Lehre als Beste der Kreishandwerkerschaft abgeschlossen.

Manchmal sind es Umwege, die zum Ziel führen – und manchmal führen Umwege auch auf die Überholspur. Bei Janin Vollmerhausen war dies so. Die 23-Jährige aus Treysa hat als Jahrgangsbeste der Kreishandwerkerschaft Schwalm-Eder ihre Ausbildung zur Maler- und Lackiererin abgeschlossen. Und das, obwohl ihr Ausbildungsweg nicht immer gerade verlief. Auf den Beruf Maler- und Lackiererin ist sie erst während eines Praktikums in der Hephata-Ausbildungswerkstatt gestoßen. „Eigentlich wollte ich immer einen Beruf erlernen, bei dem ich im Büro sitze und mich nicht dreckig machen brauche“, sagt Janin Vollmerhausen, die die Berufsfachschule in Wirtschaft und Verwaltung belegte. Doch gesundheitliche Probleme und eine gewisse Unzufriedenheit mit dem künftigen Bürojob führten dazu, dass Janin Vollmerhausen ihr Fachabitur abbrechen musste und sich neu orientierte.

Sie fing bei der Hephata Diakonie eine einjährige  Berufsvorbereitende Maßnahme an, die bei Janin Vollmerhausen ihren Zweck voll und ganz erfüllte: „Dabei habe ich in viele Berufe hineinschnuppern können, das Maler- und Lackiererhandwerk kennen gelernt und endlich das gefunden, wonach ich so lange gesucht hatte“, so die 23-Jährige. „Ich habe gemerkt, dass ich jemand bin, der am Ende des Tages sehen muss, was er geleistet hat, und dass ich gern kreativ arbeite.“ Einen Ausbildungsplatz zu finden, fiel ihr nicht schwer. Doch diesmal waren es familiäre Schicksalsschläge, die Janin Vollmerhausen nach dem ersten Lehrjahr wieder den Kontakt zur Hephata-Ausbildungswerkstatt knüpfen ließen,  wo sie ihr zweites und drittes Lehrjahr erfolgreich absolvierte. 

Auch wenn sie sich während der Gesellenprüfung allein im handwerklich korrekten Tapezieren messen lassen musste - „Janins Kreativität ist uns von Anfang an aufgefallen“, so Uwe Hofmann, Teamleiter in der Hephata-Ausbildungswerkstatt Farbe in der Industriestraße 7 in Treysa. So sei Janin Hofmann die Erste der Ausbildungswerkstatt, die an einem Begabten-Kurs an der Ferdinand-Braun-Schule in Fulda teilnahm, Höhepunkt ihres dritten Ausbildungsjahres. Dort hat sie ihren letzten Schliff in Sachen Kreativität bekommen, und ihr neuerlangtes Wissen sogleich an ihre 18 Mitauszubildenden bei Hephata weiter gegeben. Auch hat die erfolgreiche Gesellin während ihrer Lehrzeit bereits das dreitätige Berufsorientierungsprogramm für Schulen angeleitet und inhaltlich gestaltet. „Wir haben ihr Talent schon früh entdeckt und gewusst, das müssen wir fördern“, sagt Heiko Schmidt, Betriebsleiter der Ausbildungswerkstatt Farbe, der sie ursprünglich auch ermutigt hatte, den Berufsweg Maler und Lackierer zu wählen. 

„Die Ausbildung hier hat mir viel gebracht“, sagt Janin Vollmerhausen. „Dank der guten Kontakte hier habe ich mich beruflich und persönlich weiter entwickelt“, so die als Jahrgangsbeste ausgezeichnete Gesellin, die nun die Meisterschule am Bildungszentrum Kassel begonnen hat. Auch für die Zeit danach hat Janin Vollmerhausen bereits Pläne: „Ich möchte gern die Ausbildung zum Restaurator draufsetzen und kann mir gut vorstellen, auch im Ausland zu arbeiten.“ (red)

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