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Immer ein offenes Ohr für Patienten Drucken E-Mail
Mittwoch, den 09. August 2017 um 07:55 Uhr

Abschied und Neuanfang: Hannelene Staloch (links) schied nach 25 Jahren als Patientenfürsprecherin auf eigenen Wunsch aus. Als ihren vom Kreistag gewählten Nachfolger begrüßte Klinikgeschäftsführerin Dr. Dagmar Federwisch (Mitte) den Ehrenbürgermeister der Gemeinde Gilserberg, Lothar Vestweber. ©Foto: Klein | pm | nhNeuer Fürsprecher im Asklepios Klinikum Schwalmstadt im Amt
SCHWALMSTADT | GILSERBERG. Patientenfürsprecher übernehmen wichtige Aufgaben. Im hessischen Krankenhausgesetz heißt es dazu:

„Die Patientenfürsprecherin oder der Patientenfürsprecher prüft Anregungen und Beschwerden der Patientinnen und Patienten und vertritt deren Anliegen.“

Im ehemaligen Kreiskrankenhaus, dem heutigen Asklepios Klinikum Schwalmstadt, war Hannelene Staloch die Dauer von 25 Jahren in dieser ehrenamtlichen Funktion tätig. Aus Altersgründen verzichtete die Ziegenhainerin im vergangenen Jahr auf eine erneute Kandidatur. Zu ihrem Nachfolger beriefen die Mitglieder des Kreistages am 1. April dieses Jahres, Lothar Vestweber, den Ehrenbürgermeister der Gemeinde Gilserberg.

„Ich wollte mich besonders für die Belange von Frauen einsetzen. Das war mir von Anfang an überaus wichtig“, erinnert sich Hannelene Staloch an den Start ihrer Tätigkeit. Den ersten selbstverfassten Jahresbericht habe sie den Mitgliedern des zuständigen Kreistagsausschusses im Jahr 1991 vorgelegt. „Es folgten natürlich weitere Berichte. Darin enthalten waren auch Unstimmigkeiten, die wir meist vor Ort mit allen Beteiligten besprochen haben und auch lösen konnten.“ Fast ausnahmslos positiv hätten sich Mütter geäußert. „In persönlichen Gesprächen und auch schriftlich wurden alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geburtenstation mit Lob geradezu überschüttet. Es gab und gibt aber auch Patienten, die sehr schwierig sind. Auch das gehört zum Klinikalltag.“ Der Umgang mit ihnen erfordere ein gewisses Fingerspitzengefühl, erklärt die 81-Jährige.

Oft habe sie auch mit Angehörigen älterer Menschen geredet, wenn es beispielsweise um deren Behandlung gegangen sei. Wie viele persönliche Gespräche sie mit Patienten und deren Familienmitgliedern geführt habe, vermag die pensionierte Lehrerin nicht zu sagen. „Es waren auf jeden Fall eine ganze Menge.“ Geschäftsführerin Dr. Dagmar Federwisch dankte Hannelene Staloch für ihr langjähriges Engagement. „Ihre ehrenamtliche Arbeit war stets von Aufrichtigkeit und Offenheit geprägt. Ich freue mich, dass wir mit Herrn Vestweber einen Nachfolger gefunden haben, der die Aufgabe als Patientenfürsprecher hervorragend erledigen wird.“ Was Hannelene Staloch über einen sehr langen Zeitraum geleistet habe, verdiene allergrößten Respekt und Hochachtung, lobte Lothar Vestweber seine Vorgängerin. Der Landrat und Vertreter des Landkreises seien vor einigen Monaten wegen der Übernahme des Ehrenamtes an ihn herangetreten. „Ich habe zugesagt, weil ich einen direkten Bezug zu der Klinik habe“, erklärt Vestweber.

Lothar Vestweber

Bis zu seiner Ernennung zum hauptamtlichen Bürgermeister der Großgemeinde Gilserberg im Jahr 2001, war Lothar Vestweber, ein ausgebildeter Diplom Verwaltungsfachwirt, verantwortlich für den gesamten Bereich der ambulanten und stationären Abrechnung der vier Kreiskrankenhäuser. 1994 folgte die Ernennung zum stellvertretenden Abteilungsleiter der Finanzverwaltung. „Das Thema Gesundheitsversorgung gerade im ländlichen Raum ist mir ein besonderes Anliegen. Dafür engagiere ich mich sehr gern“, erklärt der 61-Jährige. Während der Gründungsversammlung des Fördervereins Hospiz Kellerwald vor zwei Jahren, wurden Dr. Joachim Klug und Lothar Vestweber zu gleichberechtigten Vorsitzenden gewählt. Nach dem Tod von Dr. Klug im Dezember 2016 trug Vestweber bis zum 26. Juni dieses Jahres alleinige Verantwortung an der Spitze des Vereins. An diesem Tag wählten die Mitglieder des Fördervereins Dr. Raghdan Baroudi zum neuen gleichberechtigten Vorsitzenden. „Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit ihm. Unsere Wege werden sich nun viel öfter kreuzen, denn Dr. Baroudi ist im Klinikum Schwalmstadt verantwortlich für die Bereiche Onkologie, Hämatologie und Palliativmedizin“, berichtet Lothar Vestweber. (pm)

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Kommentare   

 
+14 # Bürger 2017-08-09 10:26
Wer wählt denn aus, wer als Fürsprecher vorgeschlagen und dann gewählt wird?

Immer sind es ehemalige Politiker, nie Otto Normalo.

Warum bittet man nicht die Bürger sich zu bewerben?
Meine Erlebnisse waren diesbezüglich eher negativ.
Bei mehrmaligen Aufenthalten in den letzten 10 Jahren wurde Kritik nie umgesetzt. Es gab noch nicht einmal eine Kontaktaufnahme nach der Kritik seitens des Fürsprechers.
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0 # Eowyn 2017-08-11 10:05
...und Frau Staloch war Politikerin? Dem Artikel nach war sie in erster Linie pensionierte Lehrerin.
..kann man Kritik umsetzen und macht das Sinn ;-)
..und ja, warum fragt eigentlich niemand SIE, den Bürger
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-1 # Bürger 2017-08-11 12:39
Weil man alle fragen sollte !
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-1 # Eowyn 2017-08-11 15:43
Wen meinen sie mit alle und welchen Sinn hat es, wenn sie z.B. jemand wie Sie um das Ehrenamt bewirbt. Man kann einfach nicht jeden überall gebrauchen, manchmal braucht es einfach entsprechende Voraussetzungen .
Was ist nun mit meiner Frage nach Frau Stalochs Tätigkeit/polit ische Position, können sie die beantworten?
Anhand ihrer Beiträge spreche ich ihnen die erfoderliche Fähigkeit zu diesem Ehrenamt ab, sorry. Jemand der sich vom Leben so grundsätzlich vernachlässigt fühlt wie sie, ist an so einer Stelle der falsche Bürger ;-)
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+11 # Beobachter 2017-08-09 15:23
"Der Landrat und Vertreter des Landkreises seien vor einigen Monaten wegen der Übernahme des Ehrenamtes an ihn herangetreten"

Ach ein Wunder kommt nach einer SPD Frau ein SPD Mann.

Zufälle gibt es.
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-3 # Eowyn 2017-08-11 10:06
SPD-Frau? Wo steht das? Das wird nirgends erwähnt. Sollte es so sein, dann war es sicher nicht Priorität :D
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+1 # Ich 2017-08-11 06:41
Schon so Lage im Amt gewesen aber noch nie was davon gehört, also nicht notwendig.
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-2 # Eowyn 2017-08-11 10:10
..und ihr Beitrag ist das i-Tüpfelchen :lol:
Nur weil sie noch nie davon gehört haben ist es überflüssig. Witz komm raus... :cry:
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