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DIE OSTERKOLUMNE: Zeit noch nicht reif Drucken E-Mail
Sonntag, den 16. April 2017 um 10:47 Uhr

Rainer SanderSCHWALMSTADT. Ostern ist eine gute Gelegenheit, sich an die Werte des christlichen Abendlandes zu erinnern. Jesus Christus, am Karfreitag gekreuzigt von den eigenen Landsleuten, die darum fürchteten, dass er Unruhe bringen würde. Aber nicht, weil er die Mächtigen vom Thron stürzen wollte, sondern weil er Revolutionäres predigte.

Er erzählte inmitten arabischer Kulturen am Rande des Morgenlandes etwas von Liebe und Vergebung, vertrieb die Händler aus dem Tempel, predigte Verzicht – übrigens für alle, nicht nur für die Reichen - und verkündete den Armen, Kranken und „Geistig Armen“ Seligkeit. Er ließ Lahme gehen, Blinde sehen und reichte „Sündern“ - also Straftätern – und Prostituierten die Hand, ohne dass sie zuerst Reue zeigen mussten. Es war bedingungslose Liebe ohne Gegenleistung.

Er war selbst als Kind Flüchtling vor dem Herrscher, der ihm nach dem Leben trachtete und sorgte sich als Erwachsener um die Verfolgten und stritt mit dem Teufel. Er sorgte dafür, dass alle satt wurden, die zu ihm kamen. Davon erzählt die Geschichte der Bergpredigt. Die zehn biblischen Gebote, auf die sich Jesus berief, verbieten übrigens Neid, Diebstahl und Töten gleichermaßen. Am Ende starb er selbst für unsere Sünden.

Und die Christen des Abendlandes glauben an seine Auferstehung und Himmelfahrt sowie die eigene Wiedergeburt am jüngsten Tag. Auch die Nichtchristen verteidigen heute gerne die christliche Kultur. 2000 Jahre nach Christus färben wir wieder Ostereier, wie in den Kulturen vor Christus, halten den Osterhasen für ein „Heiliges Tier“, stellen Bedingungen für unsere Güte und formulieren Regeln, irdische Regeln für den Glauben. Viele wünschen sich Abgrenzung und wir alle glauben an die faktische Kraft der Notlüge und des Mundraubs immer dann, wenn andere etwas haben, was wir gerne hätten. Und wir warten auf die Rückkehr von Jesus Christus?

Meine Sorge bleibt: Wir würden ihn wieder ans Kreuz nageln, wenn er zurückkäme. Die Zeit ist einfach noch nicht reif für eine Wiederkehr…

Ihr

Rainer Sander

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Kommentare   

 
-18 # Werner Kalbfleisch 2017-04-16 22:52
Jesus wurde nicht von seinen Landsleuten gekreuzigt sondern von den Römern .Die Christen haben sich zu keiner Zeit an das gehalten was Jesus gesagt hat,das ist das Dilemma in dem die Christlichen Kirchen stehen.Wasser Pretigen und Wein trinken.Und das Ostern ein Heidnischer Fest ist müsste jedem klar sein.
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-35 # franz muenchinger 2017-04-17 10:43
der ganze religiöse schmarn gehört abgeschafft.
es gibt nur ärger um die religionen.
willst du nicht mein bruder im glauben sein,dann hau ich dir den schädel ein.
desweiteren haben fast alle kirchlichen feste einen heidnischen ursprung.
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+38 # auswanderer 2017-04-17 12:06
@franz muenchinger
Ihre Meinung. Ok. Steht so da. Ist ihr Recht, sich so zu äussern.

Dann habe ich auch einen Vorschlag. Leute mit ihrer Meinung und Leute die aus der Kirche ausgetreten sind, sind doch tolle Lückenfüller, die zur Arbeit antreten sollten, wenn christliche Menschen an den Feiertagen, die Sie gerne mit ihren Familien verbringen möchten, Dienst tun müssen.
Ich kenne auch so einen Kirchenaustreter.
Die Feiertage nimmt er aber gerne alle mit und regt sich drüber auf, dass ein Türke am Heilig Abend frei hat und er Dienst schieben muss.
Passt nicht zusammen. Oder?
Und zu dem Ganzen////
der ganze religiöse schmarn gehört abgeschafft
Haben Sie Kinder/Enkelkin der und eine Familie? Ging es Ihnen schon mal so richtig schlecht?
Ich würde mich schämen, sowas zu schreiben.
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-20 # franz muenchinger 2017-04-17 16:00
hallo auswanderer,
denke mal,dass ich auf grund meiner beruflichen tätigkeit im gesundheitswese n mit sonn+feiertagsa rbeit incl.nachtarbei t ect.meinen beitrag geleistet habe.
wenn ja die so gläubigen christenmensche n auch mal in die kirche gehen würden an ihren doch so heiligen feiertagen wäre das nicht schlecht.leider liegen die meisten zu diesen zeiten noch besoffen im bett.
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-20 # franz muenchinger 2017-04-17 16:03
sie können sich schämen worüber sie wollen steht ihnen vollkommen frei. ;)
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-13 # franz muenchinger 2017-04-17 16:11
noch ein nachtrag für auswanderer,
da ich mein ganzes berufsleben lanf 46 jahre beitragspflicht ig gearbeitet habe und auch privat vorgesorgt habe stellt sich mir die frage nicht ob es mir schlecht geht.
meinen kindern ebenfalls nicht. ;)
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+6 # uli 2017-04-17 16:29
Bin zwar nicht ausgetreten, aber was hat das Austreten mit Christsein zu tun ?
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+4 # uli 2017-04-17 19:33
Aus den roten Daumen schließe ich, daß die Mehrheit der Meinung ist, daß Christen in der Kirche sein müssen ? Da würde ich mir eine Erklärung wünschen
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+4 # Heckeschwälmer 2017-04-18 10:09
Selten so einen Blödsinn gelesen.

Jeder hat das Recht, mit seinem Glauben so umzugehen wie er das möchte. In unserem Lande gibt es eine Religionsfreihe it, Feiertage sind staatlich.
Da gibt es keine Privilegien für Kirchgänger. Man kann durchaus auch gläubiger Christ sein, ohne in der Kirche zu sein.
Die Dienste, die Sie oben ansprechen, werden vom Staat bezahlt, sprich von Steuergeldern, und nicht von der Kirchensteuer, wie manche glauben.

An was ich glaube oder auch nicht ist ganz alleine meine Sache. Zumindst gehöre ich nicht zu den Alibichristen, die glauben, sie hätten im normalen Leben einen Freibrief oder Sonderrechte, weil sonntagliche Kirchgänger bessere Menschen sind.
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0 # Schwälmer 2017-04-18 14:21
Der Glaube ist eine persönliche Sache, in die man geboren wurde. Viele die hier über die Chtisten oder die Muslime negativ reden, die sollten sich überlegen, was sie selber dazu beitagen, wie sich der Glaube entwickelt. Kein Mensch kann etwas dafür, wo er geboren wurde. Ist er in einem christlichen Umfeld geboren, wurde er Christ. Ist er in einem jüdischen Umfeld geboren, wird er Jude, oder Moslem, oder sonst was. Daher ist es anmaßend über andere Religionen herzufallen. Man muss auch bedenken, dass z.B. das Christentum siebenhundert Jahre älter ist, als der Islam, also weiter entwickelt ist. Was den Vorteil hat, dass unsere christlichen Vorfahren das schon veranstaltet haben, was jetzt den Islam heimsucht. Bei uns gab es auch religiöse Eiferer, die jeden der vom vermeintlichen rechten Weg abkam, denunziert haben ihn/sie verbrannt, gevierteilt und erhängt. Heute sieht das bei uns anders aus, wie man an den Kommentaren lesen kann, man wird nur noch beleidigt und mit dem roten Daumen bedacht.
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+15 # nordhäuser 2017-04-17 15:37
@franz muenchinger
Typisch ex Stasi......
Jetzt Mitschwätzer.
Drei Jahr lang geschwitzt und sich eingeschlossen. Die Hose voll gehabt bis zum Rand.Leute wie Sie müssten hundert Jahre alt werden und sich jeden Tag die Hosen bis zum Kragen volls.... .Aber ohne jegliche Hilfe.
So Leute wie dich, gibts leider noch mehr.
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-6 # Schwälmer 2017-04-17 17:18
Was soll das denn? Kenne Si eMuenchinger von früher? Was hat das mit der STASI zu tun? Wer da einen grünen Daumen hat, der hat Ostern nicht verstanden.
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-9 # franz muenchinger 2017-04-17 20:31
hallo schwälmer,
der nordhäuser war doch bei der firma horch und guck als fest angestellter mitarbeiter bis zum jahre 1990 und nebenbei hat er als blockwart im plattenbau gearbeitet und das besucherbuch geführt.
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-1 # franz muenchinger 2017-04-18 13:13
hallo schwälmer,
der nordhäuser kann mich nicht von früher kennen da ich in westdeutschland geboren und dort auch aufgewachsen bin.
desweiteren komme ich aus gutem hause und meine eltern hätten mir sicherlich zu recht den umgang mit ihm verboten.
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+5 # ziegenhainer 2017-04-17 18:48
Was hat Gott mit den Abzocker Kirchen zu tun?Nichts!
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