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Ziegenhain: Wehr mit weniger Einsätzen Drucken E-Mail
Mittwoch, den 11. Januar 2017 um 14:01 Uhr

Ziegenhains Wehrführer Jan Pukat ©Archivfoto: Gerhard Reidt | nh24ZIEGENHAIN. Einen Überblick über das abgelaufene Jahr gab Wehrführer Jan Pukat am vergangenen Samstag während der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Ziegenhain im Hotel Rosengarten. Die Kameraden rückten etwas weniger aus, dennoch kamen sie auf 79 Einsätze (98 Einsätze im Jahr 2015), was 1.847 geleisteten Stunden entspricht.

Bei zwei Einsätzen wurden die Kameraden auf jeweils unterschiedliche Weise besonders gefordert. Zum einen war dies eine Türöffnung für das Ordnungsamt, bei der die Feuerwehrleute in einem zugemüllten Haus eine Leiche fanden, die schon längere Zeit lag und wohl vereinsamt verstorben war. Zum anderen war es der Brand in einem Spänebunker, bei dem kein großer Schaden entstand und der dank der Zusammenarbeit mit den Kameraden aus Niedergrenzebach glimpflich verlief.

Neben den Einsätzen leisteten die Frauen und Männer der Wehr noch 7.131 Dienststunden, die sich wie folgt aufgliedern:

  • allgemeine Ausbildung 5057 Stunden
  • Kreisausbildertätigkeit: 850 Stunden
  • Katastrophenschutz, GABC und I. u. K. Gruppe: 500 Stunden
  • Lehrgänge: 424
  • Wettkampfausbildung 300 Stunden

Knappe Personaldecke

Die Einsatzabteilung der Feuerwehr Ziegenhain hat aktuell 44 Mitglieder (45 im vergangenen Jahr). »Das ist zeitweise wirklich knapp«, wie Pukat informiert. Abends und an Wochenenden reiche die Stärke noch aus, was aber für Wochentage nicht mehr gilt. Sein Appell: »Neben uns sind jetzt besonders unser Dienstherr und die Politik gefordert!«. Pukat forderte Anreize zu schaffen, damit sich wieder mehr Bürger für die Feuerwehr finden. Als Beispiel nannte der Wehrführer unter anderem steuerliche Anreize oder freien Eintritt in städtische Einrichtungen. »Andere Kommunen machen es uns vor«, so Pukat.

Ehren- und Altersabteilung

Des einen Leid ist des anderen Freud. So konnte sich die Ehren- und Altersabteilung im vergangenen Jahr über den Zuwuchs von drei Kameraden freuen. Mit Hans-Friedrich Witzorky, Hans-Joachim Barwe und Axel Model versehen jetzt drei junge 60er gemeinsam mit weiteren 18 Kameraden dort ihren Dienst. Die Mitglieder kümmern sich um die Gestaltung der Kirmeswagen, treffen sich einmal monatlich und leisten auch sonst eine Menge zusammen. Die 21 Kameraden brachten es so auf 711 Stunden ehrenamtliche Arbeit.

Wechsel bei der Jugend

Ende Februar wechselte die Führung der Jungendfeuerwehr. Auf Uta Zschunke und Stefanie Reiter folgen Mirko Hahn und Anna Nill. »Uta und Steffi möchte ich für das Geleistete ganz herzlich danken. Ihr habt viel Zeit und Engagement in eure Arbeit investiert«, sagte Pukat. (wal)

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