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Patienten werden optimal versorgt Drucken E-Mail
Donnerstag, den 05. Januar 2017 um 10:36 Uhr

Voll des Lobes: Antonia Behrenz mit einer Hüftprothese in den Händen. Ihr wurde vor einiger Zeit ein solches Implantat von Chefarzt Dr. Karol Stiebler (links) unter Anwendung des AMIS-Verfahrens im Endoprothetik-Zentrum des Klinikums Schwalmstadt eingesetzt. ©Foto: Klein | nhEndoprothetik-Zentrum am Klinikum Schwalmstadt erfüllt die Normen eines internationalen Zertifizierungssystems
SCHWALMSTADT. Das Endoprothetik-Zentrum der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie am Asklepios Klinikum Schwalmstadt erfüllt weiterhin die Anforderungen und Richtlinien des Zertifizierungsinstituts „ClarCert“.

Zu diesem Ergebnis kommt das Institut nach Abschluss eines Überwachungsaudits. Es basiert auf den Vorgaben der Initiative „EndoCert“, dem weltweit ersten Zertifizierungssystem in der Endoprothetik.

„Wir sind stolz darauf, dass wir die vorgegebenen Normen und qualitätssichernden Maßnahmen einhalten und berechtigt sind das Prädikat eines zertifizierten Endoprothetik-Zentrums weiterzuführen.“ Dies sei ein Verdienst der gesamten Mannschaft um Koordinator und Oberarzt Dieter Andrev, sagt Dr. Karol Stiebler, Leiter des Endoprothetik-Zentrums und Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie. Das Einsetzen von künstlichen Gelenken ist ein weltweit verbreitetes chirurgisches Behandlungsverfahren. Allein in Deutschland werden jedes Jahr annähernd 400.000 künstliche Gelenke - so genannte Endoprothesen eingesetzt. Nach einer Implantation sollen die Patienten größtmögliche Schmerzfreiheit erlangen und an Mobilität hinzugewinnen. „Beides trägt zu einer Verbesserung der Lebensqualität betroffener bei“, erläutert Dr. Stiebler.
Im Bereich des Hüftgelenkes ginge es vor allem um die rasche Wiederherstellung der Geh- und Belastungsfähigkeit. In der Bundesrepublik beherrschen nur vergleichsweise wenige Chirurgen das aus Frankreich stammende AMIS-Verfahren, eine Muskel- und gewebeschonende Operationstechnik. Dr. Karol Stiebler zählt zu diesen Experten. Das Besondere an diesem Verfahren ist der Zugang. „Die Hüftprothesen werden durch einen kleinen Schnitt an der Vorderseite des Gelenkes eingesetzt“, erklärt der Chefarzt. Im Vergleich zu den anderen Operationstechniken am Hüftgelenk werden bei diesem Verfahren weder Muskeln noch Sehnen durchtrennt. Dr. Stiebler nennt die daraus resultierenden Vorteile für Patienten: „Nach dem Eingriff haben sie geringere Schmerzen. Hinzu kommt eine deutlich schnellere Rehabilitation, verkürzte Krankenhausaufenthalte, kleinere Narben, die schnelle Rückkehr zu Alltagsaktivitäten, und es besteht ein reduziertes Risiko des Ausrenkens.“ (pm)

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