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Ökologische Landwirtschaft und kulinarische Genüsse Drucken E-Mail
Montag, den 02. Oktober 2017 um 12:03 Uhr

Erntedank auf dem Bio-Hofgut Richerode der Hephata Diakonie (von links): Michael Tietze (Regionalleiter Soziale Rehabilitation im  Schwalm-Eder-Kreis), Frank Radu (Betriebsleiter des Hofguts Richerode), Pfarrerin Annette Hestermann und Vorstandsmitglied Judith Hoffmann. ©Foto: Hephata | nhJESBERG. Buntes Treiben am Sonntag auf dem Bio-Hofgut Richerode: Das Erntedankfest der Hephata Diakonie zog viele Besucher an. Neben Informationen zur ökologischen Landwirtschaft in der Hephata Diakonie gab es zahlreiche Gelegenheiten, Produkte aus erster Hand zu probieren:

Bio-Bratwurst vom Grill, frisch gepressten Apfelsaft, Bio-Kartoffelpuffer und  Kürbissuppe, Fischbrötchen sowie Crepes, Kaffee und Kuchen. Frische Waffeln bot die Pfadfindergruppe Jesberg an. Schönes und Nützliches boten die Hephata-Werkstätten feil und Live-Musik von der Pop-Rock-Coverband Lyspinon (Schwalmstadt) sorgte für ein angenehmes Flair - zahlreiche Gäste nutzen die aufgestellten Gartenbänke aus der Hephata-Schreinerei zum kleinen Bad in der Herbstsonne. Für Spiel Spaß sorgten Gerd der Gaukler sowie zahlreiche Mitmachaktionen für Kinder, vom Hüpfen auf den Heuballen über einen Tret-Schlepper-Parcours und Stockbrotbacken am Lagerfeuer bis hin zum Kinderschminken.

Begonnen hatte das Erntedankfest mit einem Familiengottesdienst mit Pfarrerin Annette Hestermann (Hephata-Kirchengemeinde) und Pfarrer Reinhard Keller (Jesberg) sowie dem Hephata-Posaunenchor unter der Leitung von Kantorin Dorothea Grebe. Besondere Aufmerksamkeit erhielt ein amüsant-nachdenkliches Anspiel zum Thema „Danken“ einiger Hephata-Bewohner. Sie hatten auch für jeden Gottesdienstbesucher ein kleines Säckchen mit Bohnen gefüllt – jedes Böhnchen für ein „Danke“ - und das so oft wie möglich am Tag. Erstmals fand der von rund 220 Gästen besuchte Gottesdienst nicht im Festzelt, sondern im herbstlich dekorierten Rinderstall statt. Das kam zur Freude von Frank Radu, Betriebsleiter des Hofguts Richerode, bei Besuchern und Bewohnern gut an. „Das Hofgut Richerode ist für unsere Arbeit von ganz besonderer Bedeutung“, sagte Hephata-Direktorin Judith Hoffmann. (pm)

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