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BuPo: Schleuser; Schwarzfahrer; Rinder getötet u.a. Drucken E-Mail
Montag, den 15. Mai 2017 um 15:41 Uhr

©Symbolfoto: Bundespolizei | nhAyslbewerber schleust Mutter und Kind ein
CALDEN | WILHELMSHÖHE.
Bundespolizisten haben am Freitag im Bahnhof Wilhelsmshöhe einen 25 Jahre alten Syrer festgenommen. Der Mann, ein Asylsuchender aus dem Landkreis Mayen-Koblenz (Rheinland-Pfalz), steht im Verdacht, eine 33-jährige Irakerin mit ihrer drei Jahre alten Tochter in das Bundesgebiet eingeschleust zu haben.

Die Einreise erfolgte am gleichen Tag über den Flughafen Kassel-Calden. Bei der Sichtung der Passagiere aus Athen fiel die Irakerin mit falschen Papieren auf. Wie die Frau später der Bundespolizei auf gezielte Fragen sagte, hätte ihr ein Schleuser ihre eigenen Pässe abgenommen. Zudem hätte sie in Athen für die Reise Geld an einen bislang Unbekannten gezahlt. Durch schnelle Ermittlungen und gezielte Fahndungsmaßnahmen kamen Bundespolizisten dem mutmaßlichen Schleuser schnell auf die Spur. Nach dem der Mann die Irakerin durch die Kontrolle im Airport Kassel begleitet hatte, fuhr er mit einem Linienbus Richtung Kassel. Im Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe klickten kurz darauf die Handschellen. In Amtshilfe für die Kasseler Kollegen durchsuchten Beamte der Bundespolizeiinspektion Trier die Wohnung des Festgenommen. Hierbei wurde zahlreiches Beweismaterial sichergestellt. Gegen den 25-jährigen Syrer hat die Bundespolizeiinspektion Kassel ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Einschleusung von Ausländern eingeleitet. Die Ermittlungen dauern noch an. Nach den polizeilichen Maßnahmen kam der Mann wieder frei.

Schwarzfahrer drohte
KASSEL. Ein 20-Jähriger aus Leipzig sorgte am Sonntag gegen 8 Uhr in einem Regionalzug aus Erfurt für Ärger. Weil er ohne Fahrkarte unterwegs war, flog der Mann bei der Kontrolle auf. »Wenn Du mich nicht weiter mitnimmst, dann mache ich Dich fertig! Da hilft dir auch keine Polizei!«, drohte der Leipziger dem Zugbegleiter. Die Bundespolizei hat doch geholfen. In Kassel-Wilhelmshöhe holten Bundespolizisten den unliebsamen Fahrgast aus dem Zug. Weil er keine Ausweispapiere vorzeigen konnte, musste er die Beamten zur Wache begleiten. Zunächst machte er Schwarzfahrer falsche Angaben zu seiner Personen. Seine richtigen Personalien stellten die Polizisten allerdings rasch fest. Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat gegen den Mann ein Strafverfahren wegen Erschleichens von Leistungen und Bedrohung eingeleitet. Nach den polizeilichen Maßnahmen kam der 20-Jährige wieder frei.

Sprayer
WOLFHAGEN. Bislang Unbekannte haben am vergangenen Wochenende im Bahnhof Wolfhagen eine Regiotram mit Farbe besprüht und dabei eine Fläche von rund 80 Quadratmetern verunreinigt. Der angerichtete Schaden beläuft sich auf rund 6.500 Euro. Der Zug war im Bahnhof Wolfhagen abgestellt. Die Tatzeit kann auf den Zeitraum zwischen Sonntag 0:50 Uhr und 6:15 Uhr eingegrenzt werden. Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren eingeleitet. Wer Hinweise zu den Tätern geben kann, wird gebeten, sich unter der Tel.-Nr. 0561-816160 bzw. der kostenfreien Service-Nr. der Bundespolizei 0800-6888000 oder über www.bundespolizei.de zu melden.

Rinder von Güterzug erfasst
FLIEDEN. Zehn Rinder sind am vergangenen Sonntagmorgen in der Gemarkung Flieden (Landkreis Fulda) von der Weide ausgebüxt und auf die nahegelegene Bahnstrecke (Elm-Flieden) gelaufen. Trotz eingeleiteter Schnellbremsung erfasste ein Güterzug die Tiere. Drei Rinder wurden sofort getötet, zwei schwerverletzte Vierbeiner mussten durch Bundespolizisten mit der Dienstwaffe von ihrem Leiden erlöst werden. Die restlichen fünf Rinder brachte der 27-jährige Besitzer aus Kalbach (auch Landkreis Fulda) zurück zur Weide. Warum die Weidetiere ausgebüxt sind, ist noch unklar. Der Güterzug konnte seine Fahrt erst nach Bereitstellung einer Ersatzlok fortsetzen. Die Schäden an der am Unfall beteiligten Lok müssen noch untersucht werden. Angaben zur Schadenshöhe liegen noch nicht vor. Die Bahnstrecke war wegen des Vorfalles für rund fünf Stunden gesperrt. Elf nachfolgende Züge erhielten erhebliche Verspätungen, einige Züge wurden umgeleitet. Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet. Sachdienliche Hinweise sind unter der Tel. 0561-816160 bzw. der kostenfreien Service-Hotline der Bundespolizei 0800-6888000 oder über www.bundespolizei.de erbeten.

Festnahmen
KASSEL | GIEßEN. Im Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe klickten letzten Freitag bei einem 42-Jährigen aus Kassel die Handschellen. Der Mann fiel bei einer Routinekontrolle auf. Dabei stellte sich heraus, dass er mit Haftbefehl zur Strafvollstreckung gesucht wurde. Der 42-Jährige war u. a. wegen Hausfriedensbruch und Erschleichens von Leistungen zu einer Geldstrafe in Höhe von 900 Euro oder zu einer ersatzweisen Freiheitsstrafe von 90 Tagen verurteilt worden. Da er den geforderten Betrag nicht aufbringen konnte, brachten ihn Bundespolizisten zur Justizvollzugsanstalt (JVA) Kassel-Wehlheiden. Im Bahnhof Gießen ging Bundespolizisten ein 28-jähriger Marokkaner ins Netz. Der Mann, ein Asylsuchender aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf, fiel den Beamten wegen augenscheinlicher Drogengeschäfte auf. Bei der Kontrolle stellten die Bundespolizisten fest, dass er mit Strafvollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Frankfurt/Main gesucht wurde. Er war u. a. wegen Diebstahls zu einer Geldstrafe in Höhe von 280 Euro oder ersatzweise zu einer Freiheitsstrafe von 28 Tagen verurteilt worden. Bei der Durchsuchung des Mannes fanden die Beamten zudem noch 0,7 Gramm Haschisch und einen Joint. Die gefundenen Drogen wurden sichergestellt. Danach kam der Mann in die JVA Gießen.

Schottersteine auf Gleisen
HOFGEISMAR. Vier Mädchen aus Hofgeismar und Trendelburg im Alter zwischen 12 und 14 Jahren haben am Samstagnachmittag gegen 14:30 Uhr im Bereich des Bahnhofs Hofgeismar Schottersteine auf die Schienen gelegt und dadurch für erhebliche Verspätungen im Bahnverkehr gesorgt. Eine Regiotram mit Fahrtrichtung Hümme überfuhr die Steine an einem Bahnübergang kurz hinter dem Bahnhof Hofgeismar und machte eine Schnellbremsung. »Ich hatte das Gefühl, dass der Zug kurz abgehoben hätte!«, sagte der Triebfahrzeugführer. Die Fahrgäste in der Bahn bekamen lediglich einen Schreck. Verletzt wurde niemand. Bundespolizisten griffen die Mädchen noch im Bereich der Bahnanlage auf und stellten die Jugendlichen zur Rede. Auf Vorhalt gaben sie die Tat zu. Über die möglichen Folgen waren sich die Mädchen nicht im Klaren. Die Regiotram konnte ihre Fahrt nur mit verminderter Geschwindigkeit fortsetzen. Zehn nachfolgende Züge verspäteten sich um jeweils rund 20 Minuten. Ob Schäden an dem Eisenbahnfahrzeug sind, muss noch untersucht werden. Bundespolizisten klärten die Mädchen über möglichen Folgen ihrer Tat auf und übergaben sie anschließend ihren Eltern. Die Bundespolizeiinspektion Kassel ermittelt wegen des Verdachts eines »Gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr«. (ots)

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