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SEK: Falsche Polizisten rufen an Drucken E-Mail
Montag, den 15. Mai 2017 um 13:33 Uhr

SymbolfotoMALSFELD | MELSUNGEN. Erneut haben angebliche Polizisten bei Senioren angerufen, um ihre Vermögenswerte in Erfahrung zu bringen. Diesmal traf es drei Rentner im Bereich von Malsfeld und Melsungen, wie Polizeisprecher Markus Brettschneider berichtet.

»Die Anrufer gaben sich als Polizeibeamte aus und erklärten, dass sie am gleichen Tag zwei rumänische Einbrecher festgenommen haben. Man wolle die Angerufenen warnen und ihnen Ratschläge für Versteckmöglichkeiten für vorhandene Wertgegenstände geben«, so Brettschneider. Bei den angerufenen Senioren handelt es sich um eine 76-jährige Malsfelderin, einen 75-jährigen Melsunger und einen 85-jährigen Melsunger. Alle drei beendeten das Gespräch, nachdem die »Polizisten« nach Wertgegenständen gefragt hatten. In einen Fall wurde die Telefonnummer 05664-110 im Display des Telefons angezeigt.

Hinweise bitte an die Polizei in Melsungen, Tel. 05661-70890. (wal | ots)

Hintergrund:

Die Polizei in Hessen warnt vor dieser Betrugsmasche, bitte beachten Sie die folgenden Präventionstipps! Glauben sie fremden Anrufern nicht, sie seien Polizeibeamte oder Staatsanwälte. Die echte Polizei, ein Richter oder Staatsanwalt würde schwerwiegende dienstliche Angelegenheiten nicht am Telefon mit Ihnen besprechen. Die echte Polizei, ein Richter oder Staatsanwalt würden am Telefon niemals eine Geldübergabe mit Ihnen vereinbaren. Die echte Polizei, ein Richter oder Staatsanwalt würden Sie am Telefon nicht unter Druck setzen. Seien Sie misstrauisch und vor allem selbstbewusst. Lassen Sie sich von fremden Anrufern nichts vormachen!

So schützen Sie sich am Telefon: Lassen Sie sich den Namen des Anrufers/ der Anruferin und die angebliche Dienststelle nennen, dann beenden Sie das Telefonat und informieren sofort die echte Polizei über Notruf 110.

Das Tatmittel dieser Betrüger ist immer das Telefon. Daher ist der beste Schutz: Ihre Telefonnummer ist für die Täter nicht zu finden. Lassen Sie ihre Telefonnummer nicht in Telefonverzeichnissen veröffentlichen. Beantragen Sie unter Umständen eine neue Telefonnummer. Geben Sie eine neue Telefonnummer nur an Ihre Familie und Freunde weiter. So sind Sie auch gleich gegen weitere Telefon-Betrugsmaschen geschützt, wie z. B. den sogenannten "Enkeltrick".

An der Haustür gilt: Lassen Sie keine fremden Personen in Ihre Wohnung. Geben sich zivil gekleidete Personen als Polizisten aus, lassen Sie sich immer den Dienstausweis zeigen. Bitten Sie die Person draußen zu warten und überprüfen Sie die Angaben bei der echten Polizei - Notruf 110.

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