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KS: Dieb; Lkw-Kontrolle; Blitzeinbrecher in Haft Drucken E-Mail
Dienstag, den 09. Mai 2017 um 12:06 Uhr

Auch diese Tankstelle in Neuental war das Ziel der Bande ©Archivfoto: nh24Blitzeinbrecher in Haft
NORDHESSEN. Tankstellenbesitzer können aufatmen: Nachdem es in den letzten Monaten zu einer Vielzahl von Blitz-Einbrüchen, überwiegend mit der Zielrichtung Tabakwaren, gekommen war, konnten Polizisten eine bundesweit agierende rumänische Einbrecherbande ermitteln.

Insgesamt sieben Tatverdächtige im Alter zwischen 22 und 37 Jahren stehen im dringenden Verdacht, für eine Vielzahl von Einbrüchen in Nordhessen und dem gesamten Bundesgebiet verantwortlich zu sein. Drei der Männer im Alter von 24, 29 und 37 Jahren wurden aufgrund eines internationalen Haftbefehls, den die Kasseler Staatsanwaltschaft beantragt hatte, von rumänischen Behörden festgenommen und im März dieses Jahres nach Deutschland ausgeliefert. Sie befinden sich derzeit in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen gegen die vier übrigen Tatverdächtigen dauern an.

Die Ermittler waren der Bande nach dem Einbruch in einen Gartentechnikbetrieb in Hofgeismar am 30. Juli 2016 auf die Schliche gekommen, bei dem etwa 20 hochwertige Motorsägen gestohlen wurden. In diesem Fall konnte die Identität eines der Tatverdächtigen durch die Auswertung von Spuren und Videomaterial ermittelt werden. Aufgrund nachfolgender Ermittlungen der »EG Banden« konnten weitere Bandenmitglieder identifiziert werden. Diese Ermittlungen begründen auch den Verdacht, dass die Bande für weitere Taten verantwortlich ist, u.a. Einbrüche in Tankstellen in Habichtswald-Dörnberg, Fuldabrück-Dörnhagen, Breuna, Neuental-Bischhausen, den Einbruch in eine Reisebank in Kassel sowie Einbrüche in einen Getränkemarkt in Söhrewald-Wellerode und einen Einkaufsmarkt in Zierenberg, über die wir alle mit Pressemitteilungen berichteten. Die Täter gingen dabei häufig mit brachialer Gewalt vor und verursachten teilweise erhebliche Sachschäden - bei der Tat in Zierenberg schlugen sie beispielsweise ein Loch in die Außenwand des Einkaufsmarktes.

Auch der Einbruch in den Pkw eines Goldankäufers in der Kasseler Innenstadt Ende Januar, bei dem hochwertiger Schmuck im Wert von mindestens 33.000 Euro erbeutet wurde, ist nach bisherigen Erkenntnissen der Bande zuzurechnen. Vier der Tatverdächtigen konnte aufgrund umgehend eingeleiteter operativer Maßnahmen noch auf der Heimreise durch rumänische Behörden kontrolliert und der entwendete Schmuck sichergestellt werden.

Die Tatorte der rund 50 Einbrüche, auf die sich die Ermittlungen von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Kassel mittlerweile beziehen, erstrecken sich über Hessen hinaus auf Thüringen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Saarland und Baden-Württemberg. Nach vorläufiger Bewertung machte die Bande eine Beute im Wert von ca. 500.000 Euro.

Einkaufswagen voller Beute
WESERTOR.
Nach einem Zeugenhinweis haben Polizisten am Sonntagmorgen gegen 9:30 Uhr in Kassel-Wesertor einen 37-Jährigen festgenommen, der einen Einkaufswagen voller Beute aus Einbrüchen vor sich herschob. Aufgeflogen war der 37-Jährige bei dem Einbruch in einen Autohandel am Mittelring, als er sich mit einem zuvor in dem Gebäude erbeuteten Autoschlüssel Zugang zu einem auf dem Hof abgestellten Pkw verschaffte und dort offenbar nach weiterer Beute suchte. Dies hatt ein Zeuge beobachtet und die Polizei gerufen. Bei den Gegenständen in dem Einkaufwagen handelt es sich nicht nur um zahlreiches Diebesgut aus dem Autohandel. Auch Diebesgut aus zwei Einbrüchen in ein Dialysezentrum, darunter ein Flachbildfernseher und ein Beamer, waren darunter. In das Dialysezentrum war am vergangenen Wochenende gleich zweimal, einmal in der Nacht zum Samstag, einmal in der Nacht zum Sonntag, eingebrochen worden. Dabei war der Täter äußerst rabiat vorgegangen, hatte mehrere Scheiben zerschlagen und Sachschäden in Höhe mehreren Tausend Euro angerichtet. Die Ermittlungen dauern noch an.

Lkw-Kontrolle an der B7
KAUFUNGEN. Neun von 15 kontrollierten Lkw oder dessen Fahrer beanstandeten Polizisten am vergangenen Freitag einer Kontrollsteller der B7 in Höhe Kaufungen. Fünf Fahrer ignorierten das auf diesem Streckenabschnitt der B7 bestehende Durchfahrtsverbot für Lkw über 12 Tonnen. Wegen dieses Verstoßes erwartet sie nun jeweils ein Bußgeld von 75 Euro. Bei der Überprüfung der Lenk- und Ruhezeiten der angehaltenen Fahrer stellten die Beamten vier erhebliche Verstöße fest, die mit Bußgeldern von 330 bis 540 Euro geahndet wurden. Ein Brummi-Fahrer missachtete die vorgeschriebene Ruhezeit von 11 Stunden und setzte sich bereits nach sechs Stunden Nachtruhe wieder ans Steuer. Er muss nun mit etwa 600 Euro Bußgeld rechnen. In allen Fällen kommen auf die Halter der Lkw ebenfalls erhebliche Bußgelder zu, die im Regelfall noch höher liegen, als die der Fahrer (wal | ots)

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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 09. Mai 2017 um 16:39 Uhr
 

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