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Land finanziert Digitalfunk mit Drucken E-Mail
Freitag, den 30. Dezember 2016 um 16:28 Uhr

Digitalfunkgeräte ©Archvifoto: Weitzel |  nh24327.328,73 Euro für die Freiwilligen Feuerwehren im Schwalm-Eder-Kreis
HOMBERG/EFZE | WIESBADEN. Für den Auf- und Ausbau des Digitalfunks stellt das Land Hessen den Feuerwehren im Schwalm-Eder-Kreis 327.328,73 Euro zur Verfügung. »Mit der hessenweit flächendeckenden Einführung des Digitalfunks rüsten wir unsere Einsatzkräfte zukunftsfähig aus«, wie Staatssekretär Mark Weinmeister (CDU) am Freitag berichtet.

Die 17 Förderbescheide gehen an die Kommunen:

  • Borken 39.681,44 Euro,
  • Edermünde 14.190,43 Euro,
  • Felsberg 24.153,92 Euro,
  • Gilserberg 17.942,91 Euro,
  • Gudensberg 20.358,30 Euro,
  • Guxhagen 9.057,72 Euro,
  • Homberg (Efze) 36.230,88 Euro,
  • Knüllwald 27.949,54 Euro,
  • Körle 7.246,18 Euro,
  • Malsfeld 7.418,70 Euro,
  • Morschen 15.182,46 Euro,
  • Neukirchen 22.083,58 Euro,
  • Niedenstein 12.422,02 Euro,
  • Ottrau 11.731,90 Euro,
  • Schwalmstadt 32.435,26 Euro,
  • Schwarzenborn 8.281,34 Euro sowie
  • Spangenberg 20.962,15 Euro.

Insgesamt investiert Hessen in das landesweite Großprojekt rund sieben Millionen Euro.

»Für viele der Rettungs- und Sicherheitskräfte ist der Digitalfunk als Kommunikationsmittel schon Alltag geworden. Immer mehr Feuerwehren, Polizei und Rettungsdienste nutzen den Digitalfunk in ihrem täglichen Einsatz«, so Weinmeister abschließend. (wal | pm)

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Kommentare

 
+63 # kay59 2016-12-30 16:59
Die größte Geld-Verbrennun gsaktion, seit es die Feuerwehr gibt.
Der alte 4m und 2m - Funk war zuverlässiger, leichter zu bedienen und viel billiger.
Wenn man die Kosten für die Umsetzer, die Funkgeräte und dann die neuen Melder und Sirenensteuerun gen zusammenzählt, dann ergibt das hessenweit Beträge, die einen schwindlig werden lassen.
Dies alles bei einem technischen Stand von etwa 2010.
Außerdem birgt jedes neue Update neue Überraschungen und zeigt neue Schwächen auf.
Die einzige Frage, die mich interessiert, ist, wie hoch die geflossenen Schmiergelder von Motorola an die Entscheidungstr äger waren.
Mit diesen Unsummen, die jetzt für den Digitalfunk verbrannt werden, hätte man an anderer Stelle weitaus sinnvoller in den Brandschutz investieren können !
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-32 # Me 2016-12-30 18:46
Was das Geld angeht, da möchte ich lieber nichts zu sagen :D

Was aber ein großer Vorteil des Digitalfunks ist, er ist verschlüsselt, somit kann nicht mehr jeder Depp zuhören oder gar dazwischenfunke n, und ja ich weiß dass es nicht 100% sicher ist, aber es ist ein großer Schritt in die richtige Richtung.
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+5 # Beobachter 2016-12-31 10:40
Stimme Ihnen vollkommen zu. Geräte auf dem Stand eines Handys vor 15 Jahren. Absoluter Irrsinn diese zu bedienen.
2- 3 Knöpfe und fertig wäre es gewesen.

Teuer, Netz ist teilweise eine Katastrophe und für jeden Ehrenamtler, der nicht jeden Tag mit den Dingern umgeht viel zu komplizert.

Postiv ist jedoch, dass es sicherer ist. Wenn man Netz hat, die Verbindung besser scheint und die Möglichkeit des umswitchens auch gut ist. So hat man seine geregelten Gruppen. Aber wie schon gesagt, bei dem heutigen Stand der Technik, wäre dies alles viel viel viel besser zu machen gewesen.
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+65 # gast2345 2016-12-30 20:19
@Me
Alles was per altem Funk oder auch digital durch die Luft fliegt, selbst Sky usw ist für Leute, die Ahnung haben und daran Interesse haben, eine Leichtigkeit am Funkverkehr, oder am Tv teil zu haben. Natürlich ist abhören leichter als senden.
Siehe dem angeblichem Hakerangriff bezüglich den US wahlen.
Und die haben bestimmt nicht nur Kaspersky usw.
Funk abhören, Funk stören und mit einmischen, gab es schon im 2. Weltkrieg.
Bei der BW nennt sich sowas elektronische Kampfführung.
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-54 # Jochen Haase 2016-12-30 21:40
Ich bin der Meinung das es der richtige Weg ist den das Land Hessen mit den Digital Funk geht. Technisch wird sich sowieso noch einiges ändern, die Digitalisierung fängt ja jetzt erst richtig an und in 5 Jahren wird den alten Analogen Funk mit den 4 Meter oder 2 Meter Band keiner mehr vermissen. Neue Dinge benötigten halt etwas Zeit bis man sich dran gewöhnt hat. Ist wie bei einem neuen Auto hat man sich dran gewöhnt möchte man das alte nicht mehr haben.
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-40 # Jochen Haase 2016-12-30 22:55
Ich verstehe die negative Einstellung nicht !!!???
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-47 # Frager 2016-12-31 01:21
Warum schafft man mit dem Geld nicht einfach Mobiltelefone an?? Da weiß jeder wie die funktionieren, die Technik ist erprobt und die Dinger sind deutlich billiger.
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+24 # Jonas 2016-12-31 02:56
Völlig am Thema vorbei, Mobiltelefone haben nicht die Leistungsmerkma le die im Einsatz benötigt werden.
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+18 # funk 2016-12-31 11:50
Und für die Feuerwehr völlig ungeeignet!
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-21 # Frager 2016-12-31 12:25
Warum soll das Mobiltelefon für Feuerwehren ungeeignet sein, wenn doch die zu beschaffenden Funkgeräte, nach Aussage von Beobachter, auf dem technischen Stand der Handys vor 15 Jahren sind, das Netz schlecht ist und die Geräte außerdem in der Bedienung zu kompliziert sind.
Vielleicht muss man auch in so einer konservativen Organisation wie der Feuerwehr, mal über Alternativen nachdenken. Es muss ja nicht immer eine Sonderlösung sein. Zumal die Sonderlösung in diesem Fall nicht nur teuer, sondern auch schlecht zu sein scheint.
Um die Akzeptanz zu erhöhen könnte man den Feuerwehrleuten die Handys auch privat zur Verfügung stellen. Man könnte Sie auch in einem trendigen roten Farbton bestellen.
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-4 # Beobachter 2016-12-31 20:11
Bei meinen Kritikpunkten bleibe ich.
Der Vorteil des Digitalfunkes soll es eben sein, dass hier ein extra Netz eingeführt wird/wurde, welches natürlich Vorteile hat.
Dieses ist jedoch noch lückenhaft. Die Endgeräte für das Netz sind eben einfach schlecht.

Netz sinnvoll, wenn die Lücken weg sind. Endgeräte unsinnig
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+3 # Ralf Eberhardt 2017-01-03 12:36
Mit einem Telefon spricht eine Person zu/mit einer anderen Person. Bei Funkgeräten werden üblicherweise Informationen an eine Gruppe weiter gegeben. Das Bedienen eines Mobiltelefons unter Atemschutzgerät mit Handschuhen ist schlichtweg unmöglich, da benötige ich schon ein abgesetztes Mikrofon (Standard bei Digitalfunkgerä ten).
Die Idee, alle Feuerwehrleute mit Handys auszustatten ist aufgrund der Arbeitsweise und Taktik der Feuerwehren / Rettungsdienste schlichtweg unmöglich.

Übrigens sind die Mobilfunknetze teilweise in ihrer Flächenabdeckun g so grottenschlecht , da würde ich bei der Feuerwehr Trommeln bevorzugen. Auch das alte Analogfunknetz hatte riesige Lücken, die hat nur in der Regel keiner bemerkt weil das Funkgerät dies nicht angezeigt hat.
Außerdem ist das alte Funknetz (technischer Stand der 50er-Jahre...) zwar vorhanden, aber nicht kostenlos. Die Unterhaltung des Netzes kostet auch ein kleines Vermögen jedes Jahr und technisch ist es schon vor 20 Jahren am Ende gewesen...

Ach ja, noch was zur Bedienerfreundl ichkeit, die Digitalfunkgerä te sollen ja so kompliziert sein. Ich schlag den Kameraden/-inne n dann immer vor, sie sollen mit ihrem Smartphone mal nach der Bedienungsanlei tung googeln... na, verstanden? ;-)
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+2 # Beobachter 2017-01-04 09:36
Den letzten Satz hätten sie sich auch sparen können. Es sei denn sie sind selber kein Feuerwehrmann und wollten provozieren.
Ich bin in der Feuerwehr, weil ich es wichtig finde, dass zumindest auch in der Woche am Tag eventuell jemand da ist, der auch mal einen Schlauch auswerfen kann, die TS anschmeißt oder einen Außenangriff vornehmen kann.

Ich habe kein Lust mich Wochen mit neuer Technik zu beschäftigen. Wenn es natürlich gewollt ist, dass eine Person wie ich, keinen Platz mehr in einer freiwilligen Feuerwehr haben soll, dann soll es so sein. Der Digitalfunk / Endgerät ist nur ein Teil einer übertriebenen Wut an Auflagen und Neuerungen für die FFW. In diesem Zusammenhang erinnere ich immer gerne an die Scheinübungszei ten, die jeder auf dem Papier haben muss um noch aktiv zu sein.

Mir ist es wichtig, dass 50 Leute da sind, wenn Not herrscht und nicht das wir super ausgebildete 6 Personen haben, die aktiv sind und sich super auskennen, aber keine Wasserversorgun g über 1 km aufbauen können, weil einfach die Stärke fehlt.

Insgesamt sollte man sich eben fragen, was wichtig ist. Es wird in jeder Feuerwehr immer welche geben, die sich super auskennen. Es gibt aber auch viele, die es als Pflicht ansehen da zu sein.

Jede unnötige Verkomplizierun g ist dabei nicht förderlich. Und ja, dass Endgerät ist ein Paradebeispiel dafür.
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+17 # Werner 2016-12-31 14:03
Bei Fahrzeugen und anderen Ausrüstungsgege nständen wollen doch immer alle Feuerwehren auf dem neuestem Stand sein. Aber bei einem so wichtigen Thema wie Digitalfunk will man die alte Sch... behalten. Das soll man jetzt verstehen. Aber wenn man sich halt nicht im angemessenenm Rahmen dem Digitalfunk stellt wird es bei jedem Einschalten was neues sein. Übung macht den Meister...
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-17 # muenchinger 2016-12-31 20:50
wie gut der digitalfunk bei den behörden funktioniert haben wir ja bei dem amoklauf in münchen gesehen.
polizisten mussten ihre privaten handys benutzen um mit der zentrale in verbindung zu bleiben.
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+7 # Martin_Horn 2017-01-01 12:58
Und mit dem Analogfunk hätte bei solch einem massiven Einsatz alles problemlos funktioniert? Die Erfahrung sagt mir, dass es auch beim analogen Funk nicht funktioniert hätte.
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-9 # Bürger 2017-01-01 00:19
Jahre zu spät und jetzt rühmt sich diese unfähige Landesregierung damit. Rumänien hat es schon seit Jahren umgesetzt.
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+3 # Martin_Horn 2017-01-01 12:52
Die Rumänen haben ein landesweites, flächendeckende s Netz für die gesamte Gefahrenabwehr oder doch eher Insellösungen?
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+10 # Dornfelder 2017-01-02 13:40
Ich bin selbst Feuerwehrmann in einem Landkreis welcher als einer der Pilot-Landkreis e in Hessen den Digitalfunk eingeführt hat.

Anfangs gabs tatsächlich viele Schwierigkeiten , die allerdings mit Updates und vorallendingen der Schulung der Einsatzkräfte abgestellt werden konnten.

Auch was die Funkausleuchtun g anbelangt gibt es nur sehr wenige Ecken wo der Empfang schlecht ist (z.B. in abgelegenen Waldstücken) - aber auch diese Probleme werden gelöst.

Wichtig ist schlichtweg die Schulung der Kräfte (Umschaltung DMO/TMO oder das klassische "denken, drücken, sprechen"). Meine Erfahrungen aus dem Einsatz- u. Übungsdienst haben gezeigt, dass im Wesentlichen Bedienungsfehle r zu Störungen führten.
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-10 # Bürger 2017-01-03 19:35
3.1.16
Brisant Bericht zu Berlin Digitalfunk der Berliner Polizei
In der Silvesternacht stundenlang zusammengebrochen.
Sendemasten fehlen, viele Funklöcher, Polizisten verwenden private smartphones und WhatsApp um Kontakt zu halten im Außeneinsatz.
Zuvor: Eine Stunde keinen Kontakt zu einem Polizisten in einem Krankenhaus.
Politik verspricht seitJahren Besserung - nichts passiert.

Hoffen wir für Hessen also auf Besseres !
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