| Suche nach Zehnjährigem findet glückliches Ende |
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| Montag, den 21. Mai 2012 um 18:39 Uhr |
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Die Gedanken kamen und es war nicht wenigen anzumerken, dass sie von ihnen verfolgt wurden – diesmal aber mit einem glücklichen Ende, dass auch den schlimmen Gedanken den Garaus machen sollte: Moritz, ein kleiner zehnjähriger Junge mit Down-Syndrom, wurde von einem Passanten etwa 3 Kilometer entfernt auf dem Verbindungsweg zwischen Frielendorf und Großropperhausen gefunden. Mit Applaus wurde erst die Nachricht und dann Moritz begrüßt. Eine Streifenwagenbesatzung aus Homberg holte zusammen mit einer Betreuerin den Kleinen von der Strecke ab. Die Schuhe Die Suche nach Moritz begann am frühen Nachmittag. Hilfesuchend wandten sich die Betreuer an die Rezeption des Ferienparks. Von hier aus wurde die Polizei informiert. Einige Streifen der Polizei machten sich auf den Weg zum Silbersee und suchten gemeinsam mit Feriengästen und Betreuern nach Moritz – ohne Erfolg. Die Polizei entschloss sich, Rettungshundestaffeln und auch die Feuerwehr Frielendorf in die Suche mit einzubeziehen. Um zwanzig vor sechs liefen die ersten Sirenen an. Der Einsatzleitwagen des Landkreises wurde alarmiert, um die Infrastruktur für eine große Suchaktion bereitzustellen und auch Kreisbrandinspektor Werner Bähr machte sich vor Ort ein Bild von der Lage. Vom ELW aus wurden die Suchtrupps gezielt in das Gelände geschickt. Sprichwörtlich jeder Stein wurde umgedreht. Auch das Feuerwehrboot aus Frielendorf kam zum Einsatz und suchte die ufernahen Gebiete des Silbersees ab. Dann plötzlich eine Schrecksekunde: Kleidung wurde aufgefunden. Die Beschreibung der Klamotten passte auf die von Moritz. Schnell waren sie da, die schlimmen Gedanken – und nicht nur bei den Feuerwehrleuten. Wie sich später herausstellen sollte, war es nicht die Kleidung von Moritz. |
| Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 22. Mai 2012 um 01:14 Uhr |




















