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Heiße Wahlkampfphase auf dem Edersee eingeläutet Drucken E-Mail
Sonntag, den 03. September 2017 um 12:01 Uhr

©Foto: nh24 | Wittke-FotosWALDECK. Während ihrer traditionellen Schifffahrt auf dem Edersee stimmte sich die CDU Nordhessen am nh24 FotostreckeSamstagabend gemeinsam mit dem Hessischen Ministerpräsidenten und CDU-Vorsitzenden Volker Bouffier auf die heiße Phase des Bundestagswahlkampfes ein.

Unter den mehr als 500 Gästen waren der CDU Spitzenkandidat Prof. Dr. Helge Braun, die nordhessischen Bundestagsabgeordneten Thomas Viesehon (Waldeck-Frankenberg) und Bernd Siebert (Schwalm-Eder-Kreis) sowie der Bundestagskandidat Dr. Norbert Wett (Kassel), der aktuelle Geschäftsführer der Kasseler Kreishandwerker.

Auf dem vollbesetzten Personenschiff »Edersee Star« äußerten sich die Kandidaten während einer moderierten Talkrunde zu aktuellen Themen, ohne auf die Flüchtlingsfrage näher einzugehen.

Thomas Viesehon ©Foto: nh24 | Wittke-Fotos Bernd Siebert ©Foto: nh24 | Wittke-Fotos
Prof. Dr. Helge Braun ©Foto: nh24 | Wittke-Fotos Dr. Thomas Wett ©Foto: nh24 | Wittke-Fotos

Für die Tourismusregion Edersee ergriff Viesehon das Wort und betonte, dass das Beste für den Edersee sei, wenn er im Sommer voll ist. »Edersee Atlantis« soll aber dennoch für die Nachwelt erhalten werden, »wenn mal ein schlechtes auf ein schlechtes Jahr folgt«, so Viesehon. Bei ausreichend Wasser unterhalb des Sees forderte Viesehon, die Mindestablassmenge zu senken und auf der Weser auf Schiffe zurückzugreifen, die einen maximalen Tiefgang von 1,10 Meter haben. »An den Rahmenbedingungen dafür schrauben wir in Berlin«, sagte der Bundestagsabgeordnete.

»Sicherheit ist nicht nur ein theoretischer Begriff, sondern etwas, worum wir uns aktiv kümmern müssen«, so Bernd Siebert. Er forderte eine Modernisierung und mehr Personal für die Bundeswehr. »Wir haben viele internationale Einsätze, in denen wir gemeinsam mit unseren Freunden dafür sorgen müssen, dass auch in anderen Regionen Sicherheit entsteht, damit die Menschen dort bleiben und nicht zu uns kommen«, so Siebert.

Die medizinische Versorgung im ländlichen Raum möchte Prof. Dr. Helge Braun zukünftig sicherstellen. Dazu sollen die Regionen möglichst kleingehalten werden. »Wenn man jemandem in Schauenburg sagt, dass er nicht unterversorgt ist, weil es in Fritzlar genügend Ärzte gibt, dann finden das die Leute völlig bescheuert«, sagte Braun. Zur ländlichen Versorgung mit Haus- und Fachärzten gehören aber auch finanzielle Anreize und die Aufhebung der Residenzpflicht für Landärzte. »Es ist besser ein Arzt pendelt ein, als alle Patienten pendeln«, so Braun.

Die zunehmende Bürokratisierung, insbesondere bei den Handwerksbetrieben, bemängelte Dr. Norbert Wett aus Kassel. »Die müssen ihr Geschäft machen können und sich nicht mit dem Ausfüllen von Formularen beschäftigen«, fordert Wett. Gefragt zum Ausbau des Breitbandnetzes verlangt Wett Druck auf die Telekom und mehr Fördermittel. Übrigens gibt es auch in Gewerbegebieten in Kassel nicht überall einen ausreichenden Ausbau mit Glasfasernetzen, wusste Wett aus seiner beruflichen Erfahrung zu berichten.

Der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier ©Foto: nh24 | Wittke-FotosBei der A49 waren sich alle einig. »Die Autobahn ist durchgeplant und planfestgestellt. Allerdings ist immer noch eine Grundstücksfrage zu lösen, um sie dann letztendlich mit PPP (Public-private-Partnership) durchzubauen«, so Siebert.

Die letzte halbe Stunde des offiziellen Teils, vor den persönlichen Gesprächen mit den Kandidaten, gehörte Ministerpräsident Volker Bouffier, der die CDU-Anhänger auf die heiße Phase des Wahlkampfes einschwor.

Zitate des Ministerpräsidenten

Nordhessen: »Wir möchten auch in Nordhessen alle Landkreise direkt gewinnen«.

Zu den G20 Krawallen in Hamburg: »Wer der Gewalt nachgibt, der ist nicht klug, sondern der sät neue Gewalt«.

Trump: »Ich hätte mir früher nie vorstellen können, dass man mit Twitter die Welt regiert«.

Erdogan: »Der Erdogan ist auch eine Herausforderung«.

Merkel und die Zukunft: »Sehen Sie jemanden, der das besser hinbekommen könnte als Angela Merkel? Ich nicht.«

Edersee: »Ich sage Ihnen zu, wir werden uns um dieses Thema kümmern«. (wal)

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