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Bernd Siebert auf Sommerreise in Melsungen Drucken E-Mail
Samstag, den 05. August 2017 um 11:38 Uhr

Roland Baum, Fraktionsvorsitzender Lars G. Kühn, Werksführerin Madeleine Foet, Andrea Renner, Heinrich Schmidtkunz, Bernd Siebert MdB, B.Braun Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Heinz-Walter Große, ehemaliger MdB Wilfried Böhm, Hildegard Böhm und Stadtverbandsvorsitzende Martina Sandrock (v.l.) ©Foto: privat | nhMELSUNGEN. Zusammen mit dem CDU-Stadtverband, angeführt von der Vorsitzenden Martina Sandrock und dem Fraktionsvorsitzenden Lars Kühn, besuchte der Bundestagsabgeordnete Bernd Siebert im Rahmen seiner jährlichen Wahlkreis-Sommerbereisung die Stadt Melsungen.

Das Tagesprogramm begann mit einem Besuch bei B. Braun Melsungen AG in der neuen Verwaltungszentrale im Stadtwaldpark. Nach einer herzlichen Begrüßung durch den Vorstandsvorsitzenden Prof. Dr. Heinz-Walter Große kam es zunächst bei einem Mittagessen im Betriebsrestaurant des Werks zu ausführlichen Gesprächen über die betrieblichen Entwicklungen der vergangenen Jahre, vor allem aber auch um die Investitionen in der ehemaligen Lungenheilstätte des Melsunger Stadtwaldparkes. Das Unternehmen hat das historische Gebäude für insgesamt 32 Millionen zur neuen Verwaltungszentrale umgebaut. Seit April dieses Jahres arbeiten dort die ca. 200 Mitarbeiter an einem Arbeitsplatz, der konsequent nach dem Prinzip der Transparenz erbaut wurde: Im Gegensatz zu kleinen personenbezogenen Büros können die Mitarbeiter hier jederzeit wählen, ob sie in einem Großraumbüro, in einer gemütlichen Lounge mit Sesseln oder in einem Ruhebereich arbeiten möchten. Klassische feste Arbeitsplätze sowie hierarchiebezogene Bereiche entfallen somit komplett und selbst in der Kantine kann gearbeitet werden. Auf einer anschließenden Führung durch die neue Verwaltungszentrale konnte der Abgeordnete die dafür nötigen Umbauten besichtigen: Unter dem Einsatz von hohen Fenstern, der Verwendung von viel Glas im Innenbereich sowie der Nähe der Natur ist ein eindrucksvoller Umbau gelungen.

Birgit Hering, Kreistagsabgeordneter Bernhard Lanzenberger, Bernd Siebert MdB, Wilfried Böhm, CDU-Vorsitzende Martina Sandrock, Hildegard Böhm, Heinrich Schmidtkunz, Bürgermeister Markus Boucsein, Madeleine Foet, Ingeborg Mathes und Roland Baum (v.l.) ©Foto: privat | nhDer zweite Punkt des Tagesprogramms war ein Gespräch mit dem Melsunger Bürgermeister Markus Boucsein im Dienstleistungszentrum am Sand. Es ging dabei um die Bauarbeiten an der Bundestraße 83 vom Ortseingang von Kassel kommend bis zur St.-Georgs-Brücke. Bürgermeister Boucsein stellte das bis 2018 andauernde Bauprojekt zur Modernisierung der Straße vor, welches in vier Bauabschnitte unterteilt ist, um den Verkehr möglichst wenig zu belasten. Die beim Bau entstehenden Kosten in Höhe von über 5 Millionen Euro werden zu einem Anteil von 3,35 Millionen Euro durch den Bund getragen. Der Rest entfällt auf die Straßennebenanlagen, welche Melsungen selber finanziert. Weitere Projekte sind derzeit rund um den Sand vorgesehen: Melsungen muss seine natürliche Lage am Fluss nutzen, das Flussufer muss für die Besucher der Altstadt attraktiver und mehr in das Stadtgeschehen eingebunden werden. Das Flussufer wird renaturiert und die Parkplätze umgebaut, auch ein Wohnmobil-Stellplatz soll entstehen. Melsungen erhält durch die frei werdenden Flächen am Sand die große Chance den Stadtkern mit dem Fuldaufer zu verbinden, wie Bürgermeister Boucsein berichtete. Diese Maßnahmen werden durch das Land Hessen gefördert.

Bernd Siebert MdB zollte diesen Entwicklungen seinen persönlichen Respekt: „In Melsungen beeindruckt mich immer wieder das Miteinander von örtlicher Wirtschaft und der Stadt. Die B.Braun AG ist hier sicher an erster Stelle zu nennen. Mit der Zentralisierung der Verwaltung im Stadtwaldpark lassen sich nun auch in den Produktionsbereichen Optimierungen vornehmen. Die Organisation der Arbeit und die Architektur der historischen Lungenheilanstalt haben mich beeindruckt. Aber auch an den Projekten der Stadt selber erkennt man die positive Stadtentwicklung. Melsungen tut gut daran, seine Innenstadt zu stärken. Intakte Kernbereiche sind besonders wichtig für die Lebensqualität in einer Kommune.“ (pm)

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