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Steinmetze loben Fritzlarer Friedhof Drucken E-Mail
Mittwoch, den 17. Mai 2017 um 15:51 Uhr

Jochen Bollerhey ©Foto: nh24 | Wittke-FotosBollerhey erneut zum Obermeister gewählt
FITZLAR | SCHAUENBURG. Die Steinmetz- und Bildhauer-Innung Hessen-Nord begrüßt die Entwicklung des Friedhofs in Fritzlar zum Friedpark.

Dies sei der richtige Weg, um möglichst vielen unterschiedlichen Bestattungswünschen gerecht zu werden, sagte Jochen Bollerhey (Schauenburg-Breitenbach) auf der Jahreshauptversammlung der Innung.

Schon seit langem begleitet die Innung die Veränderung der Bestattungskultur. „Wir wollen offen für Neues sein, aber Bewährtes bewahren. Dazu gehört der Friedhof als Ort der Trauer und der Begegnung“, unterstrich Bollerhey den Standpunkt der Innungsfachbetriebe. Die bisherigen Diskussionen habe schon viel zur Bewusstwerdung und zum Nachdenken beigetragen. Deutlich wurde, dass durch die Veränderung der bestehenden Friedhöfe viele Möglichkeiten geschaffen werden können, ohne Angebote unnötig ausdehnen zu müssen. Gerade vor dem Hintergrund der angespannten Haushalte der Kommunen darf auch die Wirtschaftlichkeit nicht gänzlich aus dem Blick verloren werden. Das Beispiel in Fritzlar zeige, dass Entwicklung und Bewahrung kein Gegensatz bedeuten müsse. Positive Ansätze gebe es u. a. auch in Lohfelden und Schwalmstadt. Die nordhessische Innung spricht gegen die Privatisierung und die Erweiterung neuer Bestattungsangebote aus.

Dauergrabpflege

Immer mehr Menschen regeln die Grabpflege schon zu Lebzeiten mit Hilfe der Treuhandstelle für Dauergrabpflege Hessen - Thüringen. Diese Treuhandstelle regelt die Erstellung und die Pflege der Gräber im Todesfall, wie sie zu Lebzeiten vereinbart wurde. Die Leistungen enthalten die Gestaltung des Grabsteins, die Einfassung und Pflege des Grabes, die gärtnerischen Tätigkeiten sowie Reinigung des Grabmals, sagte der stellvertretende Obermeister Benjamin Ritter (Neukirchen). Alle Leistungen können auch als einzelne Bestandteile je nach Preis und Wunsch vereinbart werden. Der Treuhandvertrag kann beim Fachbetrieb der Steinmetz- und Bildhauer-Innung Hessen-Nord abgeschlossen werden. Überwacht werden die Arbeiten von der Treuhandstelle für Dauergrabpflege Hessen-Thüringen GmbH.

Bollerhey wiedergewählt

Steinmetzmeister Jochen Bollerhey aus Schauenburg-Breitenbach wurde auf der Jahreshauptversammlung erneut zum Obermeister gewählt. Bollerhey führt die Innung seit 2011. Zum stellvertretenden Obermeister wurde Bejamin Ritter (Neukirchen) gewählt. Zum Lehrlingswart wurde Florian Betz (Kassel), zum Schriftführer Heiko Siebert (Kassel) und zum PR-Beauftragten Friedrich Gerloff (Kassel) gewählt. Als Beisitzer gehören Karl-Heinz Tripp (Frankenberg-Haubern), Kai Hartmann (Melsungen), Jochen Hoffmann (Gilserberg-Sebbeterode) und Frank Correus (Guxhagen) dem Vorstand an. (pm)

www.steinmetz-nordhessen.de

 

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