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SPD Bad Hersfeld: Neujahrsempfang als Zeichen für Familien und Vereine Drucken E-Mail
Mittwoch, den 11. Januar 2017 um 16:27 Uhr

Fanden vor vollem Haus deutliche Worte zu den Themen Haushalt, Vereine und Steuern: Prof. Lothar Seitz und Karsten Vollmar (v. l.). Foto: pm | nhBAD HERSFELD. Mehr als 100 Vertreter von Bad Hersfelder Vereinen und Organisationen konnte der Vorsitzende des SPD-Stadtverbandes, Karsten Vollmar, zum traditionellen Neujahrsempfang begrüßen.

Vollmar dankte im Bürgerhaus Hohe Luft den Ehrenamtlichen für ihre geleistete Arbeit und bezeichnete die Vereine, Organisationen und Einrichtungen als einen stabilisierenden Faktor in Zeiten großer Umbrüche.

In Bezug auf den Haushaltsentwurf 2017 für die Stadt Bad Hersfeld machte er deutlich, dass es Kürzungen im Vereinsbereich mit der SPD nicht geben werde. „Die vom Bürgermeister geforderte Reduzierung der Vereinszuschüsse um pauschal 10 % stellt einen Eingriff in die Vereinsarbeit und einen Angriff auf die ehrenamtliche Tätigkeit dar – das wird mit uns nicht gehen!“

Als Hauptredner der Veranstaltung machte Lothar Seitz vor den anwesenden Vereinsvertretern deutlich, welche erheblichen Mehrbelastungen auf sie zukommen würden, wenn der vom Bürgermeister vorgeschlagene Haushaltsentwurf genehmigt würde. Lothar Seitz übte deutliche Kritik an den vorgeschlagenen drastischen Steuererhöhungen, insbesondere bei der Grundsteuer, die alle Eigentümer und Mieter betreffen wird. Er kritisierte ebenfalls die pauschale Kürzung der Vereinszuschüsse nach der Rasenmähermethode. Die Erhöhung der Kita-Gebühren passe ebenfalls nicht ins Bild einer sozialen und familienfreundlichen Stadt.

 „Kürzungen bei Vereinen und Familien und Steuererhöhungen stehen einem Rekordhaushalt bei den Festspielen gegenüber - man wird gespannt sein, ob die anderen Fraktionen die Erhöhungen des Festspielbudgets unterstützen werden oder ihre Kritik aus früheren Jahren noch gilt“, so Seitz weiter.

Auch zum Thema Hessentag fand Seitz deutliche Worte. Diese Herausforderung sei nur gemeinsam mit den Vereinen und Organisationen, den Ehrenamtlichen und den Bürgern möglich. Es müsse frühzeitig eine Bürgerbeteiligung stattfinden. Die Kürzung der Vereinszuschüsse durch den Bürgermeister zeige jedoch, dass die Vereinsarbeit von dort nicht ausreichend gewürdigt wird. Seitz wörtlich: „Wir brauchen motivierte Vereine und die Bürgerschaft für den Hessentag. Kürzungen werden aber die Motivation dort bestimmt nicht erhöhen.“

Der Neujahrsempfang der Bad Hersfeld der SPD machte deutlich, dass auch bei der bestehenden Haushaltslage die sozialen Aspekte in der Stadt berücksichtigt werden müssen und eine Mehrbelastung von Familien und Vereinen nicht zu verantworten ist. Gemeinsam mit den engagierten Bürgerinnen und Bürgern und den städtischen Vereinen, so Vollmar und Seitz übereinstimmend, wird die SPD intensiv daran arbeiten, Bad Hersfeld lebens – und liebenswert zu erhalten. (pm)

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