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Bürgerinitiative gab Infos Drucken E-Mail
Samstag, den 31. Dezember 2016 um 15:59 Uhr

©Foto: privat | nhSuedLink, Windenergie und Geistal-Trasse waren die Themen
NEUENSTEIN-AUA.
Die Bürgerinitiative Lebensqualität Neuenstein informierte kürzlich, gemeinsam mit der Gemeinde Neuenstein, zahlreiche Interesseierte über den aktuellen Stand bei den Themen SuedLink, Windenergie und Geistal-Trasse.

Der Vorsitzende der Bürgerinitiative Dr. Lars Niebel informierte über den aktuellen Sachstand bezüglich SuedLink, Windenergieanlagen und Geistal Trasse. Die Stromleitung SuedLink soll nach ersten Angaben der Vorhabenträger komplett erdverkabelt werden. Das Projekt befindet sich momentan in der Vorphase zur Einreichung der Unterlagen zur Bundesfachplanung an die Bundesnetzagentur. Auch im Bereich der Streckenführung der ICE-Strecke Fulda-Erfurt ist in jüngster Vergangenheit ein Planungskorridor im Bundesverkehrswegeplan ausgewiesen worden. Dieser soll im nächsten Jahr mittels eines runden Tisches bürgernah diskutiert werden.

©Foto: privat | nhDie Windvorrangflächen im Bereich Neuenstein wurden im Rahmen der Entscheidung angepasst. Die Vorrangflächen HEF_22 und HEF_31 wurden bestätigt. Im Gegenzug wurde die Vorrangfläche HEF_18 aus dem Teilregionalplan Energie gestrichen. Der Teilregionalplan muss nun noch von der Landesregierung beschlossen werden, so dass er seine Rechtsgültigkeit erhält. Dies bedeutet, dass momentan noch Bauanträge außerhalb der angedachten Vorrangflächen gestellt werden können. Nach der endgültigen Verabschiedung ist dies nicht mehr möglich. Über die harten Fakten hinaus erbat sich die Bürgerinitiative Mithilfe durch die Bevölkerung durch Einreichung von Bildern zum Vogelzug und Beobachtungen zu den besonders unter Schutz stehenden Vogelarten Schwarzstorch und Rotmilan, um die bereits gewonnen Ergebnisse nochmals verfeinern und ergänzen zu können. Niebel betonte, dass man in den letzten beiden Jahren schon viele Aufzeichnungen und Bilder der bedrohten Tierarten im Neuensteiner Gebiet gemacht habe. Die Auswertungen diesbezüglich sind fast abgeschlossen und die Horststandorte wurden kartiert und regelmäßig überprüft. Die Ergebnisse werden dann im Falle eines Bauantrages in der entsprechenden Fläche zur Überprüfung des zu Grunde liegenden Gutachtens zum Zuge kommen. Diesbezüglich sei schon ein Antrag auf Akteneinsicht beim Regierungspräsidium in Kassel eingereicht worden, so dass man die zu Grunde liegenden Fakten für die Entscheidung der Regionalversammlung überprüfen kann.

©Foto: privat | nhIm Anschluss erläuterte Stefan Braun aus dem benachbarten Ludwigsau-Ersode den Anwesenden die täglichen Auswirkungen des Windparks am Klosterstein auf die Bewohner in Ludwigsau Ersrode und Hainrode. Die Zuhörer folgten aufmerksam den Schilderungen und zeigten sich erschrocken von den dortigen Auswirkungen.

Zum Abschluss rief die Bürgerinitiative noch zu Spenden auf, da man sich finanziell breit aufstellen möchte, um gegebenenfalls ein Klageverfahren anzustreben. (pm)

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Kommentare

 
-10 # muenchinger 2016-12-31 20:47
die stromtrassen siend so was von überflüsseg.
aber solange man es dem stimmvie für gut verkaufen kann ect.
Dem Administrator melden
 

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