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FWG gründet Arbeitskreis Energie und Klimaschutz Drucken E-Mail
Samstag, den 24. Dezember 2016 um 10:15 Uhr

Die Mitglieder des Arbeitskreises ©Foto: privat | nhHOMBERG/EFZE. Die FWG Schwalm-Eder hat einen Arbeitskreis gegründet, der sich auf Kreisebene mit den Themen Energie, Klimaschutz, Umwelt, und Digitales beschäftigen wird.

Zum Vorsitzenden wurde der Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt, Energie und Landwirtschaft im Kreistag, Lothar Kothe, gewählt. Zu seinem Stellvertreter bestimmten die Mitglieder des Arbeitskreises Dietmar Groß aus Homberg/Efze.

»Ziel wird es sein«, so Lothar Kothe, »die von der EU und der Bundesregierung gemachten Vorgaben im Bereich des Klimaschutzes in unserem Kreis weiterhin zügig umzusetzen«. Kothe erinnerte an die Aussage von Willi Werner in der letzten Kreistagssitzung, dass bis 2025 die Liegenschaften des Kreises klimaneutral betrieben werden sollen.

Ein zweiter Schwerpunkt der Arbeit soll der Ausbau der E-Mobilität werden. Voraussetzung für die angestrebten Ziele der Bundesregierung innerhalb von 5 Jahren über 1 Million E-Autos auf den Straßen fahren zu lassen ist allerdings ein Netz von Schnelladestationen. Hier hat der Kreistag auf Antrag der SPD/FWG-Koalition einstimmig beschlossen, dass der Kreisausschuss ein flächendeckendes Konzept zur Ladeinfrastruktur erarbeitet.

Entsprechende Fördermittel sollen beantragt werden. Einig ist man sich darüber, dass Kreis und Kommunen eine Vorreiterfunktion bei der Nutzung von E-Mobilen einnehmen müssen. Entsprechende Fördermittel machen dies für Kommunen attraktiv.

Auf Vorschlag von Dietmar Groß wird sich der Arbeitskreis auch intensiv mit der Entwicklung der Speichertechnik befassen. Dies ist ein Zukunftsfeld für den Energiemarkt. Durch das Speichern von Wind- und Solarstrom bei vorhandenen Überkapazitäten kann man Flauten und sonnenarme Zeiten Ausgleichen. Kosteneffiziente Speicherlösungen können auch bei der Eigennutzung von Solaranlagen nach dem Wegfall der Einspeisevergütung die wirtschaftliche Weiternutzung der Anlagen sichern.

Der Arbeitskreis wird sich schließlich auch mit dem Ausbau der Dateninfrastruktur durch die Breitband- Nordhessen GmbH befassen, die zur Versorgung mit schnellem Internet im Kreis führen soll, damit die weißen Flecken auf diesem Gebiet beseitigt werden.

Wer Interesse an einer Mitarbeit im Arbeitskreis hat, sollte sich bei Lothar Kothe melden, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. (pm)

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Kommentare

 
+8 # Bürger 2016-12-24 11:30
Der Arbeitskreis wird sich schließlich auch mit dem Ausbau der Dateninfrastruk tur durch die Breitband- Nordhessen GmbH befassen, die zur Versorgung mit schnellem Internet im Kreis führen soll, damit die weißen Flecken auf diesem Gebiet beseitigt werden.

Was wollt ihr euch damit beschäftigen? E steht doch fest, dass dies eine technische Sackgasse darstellt. Von dem hehren Ziel alle Landkreise bis Ende 2020mit einem wirklich schnellen Internetzugang zu versorgen wird man weit entfernt sein.
Max. 100Mbit/s und das nur für etwa 50 aller Haushalte. Dazu dann auch noch einige die nur etwa 30 habe werden.
Was wie bisher ein Flickenteppich zwischen fast Null > 1Mbit/s wird es in Zukunft auch sein.

Nicht vergessen: Laut Bundesregierung soll schon Ende 2018 jeder Haushalt über mindestens 50 Mbit/s verfügen.
Nur in Nordhessen nicht. Dabei sind wir doch laut Landrat Becker längst auf der Zielgeraden.

Fragt mal nach in Frielendorf oder Günsterode, was die euch erzählen.

Wenn die FWG was machen will, sollte sie solche Dampfplaudereie n unterbinden und die Wahrheit auf den Tisch legen:
Wie bisher wird Nordhessen so was ähnliches wie früher Dresden: Im Tal der mehr oder weniger Ahnungslosen dasInternet genießen.

P. S. Alle reden von download. Schaut euch mal die upload Möglichkeiten an. Und dasig Zeitalter der IoT.

Frohe Weihnachten
Dem Administrator melden
 
 
+21 # Beobachter 2016-12-24 16:48
Musste die FWG ja einrichten. Sonst würde sich ja schwerlich erklären lassen, warum eine Person von denen jeden Monat über 400€ an Steuergeldern bekommt, für einen neu geschaffenen Posten.

Wenn man böse wäre, dann würde man vermuten, dass dieser bezahlte Posten der Ausgleich für die Koalition und den 1 Beigeordneten war/ist.
Dem Administrator melden
 

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