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Gerhard Brühl neuer Hauptgeschäftsführer Drucken E-Mail
Mittwoch, den 23. Mai 2012 um 15:43 Uhr

Kreishandwerkerschaft tagte in Frankenberg

Die neue Geschaeftsleitung der Kreishandwerkerschaft: Hauptgeschaeftsfuehrer Gerhard Bruehl und Geschaeftsfuehrer Kai Bremmer mit Kreishandwerksmeister Karl-Heinz Goebel, Eberhard Bierschenk, GF HWK Kassel, Buergermeister Ruediger Hess und den stellvertretenden Kreishandwerksmeistern Juergen Weste und Ulrich Muetze. Foto:nhFrankenberg. Die Kreishandwerkerschaft Waldeck-Frankenberg hat ihre hauptamtliche Geschäftsleitung neu aufgestellt. Der bisherige Geschäftsführer Gerhard Brühl, wurde von der Mitgliederversammlung der Handwerksorganisation zum Hauptgeschäftsführer ernannt. Als Geschäftsführer steht ihm künftig Kai Bremmer zur Seite, der von der Mitgliederversammlung neu gewählt wurde.

Kreishandwerksmeister Göbel begründete die Änderung der Geschäftsleitungsstrukturen mit den gewachsenen Aufgaben der Kreishandwerkerschaft: „Die Kreishandwerkerschaft Waldeck-Frankenberg und ihre verbundenen Einrichtungen beschäftigen mittlerweile über 100 Mitarbeiter. Aufgrund zahlreicher Projekte und Beteiligungen werden ganz andere und viel größere Anforderungen an unsere Geschäftsleitung gestellt, als noch vor einigen Jahren.“

Mit der Wahl Kai Bremmers zum Geschäftsführer werde die Kreishandwerkerschaft ihren vielfältigen Aufgaben gerecht, erklärte Göbel. Die Ernennung Gerhard Brühls zum Hauptgeschäftsführer garantiere, dass die Kreishandwerkerschaft auch weiterhin das Zentrum der gesamten Organisation sei. Göbel wünschte Brühl und Bremmer viel Erfolg und Geschick für die anstehenden Herausforderungen.

Zuvor hatte Karl-Heinz Göbel in seinem Jahresbericht auf die Bedeutung der Kreishandwerkerschaft als Interessenvertretung des heimischen Handwerks hingewiesen. Wichtigste Aufgabe sei es, die Handwerksinnungen bei ihren Aufgaben zu unterstützen und die dafür erforderlichen Einrichtungen zu schaffen und zu unterhalten. Man dürfe in jedem Fall froh darüber sein, dass dies der Kreishandwerkerschaft Waldeck-Frankenberg so gut gelinge.

Die Grüße der Handwerkskammer Kassel überbrachte Eberhard Bierschenk. Der kommissarische Hauptgeschäftsführer betonte die gute Zusammenarbeit der Kammer mit der Kreishandwerkerschaft. Die Verbundenheit zwischen beiden Organisationen sei groß und die Handwerkskammer Kassel sei schon seit langem durch die erfolgreiche Arbeit zahlreicher Ehrenamtsträger aus dem Waldeck-Frankenberger Handwerk geprägt.

Der Bürgermeister der Stadt Frankenberg, Rüdiger Hess, dankte dem Waldeck-Frankenberger Handwerk für sein wirtschaftliches und gesellschaftliches Engagement. Das Handwerk sei aus Frankenberg nicht wegzudenken, erklärte Hess. Im Bereich der Aus- und Weiterbildung sei die Kreishandwerkerschaft eine Stütze der Frankenberger Bildungslandschaft. Zudem sei das Ausbildungs- und Arbeitsplatzangebot der zahlreichen Handwerksbetriebe eine wichtige Grundlage für die Illerstadt. „In Frankenberg und seinen Stadtteilen haben insgesamt etwa 1.000 Menschen mit dem Handwerk zu tun“, wusste Hess zu berichten. Vor allem auch deshalb sei es für ihn als Bürgermeister wichtig, dem Handwerk jederzeit als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen.

Ehrenkreishandwerksmeister Justus Noll, zweiter von rechts, freut sich mit Eberhard Bierschenk, Gerhard Bruehl, Buergermeister Ruediger Hess, Ulrich Muetze und Kreishandwerksmeister Karl-Heinz Goebel über die besondere Ehrung. Foto:nhIm Anschluss gab der stellvertretende Kreishandwerksmeister, Ulrich Mütze aus dem Frankenberger Stadtteil Geismar, den Mitgliedern der Kreishandwerkerschaft einen Überblick über die Entwicklung der Bildungsstätten und Verwaltungseinrichtungen des Handwerks in Frankenberg. Mütze würdige dabei insbesondere die Rolle von Ehrenkreishandwerksmeister Justus Noll. Dieser habe die Geschichte der Handwerksorganisation im Frankenberger Land maßgeblich geprägt und große Verdienste um die Kreishandwerkerschaft erworben: „Justus Noll besticht auch heute noch durch Entscheidungsfreude und durch seinen starken, geradlinigen Charakter“, sagte Ulrich Mütze. Für ihn sei es deshalb sowohl als stellvertretender Kreishandwerksmeister, als auch ganz persönlich, eine große Freude, die Umbenennung des großen Seminarraumes im Frankenberger Lehrbauhof in „Justus-Noll-Raum“ bekannt geben zu dürfen.

Justus Noll bedankte sich in einer anschließenden Rede sichtlich gerührt für die Ehrung und stellte fest: „Die Entwicklung der Bildungsstätten zeigt, dass unsere Standortentscheidung für das Gelände an der Marburger Straße seinerzeit die richtige war. Vor allem die Nähe zur heutigen Hans-Viessmann-Schule ist ein großer Vorteil für die Lehrwerkstätten. Wenn nun der Saal des Lehrbauhofes nach mir benannt wird, ist das selbstverständlich eine große Ehre für mich.“

Kreishandwerksmeister Karl-Heinz Göbel gratulierte Justus Noll und stellte abschließend fest: „Justus Noll hat sich um das Handwerk verdient gemacht. Hier im Justus-Noll-Raum ist das Handwerk zuhause!“ (pm)

Ehrenamtliche Tätigkeiten Justus Noll:

1972 - 1978 Stellv. Obermeister der Innung des Bauhandwerks Frankenberg
1978 – 2002 Obermeister der Innung des Bauhandwerks Frankenberg
1983 – 2002 Vorsitzender des Verbandes Baugewerblicher Unternehmer Hessen e. V., Bezirksstelle Frankenberg
2003             Ernennung zum Ehrenobermeister der Bau-Innung Frankenberg
1987 – 1996 Mitglied des Vorstandes des BFHI e. V.
1996 – 2005 Vorsitzender des BFHI e. V.,  Ernennung zum Ehrenvorsitzenden
1984 – 1996 Vorstandsmitglied der Kreishandwerkerschaft
1996 – 2005 Stellv. Kreishandwerksmeister der Kreishandwerkerschaft, Ernennung zum Ehrenkreishandwerksmeister

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