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E.ON Mitte nimmt 1500. Anlage ans Netz Drucken E-Mail
Freitag, den 11. Mai 2012 um 09:38 Uhr

Freuten sich über die 1500. EEG-Anlage im Werra-Meißner-Kreis: Die Besitzer Inge und Franz Löser aus Berkatal -vorne von links-, dahinter der Leiter des E.ON Mitte-Regionalzentrums Nord Armin Schülbe und Berkatals Bürgermeister Friedel Lenze. Glückwünsche überbrachten auch der erste Kreisbeigeordnete Dr. Rainer Wallmann, Matthias Möller E.ON Mitte, Manuela und Matthias Dix Elektroinstallateur Eduard Müller & Sohn, Jörg Gerleit Viessmann und Thomas Braun E.ON Mitte ©Foto: pm/nhBerkatal. Die Zahl der an das Netz von E.ON Mitte angeschlossenen Anlagen zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien (EEG) bewegt sich im Werra-Meißner-Kreis auf hohem Niveau. In diesem Jahr ist bereits die 1500. EEG-Anlage in von E.ON Mitte versorgten Städten und Gemeinden in Betrieb genommen worden.

Das teilten der E.ON Mitte-Leiter des Regionalzentrums Nord Armin Schülbe, Projektleiter Matthias Möller vom E.ON Mitte-Standort in Hessisch Lichtenau und der Erste Kreisbeigeordnete des Werra-Meißner-Kreises Dr. Rainer Wallmann mit.

Anlässlich der offiziellen Inbetriebnahme der 1500. Anlage – einer Solaranlage in Berkatal-Frankershausen – stellten sie die Details gemeinsam mit Berkatals Bürgermeister Friedel Lenze, dem Besitzer Franz Löser sowie Matthias und Manuela Dix von der Elektroinstallateursfirma Eduard Müller & Sohn vor.

Von den insgesamt 1500 Anlagen zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien im Werra-Meißner-Kreis wurden allein im Jahr 2011 347 neue Solaranlagen installiert – so viele wie nie zuvor innerhalb eines Jahres. 2010 waren es 299 Anlagen, im Jahr 2009 noch 183 Anlagen gewesen. Neben den Solaranlagen, die den Großteil ausmachen, entfallen 17 Anlagen auf weitere regenerative Energieträger: Windenergie, Wasserkraft, Deponiegas und Biomasse.

Allein im Jahr 2010 speisten die bis dato angeschlossenen „Kleinkraftwerke“ bei E.ON Mitte mehr als 27 Millionen Kilowattstunden (kWh) umweltfreundlich erzeugten Strom ins Netz ein. Dies entspricht dem Stromverbrauch von mehr als 7700 Haushalten bei einem Durchschnittsverbrauch einer vierköpfigen Familie von 3.500 kWh pro Jahr. Daten zur Einspeisemenge im Jahr 2011 liegen noch nicht vor.

Aufgeschlüsselt nach Städten und Gemeinden sorgten Sontra (10,5 Millionen kWh) Hessisch Lichtenau (6 Millionen kWh) und Herleshausen (3,3 Millionen kWh) im Jahr 2010 für die größten Anteile.
In der Gemeinde Berkatal wurden insgesamt 585.000 kWh Strom aus 66 EEG-Anlagen eingespeist – bezogen auf seine im Vergleich zu den übrigen Kommunen deutlich geringe Einwohnerzahl eine beachtliche Summe. Und künftig kommt noch die Solaranlage von Franz Löser hinzu, die eine Leistung von knapp 10 Kilowattpeak erbringt.

Erneuerbare Energien für die Region

„Alle gemeinsam ziehen wir an einem Strang, um unseren Beitrag für die Stärkung der erneuerbaren Energien im Werra-Meißner-Kreis zu leisten“, betonte der Erste Kreisbeigeordnete Dr. Rainer Wallmann. Der Einsatz von erneuerbaren Energien spiele bei der Umsetzung der Energiewende eine große Rolle. Der Leiter des E.ON Mitte Regionalzentrums Nord Armin Schülbe ergänzte: „Insofern freuen wir uns, dass wir zusammen mit dem Landkreis, unseren Partner-Kommunen sowie vielen beteiligten Bürgern einen wertvollen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende leisten“.

Im gesamten Netzgebiet von E.ON Mitte, das weite Teile Hessens, Südniedersachsen, Westthüringen und Ostwestfalen umfasst, speisten bis Ende 2011 bereits 34.000 Anlagen umweltfreundlich erzeugten Strom ein. Für Ende 2012 wird ein weiterer Anstieg auf mehr als 40.000 Anlagen mit einer Einspeisemenge von über 1,3 Milliarden Kilowattstunden erwartet. Dies entspricht dem Stromverbrauch von etwa 375.000 Haushalten.

Hintergrund: Zukünftig höhere Anforderungen für Stromnetze

Der Trend zu einer verstärkt dezentralen Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien stellt Stromnetzbetreiber vor große Herausforderungen. „Die immer größeren Mengen Strom aus dezentraler Erzeugung sind in das Gesamtsystem aufzunehmen, ohne die hohe Versorgungszuverlässigkeit zu gefährden“, erklärte Armin Schülbe. „Als regionaler Energieversorger mit einem großflächigen zusammenhängenden Netzgebiet und einem modernen Netzmanagement besitzen wir die fachliche Kompetenz, die steigende Zahl dezentraler Stromerzeugungsanlagen bestmöglich in das bestehende Netz zu integrieren und zukunftsweisende Aufgaben zu bewältigen.“

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