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Näser für Erhalt der Ortsteilfeuerwehren Drucken E-Mail
Mittwoch, den 09. Mai 2012 um 09:01 Uhr

Der neue GWG der Feuerwehr Schwalmstadt ©Foto: Alexander WittkeSchwalmstadt. Gegen die Vorschläge des Landesrechnungshofs, Feuerwehren in Gemeinde- und Stadtteilen abzuschaffen und zusammen zu legen, spricht sich Schwalmstadts CDU-Bürgermeisterkandidat Dr. Gerald Näser am Mittwoch aus. Davon betroffen seien Kommunen, die unter den Schutzschirm des Landes zum Abbau von Altschulden schlüpfen wollen.

»Eine der wichtigsten Organisationen jeder Stadt ist die Freiwillige Feuerwehr. In kleineren Ortsteilen übernimmt sie sogar weiterführende soziale Aufgaben. So ist es natürlich auch in Schwalmstadt. Unsere Feuerwehr kann auf 13 Einsatzabteilungen mit sehr gutem Ausbildungsstand zurückgreifen. Neben dem normalen Feuerwehrdienst engagieren sich viele ehrenamtliche Helfer zusätzlich im Katastrophenschutz sowie anderen überörtlichen Aufgaben im Bereich Brandbekämpfung, technische Hilfeleistung, Gefahrgut sowie im Informations- und Kommunikationswesen. Somit verfügt die Feuerwehr Schwalmstadt über Spezialisten in allen 13 Stadtteilen. Nicht zu vergessen und von großer Bedeutung sind hier die Jugend- und Kinderfeuerwehren der Feuerwehr Schwalmstadt, welche für die Zukunft eine sehr wichtige Rolle spielen. All diese ehrenamtlichen Helfer sind sehr wichtig für unsere Sicherheit und unsere Stadt«, so Näser.

Aber immer wieder muss ich miterleben, wie in den politischen Gremien Diskussionen über Ersatzbeschaffungen oder neue Ausrüstungen geführt werden. Als Bürger Schwalmstadts muss ich mich aber einmal in die Lage solcher Feuerwehrfrauen und -männer versetzten, die in ihrer Freizeit 365 Tage im Jahr 24 Stunden am Tag bereit sind, ihre eigene Gesundheit oder sogar ihr eigenes Leben für die Bürgerinnen und Bürger aufs Spiel zu setzen. Dies ist in der heutigen Zeit längst keine Selbstverständlichkeit mehr und verdient Hochachtung. Somit muss es gerade in diesem wichtigen Bereich mehr Unterstützung von seitens der Stadt Schwalmstadt geben. Stellt man sich einmal vor, die freiwilligen Feuerwehren wären nicht oder nur unzureichend vorhanden, so wäre es nicht nur ein starker Einschnitt in die Sicherheit der Schwalmstädter Bürgerinnen und Bürger, sondern auch ein finanzielles Problem. Eine Feuerwehr mit hauptamtlichen Kräften oder gar eine Berufsfeuerwehr wäre für die Stadt Schwalmstadt nicht finanzierbar. Was noch hinzukommt, ist der Fakt, dass auch die Städte mit Berufsfeuerwehren zusätzlich freiwillige Feuerwehren vorhalten müssen. Daher müssen wir alle dafür sorgen, dass die Kinderfeuerwehren (ab 6 Jahren), die Jugendfeuerwehren (ab 10 Jahren) und die Einsatzabteilungen (ab 17 Jahren) entsprechend unterstützt werden und attraktiv bleiben. Dies kann nur durch zeitgemäße, moderne und vor allem sichere Ausrüstung gewährleistet werden. Nicht nur in Schwalmstadt, sondern in ganz Deutschland gibt es Nachwuchsprobleme bei den freiwilligen Feuerwehren. Somit muss jetzt gehandelt und nicht an der falschen Stelle gespart werden. Denn: Es bringt nichts, wenn wir erst auf Drängen der Führungskräfte Ausrüstung beschaffen, aber dann keinen Freiwilligen mehr haben, die diese benutze«, sagt Näser.
(pm)

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Kommentare

 
+55 # Lars Schmidt 2012-05-09 15:51
Da hat er ja mal wohl recht der gute Mann !!! ;-)
 
 
+25 # LeserNh24 2012-05-10 19:19
So siehts aus! Der Mann hat es erkannt! einer der Wenigen die sich schon jetzt über das Problem gedanken machen! Wer das früh angeht wird später mal viel Geld sparen! Leider verstehen das nur wenige Politiker!
 
 
-17 # ein Ropperhäuser 2012-05-10 21:07
@LeserNh24

Wie kommen Sie darauf, dass er einer der wenigen ist, der sich darüber Gedanken macht ? Schauen Sie sich mal im Kreis um, wieviel Geld in die gebäude und Ausrüstungen der Freiwilligen Feuerwehren gesteckt wird, was auch der richtige Weg ist. Am Feuerwehrwesen wird trotz klammer kommunaler Kassen als letztes gespart.
 
 
+7 # Gymmieman 2012-05-10 22:08
Alles schön. Nur die, die über den Erhalt von Ortsfeuerwehren entscheiden, spielen in einer anderen Liga, wie ein Bürgermeister.S ollte eigentlich jeder Feuerwehrmann wissen. Natürlich wäre es schade, wenn die Wehren aufgelöst würden. Wir alle brauchen die FFW. Aber so ein Thema als Wahlkampf. Na ja. Hätte ich auch genommen. Billig, aber bestimmt wirkungsvoll. Trotz meckern, finde ich es toll, dass sich Herr Näser im Bezug auf Internet Flächendeckend gedanken gemacht hat. Leerrohr verlegen, bei Baumassnahmen finde ich schon mal als Fortschritt. Ich wollte erst nicht wählen gehen. Aber nach dem ich den Flyer gelesen habe, habe ich mich umentschieden. Herr Näser, meine Stimme haben Sie. Viel Glück am 13.05.2012.
 
 
-3 # Patrick Gebauer 2012-05-17 21:31
Das Thema Internet hat sich Herr Näser übrigens abgeguckt. Ich selbst habe wenige Tage bevor die CDU auf dieses Thema gesprungen ist, eine Veranstaltung mit den Jusos und Fabio Longo durchgeführt, bei der wir uns mit einem sehr kompetenten Mitarbeiter der Stadt Marburg darüber informiert haben, welche Möglichkeiten es gibt.

Ich musste schon schmunzeln, als Karsten Schenk in der vergangenen Stadtverordnete nversammlung von dem Thema geredet hat. Ich kam mir fast zitiert vor.
 
 
+19 # LeserNh24 2012-05-11 09:50
@ ein Roppershäuser: Sicher gibt es viele Ansätze, nur muss man diese auch durchrechnen.

@ Gymmieman: Ich denke schon dass es einzig und allein ein Bürgermeister bzw. der Magistrat entscheidet, da die Feuerwehr eine Abteilung der Stadt bzw. Gemeinde ist. Selbst Kreis und Land haben da laut HBKG kein Mitspracherecht . Denn mehr vorhalten als das Gesetz verlangt ist immer erlaubt!
 
 
-14 # Dietmar Well 2012-05-11 12:23
Nennen wir das mal geschickte Wahlkamfstrateg ie. Nach §3 (1) 1. HBKG müssen die Gemeinden "eine den örtlichen Erfordernissen entsprechende leistungsfähige Feuerwehr" aufstellen. Letztendlich hat aber ein Bürgermeister keinen Einfluss darauf. Entscheidungstr äger sind der RP und das "Hessische Ministerium des Inneren und für Sport" (Seltsame Kombination...) .
 
 
+19 # LeserNh24 2012-05-11 12:37
Nicht ganz richtig bzw. nicht ganz das richtige Thema, denn her Näser spricht hier über den Erhalt und den Vorteil der freiwilligen Feuerwehren. Das Land Hessen oder der RP kann keine Stadteilfeuerwe hr schließen, da diese der Stadt/Gemeinde "gehört". Sie können "lediglich" Fördermittel für diese streichen.
Aber so wie sich Näseres Aussage anhört will er die ehrenamtlichen Fördern, um in Zukunft nicht vor einem großen finanziellen und sicherheitsrele vanten Problem zu stehen.
 
 
-10 # Dietmar Well 2012-05-11 12:47
Stimmt. Aber ohne Geld geht nix. Man beachte nur mal diese unsägliche Diskussion über die "Ehrenamtscard" . Mitglieder der Feuerwehren nehmen diese nicht in Anspruch, weil es für sie wirklich eine "Ehre" ist, anderen Menschen zu helfen. Aber Sportvereine, Briefmarkensamm ler etc. stürzen sich auf diese "Ehrenamtscard" . Was tun die denn für die Bevölkerung?
 
 
+13 # Dietmar Well 2012-05-11 12:54
Wir, die Freiwillige Feuerwehr Lauterbach, sind seit mehreren Jahren quasi autark. Eigenständig und fast unabhängig von öffentlichen Fördermitteln. Ausrüstung und Ausbildung immer aktuell. Laut unserem ehemaligen Ministerpräside nten Koch "ein Vorbild für Hessen". So geht's auch.

http://www.feuerwehr-lauterbach.de/
 
 
+15 # LeserNh24 2012-05-11 13:08
Da gebe ich Ihnen recht!
So wie sich das anhört kann man die FF Lauterbach wirklich als Vorbild sehen! Respekt!

Deswegen finde ich Näsers Aussage auch passend. Sie geht ja auch in diese Richtung. Und das man mit einer solchen Einstellung erfolg haben kann, zeigt die FF Lauterbach ja!
 
 
+2 # Dietmar Well 2012-05-11 16:35
Danke!!! Ich hab das an unsere Wehrführung weitergeleitet.

Nur mal so nebenbei zum Nachdenken:

http://www.feuerwehr-haigerseelbach.de/site/index.php?page=701

Nochmals Danke!
 
 
+15 # Dietmar Well 2012-05-11 16:37
Hatte ich vergessen. Nicht auflösen. Zusammenführen. Gemeinsam. Das ist doch das Grundprinzip der Feuerwehr: Einer für alle, alle für einen.
 
 
-21 # Dietmar Well 2012-05-11 16:59
Es gab da mal diesen uralten Konflikt zwischen den Feuerwehren Treysa und Ziegenhain wo nach über 100 Jahren keiner mehr wusste, worum es überhaupt ging. Der ehemalige StBI Bechstein hat die "Streithähne" wieder zusammengeführt . So geht's doch auch
 
 
-10 # Dorfbewohner 2012-05-12 07:29
Wahlkampfgetöse!
Keiner der 4 Bewerber hat sich gegen Feuererwehren ausgesprochen. Der Erhalt ist eine Selbstverständl ichkeit. Die SV und der Magistrat hat bisher immer alles nötige für die Feuerwehren in unsere Stadt getan und wird dies auch weiter tun. Allein das Land änderte in der letzten Zeit Richtlinien und kürzte Fördermittel
 
 
+7 # LeserNh24 2012-05-12 16:41
@ Dorfbewohner: Getan vielleicht schon. Aber zum Teil mit Widerwillen! In die Zukunft hat von denen in Sachen Feuerwehr aber noch keiner geblickt! Und genau das wir hier von Herrn Näser getan!
 
 
-7 # ein Ropperhäuser 2012-05-12 18:17
@LeserNh24
Was verstehen Sie denn unter in die Zukunft blicken? Wenn ich als Stadt oder Gemeinde die Einsatzabteilun gen mit den im Bedarfs- und Entwicklungspla n festgelegten Ausrüstungen ausstatte, dann investieren ich doch in die Zukunft (denn diese Pläne werden für mehrere Jahre fortgeschrieben und nicht von heute auf morgen). Herr Näser tut also nichts anderes als das, was in den Städten und Gemeinden im Kreis praktiziert wird.
 
 
0 # LeserNh24 2012-05-12 19:29
Naja ich sehe das bisschen anders, da kein Bedarfs- und Entwicklungspla n den Haushalt der Städte und Gemeinden oder den demografischen Wandel berücksichtigt. Außerdem spricht er hier sich hauptsächlich gegen die Vorschläge des Landesrechnungs hofs, Feuerwehren in Gemeinde- und Stadtteilen abzuschaffen und zusammen zu legen.
Aber das mit der Feuerwehr ist ja nur ein „kleines“ Randthema bzw. Problem. Es gibt leider noch sehr viel größer in Schwalmstadt die es zu bewältigen gilt. Ich hab mich die letzten Wochen ausgiebig informiert und bin zu dem Entschluss gekommen, dass es nur einen geben kann der es schaffen könnte hier klar Schiff zu machen. Und das ist für mich Dr. Gerald Näser mit seiner breit gefächerten Kompetenz!
 
 
-11 # ein Ropperhäuser 2012-05-12 22:15
@LeserNh24
Ich bin ja nun Aussenstehender , werde morgen sicher nicht zur Wahl gegen weil ich kein Schwalmstädter Bürger bin. Interessieren würde mich dennoch, was Herrn Dr. Näser zu Ihrem Favoriten macht. So richtig auslassen tun Sie sich ja nicht, wieso er Ihr Kreuz erhält, ehrlich gesagt habe ich bisher keine wirkliche Begründung von Ihnen gelesen, warum Sie sagen wir mal Näser-Fan sind.
 
 
+8 # konserviert 2012-05-13 01:15
Siehe
www.gerald-naeser.de/index.php?seite=programm

Andere reden nur von Konzepten, die erstellt werden sollen. Näser hat fertig gedacht. Problem erkannt, Lösung und Finanzierung gleich mitgeliefert.
Vergleichen Sie das mal mit den anderen Programmen. Brücken über dem Bahnhof, Fahrstühle in die Oberstadt, Weltkulturerbe Ziegenhain, neue Kulturhalle und Bootsverleih am Wallgraben. Von Geld keine Rede.

LeserNH24 hat sich wie er sagt "ausgiebig informiert" und ist zu diesem Entschluss gekommen.
 

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