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Warnstreiks bei RMG und Mercedes-Niederlassung Drucken E-Mail
Dienstag, den 08. Mai 2012 um 17:23 Uhr

8.000 Metaller streiken vor Opelwerk in Rüsselsheim

Warnstreiks bei RMG und Mercedes-Niederlassung © Foto: IG Metall Nordhessen/nhKassel/Rüsselsheim. Auch am Dienstag gingen in Kassel die Warnstreiks der IG Metall weiter. Am Vormittag legten rund 70 Mitarbeiter der Firma RMG die Arbeit nieder. Sie zeigten damit ihre Unterstützung für die Tarifforderungen ihrer Gewerkschaft in der Metall- und Elektroindustrie. „Das Angebot der Arbeitgeber ist leider ein ziemlich schlechter Witz“, sagte IG Metall-Sekretär Wolfgang Otto bei einer Kundgebung vor dem Werktor.

„Sie bieten uns auf das Jahr gerechnet mickrige 2,57 Prozent an“, sagte er.

Zu der Forderung der IG Metall nach der unbefristeten Übernahme der Ausgebildeten und dem Ausbau der Mitbestimmung beim Einsatz von Leiharbeit habe es überhaupt kein Angebot gegeben. „Damit werden sie nicht durchkommen“, sagte Otto. Die Beschäftigten hätten es verdient, am wirtschaftlichen Aufschwung beteiligt zu werden. „Es kann nicht sein, dass die Gewinne steigen und die Auftragsbücher voll sind – und ihr sollt davon so gut wie nichts abbekommen“, rief er.

Auch im Kfz-Handwerk wird gestreikt

Auch rund 120 Beschäftigte der Mercedes Benz-Niederlassung legten ihre Arbeit nieder und demonstrierten für mehr Geld. Für sie fordert die IG Metall in den Verhandlungen mit den Arbeitgebern des Kfz-Handwerks sechs Prozent mehr Entgelt. Die von den Arbeitgebern bislang angebotenen zwei und 1,8 Prozent für jeweils zwölf Monate seien noch nicht einmal ein Ausgleich der zu erwartenden Preissteigerungen, kritisierte die Vorsitzende des Betriebsrats der Mercedes-Niederlassung, Heidi Wilson. „Das ist keine Beteiligung am wirtschaftlichen Erfolg, kein Ausgleich für die moderaten Tarifabschlüsse in der Krise und auch keinerlei Anerkennung für die erbrachten Leistungen der Beschäftigten“, sagte sie.
Die IG Metall erwarte, dass die Arbeitgeber nicht nur ein deutlich besseres Angebot machen, „sondern auch auf ihre Gegenforderungen verzichten“, sagte Gewerkschaftssekretär Wolfgang Otto. Es gebe keinen Grund für einen Verzicht der Beschäftigten auf die Zahlung von Mehrarbeitszuschlägen für Samstagsarbeit, Nachtarbeit und Leistungslohn.

8.000 Metaller streiken vor Opelwerk in Rüsselsheim

Vor dem Opelwerk in Rüsselsheim versammelten sich mehr als 8.000 Mitarbeiter, wie die IG Metall mitteilte. Die Opel-Mitarbeiter verlangten vom Management, ein tragfähiges Unternehmenskonzept vorzulegen, wie die Gewerkschaft weiter mitteilte. Dem Streikaufruf waren demnach auch 1.700 Beschäftigte aus dem Werk in Kaiserslautern gefolgt. Kein Standort solle gegen den anderen ausgespielt werden, forderte die IG Metall. Außerdem dürfe die Astra-Produktion nicht ins Ausland verlagert werden, ohne die Kapazitätsauslastung des Rüsselsheimer Werkes zu garantieren. (pm/dapd)

Internet: www.igmetall-nordhessen.de

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