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Projekt »Route 55 plus« in Frielendorf vorgestellt Drucken E-Mail
Mittwoch, den 29. November 2017 um 15:58 Uhr

Ideenstart in Frielendorf-Todenhausen: Die Teilnehmer präsentieren sich mit dem Logo der »Route 55 plus«. ©Foto: privat | nhFRIELENDORF. In ihrer »zweiten Lebenshälfte« sind Menschen oftmals auf der Suche nach sinnvoller Freizeitgestaltung, doch nicht jeder will gleich in einen Verein eintreten und sich gegebenenfalls strenger Satzungen und eingefahrenen Ritualen unterordnen.

Doch wie findet man außerhalb offiziell organisierter Vereinsarbeit Gleichgesinnte? Im September ging an drei Standorten in Hessen die „Route 55 plus“ an den Start, in der Wetterau, im Vogelsberg und in der Schwalm. Hierbei handelt es sich um ein Projekt der Erwachsenenbildung, das von den beiden evangelischen Landeskirchen getragen wird, aber überkirchlich ausgerichtet ist. Ziel der Initiative ist es, bestehende oder neu zu gründende Gruppen miteinander zu vernetzen und deren Angebote auf einer zentralen Plattform der breiten Masse zugänglich zu machen.

Zwei Ideen gehen online: Projektmitarbeiterin Melanie Nöll präsentiert die beiden Checklisten mit den meisten Punkten. ©Foto: privat | nhProjektmitarbeiterin Melanie Nöll organisiert die Plattform für die Region Ziegenhain, nach Ideenstarts in Treysa, Lischeid und Neukirchen hatte sie kürzlich zum vierten Auftakt nach Frielendorf eingeladen – gut ein Dutzend Interessierte, im Alter zwischen 50 und 88 Jahren, waren ins Multifunktionshaus im Ortsteil Todenhausen gekommen. »Wir möchten sie mit Route 55 plus dabei unterstützen, auch mal etwas Neues zu wagen«, sagte sie bei der Begrüßung.

Gedanken zur Selbsteinschätzung: Mit diesen Karten findet jeder Teilnehmer seinen Platz in der Gruppe. ©Foto: privat | nhSchon beim gemeinsamen Abendessen kamen die Teilnehmer ins Gespräch, die meisten kannten sich bereits untereinander. Seniorenbeauftragte Heidrun Ganz und andere berichteten über zahlreiche Aktivitäten, die regelmäßig in der Gemeinde stattfinden, darunter eine Wandergruppe, eine für Wassergymnastik und ein Spielkreis. »Es fehlt oftmals der Nachwuchs«, war immer wieder zu hören, daher wolle man verstärkt diejenigen ansprechen, die demnächst aus dem Arbeitsleben ausscheiden. »Man muss auch mal über den Tellerrand schauen, manche Interessen sind weiter gestreut«, machte Nöll die Vorteile eines Netzwerks deutlich, für ausgefallene Ideen fänden sich eventuell in den anderen Orten Gleichgesinnte.

Gemeinsames Projekt präsentieren: Die Gruppe erarbeitet die wichtigen Eckdaten und benennt die Ansprechpartner für die Vorstellung auf der Internetplattform ©Foto: privat | nhIn zwei Arbeitsgruppen erarbeiteten die Teilnehmer anhand einer Checkliste jeweils die Vorstellung für ihr Mitmachangebot - mit den entsprechenden Eckdaten und Ansprechpartnern versehen, sollen diese in Kürze für jedermann unter www.route55plus.de zu finden sein. Am Ende des Abends zeigten sich viele aufgeschlossen gegenüber dem vorgestellten Konzept der Vernetzung. (pm)

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