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Frieda Braun zum Zweiten und Dritten… Drucken E-Mail
Montag, den 13. November 2017 um 06:59 Uhr

Frieda 01Vorpremiere am vertrauten Ort in Gudensberg
GUDENSBERG.
400 Besucher wollten Frieda Braun vor 14 Tagen sehen, noch mit ihrem alten Programm und 400 Gäste waren es auch an diesem Wochenende zu ihrem neuen Programm, allerdings wohldosiert an zwei Tagen (Freitag und Samstag) bei halbiertem Saal.

„Guten Abend! Kann man das sagen“, fragte die Kabarettistin, „bei einem neuen Programm, dass noch keiner kennt?“

Außer dem Spiegel im heimischen Wohnzimmer dürfte noch kaum jemand gesehen und gehört haben, was sich die quirlige Sauerländerin mit ihrer Splittergruppe - Mia, Ziska, Bruni, um nur einige zu nennen – neues ausgedacht hat. Künstler testen ihr neues Programm gerne auf Herz und Nieren. Man weiß ja nie, ob da gelacht wird, wo’s geplant war oder etwa an Stellen, wo es selbst die Künstlerin nicht erwartet hätte? Und deshalb gibt es vor der Premiere „mit Presse und so“, sogenannte Vorpremieren. Und für die Vorpremiere zu „Erst mal durchatmen“, wie das neue Programm heißt, war Frieda Braun zweimal nach Gudensberg gekommen.

Für Versuchskaninchen und Laborratten…

Frieda konzentriert ©Foto: Rainer Sande | nh24„Ihr seid also die Versuchskaninchen, die Laborratten...“ Das Publikum brauchte allerdings keine Angst davor zu haben, mit Langeweile verseucht, später am Abend entsorgt zu werden. Auch die Sorge von Frieda Braun, vielleicht nicht witzig zu wirken, war unbegründet. Die Gudensberger lachten zwei Mal von der ersten bis zu letzten Minute. Und das war weder höflich noch schadenfroh. Es war das, was man von Frieda und ihrer Freundin Agata aus der Splittergruppe, die, die dem Pfarrer zur Hand geht, auch erwarten kann.

Nach dem Schweigeseminar besucht die Splittergruppe übrigens gerade einen Programmierkurs. Das ist eigentlich ein Yoga–Kurs, aber Selbstprogrammieren ist ja auch irgendwie Programmieren und Männer verstehen den Begriff einfach besser!

Von Grenzen und Schuldgefühlen

Der Saal füllt sich… ©Foto: Rainer Sande | nh24Die Programmiersprache ist übrigens einfach und zwar schon ab der ersten Lektion, dem Einatmen: „Ich nehme auf, ich gebe ab“ Nur S’Lisbeth kann sich einfach nichts merken: „Ich nehme ab, ich gebe auf!“. Und aus „ich akzeptiere Grenzen, ich erwarte nix“, wird ein schöner Satz für die Ehe: „Ich erwarte Grenzen, ich akzeptiere nix!“ Am Ende bleibt nur ein Satz: „Ich verzeihe!”

Frieda, die bei Groll Schnitzel kloppt („das Tier ist eh tot!“), geizt auch im neuen Programm nicht mit Lebensweisheiten. „Männer dürfen nie ganz schuldenfrei sein! Also immer ein bisschen Schuldgefühl erzeugen, dann sind sie besser zu führen!“ Und die Faszien zählen. Faszien? Eine Frau, zwei Faszien! Alles klar!

Wiedergeburt in Wolfershausen

Die Veranstalterin und Managerin Frauke Stehl ©Foto: Rainer Sande | nh24Ein Ausflug in die Welt der Kosmetikbranche ist auch als Kabarettistin erlaubt. Zum Beispiel zu Pediküre-Fischen, die Hornhaut fressen. „Die Fressen auch die Krankheiten mit. Aber was essen wir alles vom Fisch…“ „Der Fisch ist intelligenter. Der frisst nicht alles vom Menschen...“ Sie hat für die Gudensberger auch eine Mahnung parat, sofern sie an die Wiedergeburt glauben. „Wenn Du in Gudensberg nicht ganz artig warst, kann es sein, dass Du wiedergeboren wirst in Wolfershausen. Oder als Pediküre-Fisch…

Selbst bei den wenigen Texthängern, die in einer Vorpremiere natürlich erlaubt sind, reagiert Frieda Braun mit Humor: „Es wäre schade drum, wenn Sie das jetzt verpassen“, geht zu ihrem Textblatt und mit Humor läuft es weiter.“ Ein Programm, das sich hören und auch sehen lassen kann, denn die Mimik ist bei Frieda immer etwas Besonderes! (rs)

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