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Ein Riesenerfolg Drucken E-Mail
Montag, den 09. Oktober 2017 um 14:28 Uhr

Dr. Michulla erklärt die Technik des Bronchoskopieren ©Foto: HKZ | nhDer erste Lungentag im Herz-Kreislauf-Zentrum Rotenburg
ROTENBURG.
Über 200 Gäste waren am Samstagvormittag ins Rotenburger Fachzentrum gekommen, um sich über Lunge und Atmung informieren zu lassen.

"Atemnot und Husten - vom Fitnessproblem bis zur ernsten Lungenerkrankung" lautete das Motto der Veranstaltung, mit der man sich in guter Gesellschaft mit vielen Kliniken bundesweit befand, die in diesen Wochen die Lunge und die Prävention von Lungenerkrankungen in den Blickpunkt rücken.

"Der Besuch ist sensationell, damit hatte ich nicht gerechnet", freute Chefarzt Prof. Dr. med. Ulrich Wagner beim Blick ins Auditorium. Vor diesen dicht besetzten Reihen bereitete ihm sein Vortrag zum Thema -chronischer Husten- sichtlich Freude. Mit Blick auf das Fachgebiet Kardiologie verglich er die beiden Disziplinen: "Man sagt, es liegt mir am Herzen - warum sagt man nicht, es liegt mir am Odem?" Herz und Lunge liegen nicht nur im Körper nah beieinander, sondern sie gehören unmittelbar zusammen. Dies sei auch der Grund gewesen, dass man in diesem Jahr die Pneumologie im Haus der Kardiologen etabliert hat.

Und bei dieser ersten eigenen Veranstaltung durfte sich das Pneumologie-Team gleich über die große Resonanz freuen. Neben dem Vortrag von Chefarzt Prof. Wagner verriet Dr. med. Rainer Michulla, Leitender Arzt der Pneumologie, wie man die Lungen durch Impfen schützen kann. Der leitende Oberarzt Michael Maicher blickte auf das Rauchen als große Gefahr für die Lunge und gab ein paar Tipps ohne moralischen Zeigefinger.

Auditorium mit den Informationsständen ©Foto: HKZ | nhZwischen den drei Vorträge hatten die Besucher die Gelegenheit, sich an den Ständen direkt im Festsaal zu beteiligen. An einer Puppe wurde die Technik des Bronchoskopieren anschaulich erklärt, man erfuhr den Unterschied zwischen starrer und flexibler Bronchoskopie und durfte dabei auch selber Hand anlegen. Auch die Demonstration von Lungenfunktionstests und Blutgasanalysen stieß auf reges Interesse. Im Foyer des Festsaals hatte die Physiotherapie einen Belastungsparcours aufgebaut, an dem man unterschiedliche Übungen mit und ohne Hilfsmittel nachmachen konnte. Auch hier herrschte ein dichtes Gedränge. Umlagert waren ebenso die Informationsstände der Selbsthilfegruppen. Die SHG Schlafapnoe Hersfeld-Rotenburg wies auf die Folgen der Schlafapnoe und die Gefahr des Sekundenschlafs hin und erklärte Therapiemöglichkeiten. Auch die Rotenburger Selbsthilfegruppe Pusteblume stellte ihr Angebot vor.

Alles in allem gestaltete sich der Lungentag als runde Sache. "So etwas können wir gerne wiederholen", fand Prof. Wagner am Ende der vier informativen Stunden und bedankte sich bei seinem Team für die reibungslose Organisation. (pm)

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