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Atemschutzgeräteträger üben in Schwarzenborn Drucken E-Mail
Montag, den 09. Oktober 2017 um 10:52 Uhr

©Foto: Feuerwehr Frielendorf | nhFrielendorfer Feuerwehrleute bilden sich auf Bundeswehrübungsplatz weiter
FRIELENDORF | SCHWARZENBORN.
Unter realistischen Bedingungen konnten vor Kurzem nh24 Fotostreckezweiundzwanzig Atemschutzgeräteträger aus Frielendorf, sowie zwei Feuerwehrleute aus Homberg (Efze), den Ernstfall trainieren.

Wo sonst BOXER und FUCHS Radpanzer getarnt zwischen Bäumen stehen, bestimmten Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug und Gerätewagen-Logistik das Bild. Auch in diesem Jahr hatten die Brandschützer der Ohetalgemeinde die Möglichkeit, zwei Übungshäuser auf dem Standortübungsplatz des Jägerbataillon 1 in Schwarzenborn für ihr Atemschutzseminar zu nutzen.

Die massiven Gebäude seien zum Üben einfach ideal, sagte Pressesprecher Matthias Haaß und bedankte sich bei der Bundeswehr fü die unproblematische Zusammenarbeit zwischen NATO-Oliv und Feuerwehrrot. Man habe als Feuerwehr zwar einen hohen logistischen Aufwand, aber es lohne sich, betonte der Pressesprecher: „Die Häuser entsprechen in den Ausmaßen normalen Wohngebäuden und durch die massive Betonbauweise kann nichts kaputtgehen. Da kann auch mal eine Axt über den Boden schleifen oder ein Schlauch platzen.“

Aufgeteilt in eine Vormittags- und Nachmittagsgruppe kämpften sich jeweils zwölf Feuerwehrleute in voller Ausrüstung truppweise durch drei anspruchsvolle Szenarien. Unter anderem galt es nach einem Atemschutznotfall einen Feuerwehrangehörigen mittels Bergetuch, Bandschlinge und dem sogenannten Spineboard aus einem Keller ins Freie zur retten. Auch der richtige Einsatz des Lüfters und Grundlagen standen auf dem Ausbildungsprogramm.

Im Rahmen einer Station mussten sich die Atemschutzgeräteträger aus einer verhedderten Feuerwehrleine befreien und auf eine von den Ausbildern nach Ansage zugedrehte Atemluftflasche angemessen reagieren. Man wolle mit solchen Einlagen die Geräteträger für besondere Situationen sensibilisieren, erklärte Haaß: „Im Brandrauch kann man sich nicht einfach die Maske vom Kopf reißen, sondern muss versuchen ruhig zu bleiben.“

Das Seminar sei auch in diesem Jahr wieder kurzweilig und lehrreich gewesen, so der einhellige Tenor der Frielendorfer Feuerwehrleute. Der Leiter der Arbeitsgemeinschaft Atemschutz, Christian Nill, zeigte sich ebenfalls durchweg zufrieden mit dem Verlauf. Die Entscheidung, dass Seminar auf drei Stunden zu komprimieren hab sich als richtig erwiesen, freute sich Nill angesichts der positiven Resonanz der Teilnehmer und fügte an: „Die Ausbildung war sehr fordernd, der Schweiß floss reichlich, aber es konnte auch wieder viel Neues erlernt und Bekanntes gefestigt werden!“

Bürgermeister Thorsten Vaupel, selber aktiver Atemschutzgeräteträger, bedankte sich bei allen Teilnehmern und der Arbeitsgemeinschaft Atemschutz für den ehrenamtlichen Einsatz: „Eine regelmäßige Aus- und Weiterbildung ist für unsere Atemschutzgeräteträger lebenswichtig. Mit dem jährlichen Seminar der AG Atemschutz wird die Handlungssicherheit unter nahezu realistischen Einsatzbedingungen gefestigt. Für jeden AGT absolut empfehlenswert.“ (pm) 

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