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Mobile Senioren in Baunatal Drucken E-Mail
Donnerstag, den 05. Oktober 2017 um 07:08 Uhr

Michael Grieneisen vom Polizeirevier in Baunatal informierte über die Möglichkeiten besser aufzufallen im Straßenverkehr ©Foto: Rainer Sander | nh24 Gemeinsamer Aktionstag von Stadt, Polizei und MVZ
BAUNATAL
. Der Seniorenarbeitskreis Baunatal hatte gemeinsam mit der Leitstelle Älterwerden der Stadt Baunatal, dem Polizeipräsidium Nordhessen – Abteilung Verkehrsprävention – und dem Medizinischen Versorgungszentrum Baunatal (MVZ) zu einem Aktionstag in das MVZ im Stadtteil Großenritte eingeladen.

Weiterer Partner waren die KVG und der NVV. Drei Stunden lang nutzten Baunataler Senioren die Gelegenheit, sich über Mobilität im Alter und vor allem über Sicherheit zu informieren. Das Thema: „Maximal Mobil Bleiben – mit Verantwortung“.

„Unser Ziel ist es, älteren Menschen zu vermitteln, wie maximale Mobilität bei größtmöglicher Verkehrssicherheit verantwortungsvoll zu erreichen ist“, hatte der Arbeitskreisvorsitzende Wolfram Meibaum das Anliegen in einer Pressemitteilung formuliert. Vor dem Aktionstag hatte er auch Gespräche mit KVG und NVV geführt. Was wäre wohl an Vergünstigungen und Sonderregelungen möglich, wenn Senioren ihren Führerschein zurückgeben? Er konnte seinen Altersgenossen in dieser Frage keine guten Nachrichten überbringen. Der Öffentliche Personennahverkehr ist in Nordhessen noch nicht so weit, die Zielgruppe der Senioren als Chance zu begreifen.

Reger Besuch beim Aktionstag ©Foto: Rainer Sander | nh24

Brigitte Umbach stellte die Lions-Notfallbox vor ©Foto: Rainer Sander | nh24
Gut Hören ist wichtig ©Foto: Rainer Sander | nh24 E-Bikes helfen dabei, mobil zu bleiben ©Foto: Rainer Sander | nh24

Fahrerassistenzsysteme helfen aber müssen auch beherrscht werden

So wird man wahrgenommen, zeigt Hannelore Leibold von den Sicherheitsberatern für Senioren (SfS) ©Foto: Rainer Sander | nh24Trotzdem haben sich KVG und NVV nach Kräften am Aktionstag beteiligt, sowohl mit einem Stand, als auch mit einem Vortrag. Und Henning Hinn, Leiter des Polizeireviers Süd in Baunatal, sieht die Senioren im Straßenverkehr nicht als Gefahr. Auch bei seinem Vater hat er weder Schweißausbrüche noch Herzrasen als Beifahrer. Gleichwohl sieht er in der automobilen Entwicklung Herausforderungen für die älteren Generationen. Einsteigen und Losfahren ist bei einem neuen Auto nicht mehr und die Betriebsanleitungen für die immer kompliziertere Technik zu verstehen, wird mit zunehmendem Alter nicht leichter. Die hilfreichen Fahrerassistenzsysteme erleichtern die Mobilität nur dann, wenn man sie auch versteht.

Die Polizei informierte am Aktionstag außerdem über die Erkennbarkeit im Straßenverkehr. Senioren neigen zu dunkler Kleidung. Damit fallen sie weniger auf und sind besonders gefährdet.

Schaub: älter werden klappt von allein

Bürgermeister Manfred Schaub weiß, „das mit dem älter werden klappt von allein“ aber es dauert lange, um jung zu werden, wie ein Wandspruch im MVZ verheißt. Die Stadt gibt mehr als eine Million Euro jedes Jahrs für den ÖPNV aus. Sonst gäbe es keine Stadtbuslinien und keine Straßenbahn, die bis Großenritte fährt. Wie es dann um die Mobilität bestellt wäre, könne man in vielen anderen Kommunen sehen.

Der Fahrsimulator zeigt die Gefahren von Alkohol am Steuer ©Foto: Rainer Sander | nh24 Wolfram Meibaum will maximale Mobilität bei größtmöglicher Sicherheit ©Foto: Rainer Sander | nh24
Henning Hinn erkennt Positives in Fahrerassistenzsystemen, solange Senioren sie verstehen ©Foto: Rainer Sander | nh24 Manfred Schaub: Älter werden klappt von alleine, aber die Stadt unterstützt die Mobilität der Senioren ©Foto: Rainer Sander | nh24

Auch das Medizinische Versorgungszentrum spiele mit seinen Facharztpraxen eine wichtige Rolle. Wenn die Patienten nicht mehr zu den Ärzten kommen, ist es gut, wenn auch Fachärzte mehrere Standorte in mehreren Orten nutzen können.

Barrierefreie Stadt

Baunatal ist die Fahrradfreundlichste Stadt Hessens, ohne sich darum explizit bemüht zu haben. Die Barrierefreiheit für Rollstuhlfahrer und behinderte Menschen, führt dazu, dass auch Fahrräder, Rollatoren und Kinderwagen besser in der Stadt zurechtkommen. Und das hilft auch den Senioren.

Beim Aktionstag konnten sich die Seniorinnen und Senioren über viele Möglichkeiten der Unterstützung informieren. Vor dem MVZ gab es die neuesten E-Bikes zum Ausprobieren und im MZV half ein Fahrsimulator, die Fahrtauglichkeit bei Alkoholgenuss zu testen. Der Lions-Club stellte seine Notfallbox vor und die Sicherheitsberater für Senioren stellten ihre Arbeit vor. Gut Sehen und Hören standen im Mittelpunkt und schließlich konnte man sich auch im MVZ über medizinische Unterstützung informieren. (rs)

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