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Lumumba Becker Drucken E-Mail
Montag, den 02. Oktober 2017 um 07:02 Uhr

So kennt man Heinz Becker, alias Gerd Dudenhöffer ©Foto: Rainer Sander | nh24 Gerd Dudenhöffer eröffnet Herbstpalast in Baunatal
BAUNATAL.
Wenn man nicht lachen tät, wär’s auch furchtbar, so begrüßte Gerd Dudenhöffer als Heinz Becker sein Publikum in Baunatal. Mit seiner Vorstellung in der Stadthalle eröffnete der diesjährige Herbstpalast, das Kulturfestival der Stadt Baunatal.

Mit seinem Fernsehprogramm begleitet Dudenhöffer gerne ganz normale Bürger in ihr ganz normales Leben.

Auch Live folgen die Lebensweisheiten aus dem Alltag. Die beginnen mit der fehlenden Reserverolle Klopapier und der Taschenlampe, die man hat, aber nicht findet, wenn man sie braucht. Das hat sie mit der Verlängerungsschnur gemeinsam. Oder wie wäre es mit einem Ausflug in die Lokalpolitik, wo über Kläranlage oder Behindertenheime abgestimmt wird? Dann geht es Ruckzuck und man ist integriert oder gleichbehandelt. Ein Freund von ihm ist Kommunalpolitiker und der trägt eine „Rote Schleife“ an der Jacke. Er weiß nicht, was das bedeutet, aber falls es für die Fortgeschrittenen steht, ist es schön, dass man die jetzt markiert…

Den kleinen Mann und die kleine Frau verstehen

Heinz Becker, alias Gerd Dudenhöffer ©Foto: Rainer Sander | nh24Gerd Dudenhöffer ist einer von denen, die sich trauen, den deutschen Durchschnittsbürger, also den kleinen Mann, der sich neuerdings von der Politik nicht mehr verstanden fühlt und deshalb neue Parteien wählt, in seiner ganzen Widersprüchlichkeit zu charakterisieren und zu verstehen. Er stellt das ganz normale Deutschland mit der großartigen Naivität des Kleinbürgertums aus den Satellitenstädten und den Wohnsilos, aus den Laubenkolonien und den Kegelklubs dar. Er kokettiert munter mit allen Themen des Miteinanders im gesamtdeutschen Kontext und des gesellschaftlichen Lebens.

Dazu gehören natürlich auch brisante Themen, wie die Flüchtlingswelle, die in dieser Naivität plötzlich gar nicht mehr bedrohlich wirkt. Schließlich macht es auch einen Unterschied, ob jemand Neger, oder auf saarpfälzisch Neeschä sacht. Da ist zum Beispiel der Neeschä namens Wolfang: „Ruf mal auf der Straße ‚Wolfgang!‘, wieviel Neeschä sich dann umdrehen… Des wär‘ so, als wenn isch Lumumba heiße‘ tät…“ Man sagt, versteht Becker, nicht umsonst, es hat alles „sei Grenze“. Wenn wir schon das Auffangbecken sind, dann muss doch der Abfluss frei bleiben!

Themen für den kleinen Mann

Innerlich und äußerlich kaum wandlungsfähig ©Foto: Rainer Sander | nh24In der kabarettistischen Überzeichnung lacht man gerne. Vielleicht, weil so ein bisschen Heinz Becker doch in jedem von uns steckt? Aber es gibt noch mehr spannende Themen für die kleinen Männer und Frauen. Jetzt ist es soweit, dass Männer und Frauen getrennt heiraten: „Also ein Mann und ein Schwuler…!“ So einen kennt er auch und bei dem ist die Schleife weiß. Steht das für Anfänger…?

Zum Alltäglichen gehört auf jeden Fall die Familie: „Sag Deiner Mutter nix, die stürzt sich zum Küchenfenster raus!“ „Das klemmt doch!“ „Des könnt‘ man behebe…“

Sex im Alter

Heinz Becker erzählt gerne aus seinem Eheleben: „Der Oswald Kolle hat den Sex erfunden!“ Falls Sie es nicht wussten! Und was das für Auswirkungen hat: „Wenn im Schlafzimmer die Heizung an ist, weißte sofort, was auf Dich zukommt…“ Mit Sex im Alter hat Becker am liebsten nichts zu tun: „Habe‘ die Leut‘ hier nix zu schaffe?“ (rs)

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