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Nachwuchs für den Rettungsdienst Drucken E-Mail
Dienstag, den 12. September 2017 um 16:22 Uhr

(von links): Melissa Goppold und Darline Müller. ©Foto: Malteser | nh53 Auszubildende beginnen am Malteser Bildungszentrum die Ausbildung zum Notfallsanitäter
Rauschenberg-Albshausen.
Kaum wurde der Pilotjahrgang von 2014 – dieser war bundesweit der erste Jahrgang im neuen Berufsbild „Notfallsanitäter“ – verabschiedet, folgt auch schon der Start des nächsten Ausbildungsjahrgangs.

Für 53 junge Frauen und Männer begann am 4. September die dreijährige Ausbildung zum Notfallsanitäter. Darunter auch Melissa Goppold und Darline Müller, die den praktischen Teil ihrer Ausbildung in der Lehrrettungswache der Malteser in Rauschenberg-Albshausen absolvieren werden.

42 der angehenden Notfallsanitäter werden in den kommenden drei Jahren im Bildungszentrum der Region Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland, am Schulstandort Wetzlar, die Schulbank drücken; während elf Schülerinnen und Schüler aus den rheinland-pfälzischen und saarländischen Rettungswachen am Schulstandort Frankenthal ausgebildet werden. Das Bildungszentrum wird erneut mit Rettungswachen anderer Hilfsorganisationen und Unternehmen zusammenarbeiten. So absolvieren 20 der 53 angehenden Retter ihre praktische Ausbildung auf Rettungswachen, die vom Deutschen Roten Kreuz, der Johanniter Unfall-Hilfe oder privaten Rettungsdienstunternehmen betrieben werden. „Der Blick über den Tellerrand ist dabei für alle Beteiligten ein Gewinn. Auch im Einsatz später arbeiten Notfallsanitäter, Rettungssanitäter und Notärzte Hand in Hand über Organisationsgrenzen hinweg. Dies hat man nicht zuletzt am vorherigen Wochenende sehen können, als in Frankfurt hunderte Sanitäts- und Rettungsdienstkräfte aller Organisationen gemeinsam für einen reibungslosen Ablauf bei der größten Evakuierung der Nachkriegsgeschichte gesorgt haben“, betont Alexander Cranshaw, der den Schulstandort Frankenthal leitet.

Drei Jahre dauert die Ausbildung, die neben dem Unterricht an den Schulen vor allem die praktische Ausbildung auf den sogenannten Lehrrettungswachen sowie in ausgewählten Kliniken beinhaltet. Die angehenden Notfallsanitäter werden während dieser Zeit ausführlich darauf vorbereitet, im Anschluss an die Ausbildung die Führung auf einem Rettungswagen zu übernehmen und schwerverletzte oder schwer erkrankte Menschen medizinisch zu versorgen, deren Zustand zu stabilisieren sowie sie in eine geeignete weiterführende Behandlungseinrichtung zu transportieren. Stand in früheren Jahren vor allem der Transport im Mittelpunkt, steht heute die Versorgung der Patienten vor Ort und auf dem Transport im Fokus des Handlungsauftrags der Notfallsanitäter.

Die Bewerbungsphase für die Notfallsanitäter-Ausbildung 2018 hat bereits begonnen. Interessierte finden weitere Informationen auf www.bildungszentrum-hrs.de

Hintergrund

Der Notfallsanitäter wurde durch ein Bundesgesetz neu geschaffen, das am 1. Januar 2014 in Kraft getreten ist. Es sieht vor, dass die bisherigen Rettungsassistenten in den kommenden Jahren nach und nach durch das Berufsbild des Notfallsanitäters ersetzt werden. Die Ausbildung wurde von zwei auf drei Jahre verlängert und Inhalte deutlich ausgeweitet. Bisherige Rettungsassistenten müssen noch einmal die Schulbank drücken und eine Ergänzungsprüfung ablegen. Diesen Weg haben bereits knapp 200 bisherige Rettungsassistenten der Malteser beschritten.

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