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EAM kontrolliert Erdgasleitungen Drucken E-Mail
Freitag, den 08. September 2017 um 11:25 Uhr

Reinhardt Klaus: Mit dem Gasspürgerät läuft Reinhardt Klaus im Auftrag der EAM das Gasnetz ab. ©Foto: EAM | nhBAUNATAL | EDERMÜNDE | GUDENSBERG. Gut zu Fuß ist er ganz gewiss: Reinhardt Klaus läuft derzeit im Auftrag des Netzbetreibers der EAM, der EnergieNetz Mitte, Teile des Erdgasnetzes mit seinem Gasspürgerät ab.

Rund 1.300 Kilometer des insgesamt 5.000 Kilometer umfassenden Gasnetzes des kommunalen Energieversorgers werden allein in diesem Jahr auf diese Weise kontrolliert. In den kommenden Wochen erfolgt die Rohrnetzüberprüfung in Baunatal, Edermünde, Gudensberg, Körle, Habichtswald-Ehlen sowie in Spangenberg.

Den Einwohnern bietet sich dann wieder ein interessantes Bild, wenn Reinhardt Klaus mit dem modernen Gasspürgerät unterwegs ist. Von weitem sieht es fast so aus, als würde er die Straße mit einem Staubsauger reinigen, denn sein ganzes Handwerkszeug trägt er mit sich. Dazu gehört neben dem Gasspürgerät ein Laptop mit GPS-Empfang und digitalen Kartenmaterial. Für die EAM-Gruppe, in deren Auftrag er unterwegs ist, ist seine Tätigkeit eine wichtige Überwachungsmaßnahme der unterirdisch verlegten Gasleitungen.

Und das erfolgt alles zu Fuß – das Gasspürgerät schiebt Reinhardt Klaus über den Boden vor sich her. Mittels der sogenannten Teppich-Sonde wird die Bodenluft über den in der Straße verlegten Gasleitungen angesaugt und auf möglichen Methangehalt analysiert. Auf dem Monitor, den der Gasspürer wie einen Bauchladen vor sich herträgt, können alle wichtigen Informationen abgelesen und notiert werden, auch jene, ob sich in der eingesaugten Luft Gas befunden hat. Schon bei geringsten Gaskonzentrationen ertönt ein akustisches Signal. Der Gasspürer befindet sich stets in engem Kontakt mit den vor Ort zuständigen Mitarbeitern der EAM. Sollte eine Gaskonzentration festgestellt worden sein, wird der genaue Punkt der Messung anschließend an die EAM-Netzleitstelle gegeben, damit eine mögliche Leckage umgehend behoben werden kann. Zusätzlich zu den Gasleitungen in der Straße werden auch die Anschlussleitungen zu den Häusern überprüft. Dabei achtet der Gasspürer auch darauf, ob die gelbe Gasplakette am Haus angebracht ist. Sie kennzeichnet im Außenbereich die Einführungsstelle der Gas-Hausanschlussleitung und ist laut Regelwerk des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches vorgeschrieben. Wichtig sind die Plaketten zum Beispiel bei Feuerwehreinsätzen oder bei anstehenden Tiefbauarbeiten. In diesen Fällen geben sie schnell Auskunft darüber, wo die Gasleitung in das Gebäude hineinführt.

Dass nur sehr selten Gaskonzentration festgestellt werden, freut vor allem Thomas Dreer, der beim regionalen Strom- und Gasnetzbetreiber für die regelmäßige Überprüfung des Erdgasnetzes verantwortlich ist. Überrascht ist er vom Messergebnis allerdings keineswegs. „Unser Erdgasnetz befindet sich in einem guten Zustand“, sagt Dreer. „Dennoch ist es nach dem technischen Regelwerk notwendig, das Erdgasnetz regelmäßig auf mögliche Leckstellen zu überprüfen.“ Aufgrund des technisch hochwertigen und modernen Erdgasnetzes werden nur ganz vereinzelt kleine Undichtigkeiten festgestellt. Diese stellen in der Regel keine Gefahr für die Anwohner dar, da das Gasspürgerät bereits solch geringe Methankonzentrationen misst, die der menschliche Geruchssinn noch lange nicht wahrnehmen kann. Rund 200.000 Euro investiert EAM jedes Jahr in die Rohrnetzüberprüfung. (pm)

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