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Wasserrettung im Schwimmbad geübt Drucken E-Mail
Freitag, den 04. August 2017 um 07:38 Uhr

Thomas Lieser zeigt den Kreuzhebegriff ©Foto: Feuerwehr | Bernd Völske | nhGUDENSBERG. Wenn Personen oder Tiere aus dem Wasser gerettet werden müssen, sind die Einsatzkräfte der Feuerwehr in der Regel die ersten vor Ort und müssen die nh24 Fotostreckeersten Maßnahmen ergreifen. Auch wenn im Bereich Gudensberg nicht unbedingt so viele Gewässer vorhanden sind, müssen die Frauen und Männer der Feuerwehr auf die Gefahren im und am Wasser vorbereitet sein.

Und wer kann Wasserrettung besser erklären, als die Mitglieder der DLRG?
In Zustimmung mit der Stadt Gudensberg konnten im Freibad Gudensberg Thomas Lieser, Stefanie Schrader, Mark und Dirk Schütz von der DLRG Gudensberg an vier Stationen einige Grundsätze zur Rettung von Menschen aus dem Wasser mit den Frauen und Männern der Feuerwehr üben.

Thomas Lieser zeigte wie eine Person an einem steilen Ufer, das nicht hoch über das Wasser hinausragt, z.B. der Rand eines Schwimmbeckens mit dem Kreuzhebegriff gehoben wird. Weiterhin erklärte er an dieser Station den Einsatz und Handhabung von Gurtrettern und natürlich die Rettungsboje, auch Baywatch-Boje, genannt.

Dirk Schütz erklärt die Benutzung des Spineboards ©Foto: Feuerwehr | Bernd Völske | nhDie Einsatzmöglichkeiten und die Verwendung eines Spineboards im Wasser will gelernt sein. Mit diesem leichten, gelben Brett lassen sich Personen immobilisieren (die vorübergehende Ruhigstellung von Körperteilen bzw. des gesamten Körpers zu Behandlungszwecken) und transportieren, bei denen eine Wirbelsäulenverletzung nicht auszuschließen ist. Unter Anleitung von Dirk Schütz übten die Frauen und Männer der Feuerwehr das Immobilisieren und Transportieren eines verletzten Notfallpatienten.

Stefanie Schrader erklärte und übte den Einsatz der Rettungswurfleine. Die Rettungswurfleine ist ein Hilfsmittel in der Wasserrettung. Im Einsatz hält der Retter die Wurfleine an einer Schlaufe fest und wirft dann den Beutel mit der Leine im inneren, diese fällt beim Wurf raus und bildet eine Verbindung zwischen Retter und zu Rettendem so dass dieser herangezogen werden kann.

Jörn Schneider beim Einsatz der Rettungswurfleine ©Foto: Feuerwehr | Bernd Völske | nhAn einer weiteren Station wurde die Herz-Lungen-Wiederbelebung geübt. Mark Schütz erklärte die notwendigen Schritte und Maßnahmen. Besonderheit hierbei war, dass bei der Beatmung ein Beatmungsbeutel eingesetzt wurde. Die Herz-Lungen-Wiederbelebung soll einen Atem- und Kreislaufstillstand beenden und damit den unmittelbar drohenden Tod des Betroffenen abwenden. Andere Namen hierfür sind Wiederbelebung, Reanimation. Bei einem Kreislaufstillstand ist es unerlässlich, schnell zu handeln: Bereits nach ungefähr drei Minuten wird das Gehirn nicht mehr genügend mit Sauerstoff versorgt, sodass dort irreversible Schäden auftreten.

Helmut Sohl bei der Wiederbelebung ©Foto: Feuerwehr | Bernd Völske | nhInsgesamt war die Ausbildung für alle Beteiligten ein voller Erfolg. Zum einen konnte das Verständnis für die Möglichkeiten, Kompetenzen und eventuell Grenzen der beteiligten Organisationen gefördert werden und zum anderen wurde die nötige praktische Erfahrung erlangt, um im Ernstfall sicher und erfolgreich handeln zu können.

»Wir als Feuerwehr freuen uns über die gelungene Zusammenarbeit mit der DLRG Ortsgruppe Gudensberg und hoffen darauf, diese auch in Zukunft weiter zu beiderseitigem Nutzen intensiveren zu können«, so ein Teilnehmer

Grundsatz der Einsatzkräfte der Feuerwehr ist natürlich, dass sie nicht unbedingt zu solchen oder anderen Einsätzen ausrücken müssen. Jedoch sollte es notwendig sein, dann sind sie entsprechend vorbereitet. (Bernd Völske)

Internet
Feuerwehr Gudensberg

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