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Berufsperspektive Wald Drucken E-Mail
Dienstag, den 16. Mai 2017 um 07:15 Uhr

©Foto: Malteser Nordhessen | nhMalteser Nordhessen und Jugendwerkstatt Felsberg führen geflüchtete Menschen an die Arbeit im Wald heran
FRITZLAR. 
„Giftige Schlangen und Spinnen gibt es im Fritzlarer Wald nicht“, stellte Förster Dieter Wölling gleich zu Anfang des Waldspaziergangs klar.

Für die 10 geflüchteten Männer aus Afghanistan sorgte das für Erleichterung – denn in ihrem Heimatland sind gefährliche Tiere keine Seltenheit. Beim knapp zweistündigen Waldspaziergang der Malteser Nordhessen und der Jugendwerkstatt Felsberg lernten die geflüchteten Männer den Wald als möglichen zukünftigen Arbeitsplatz kennen. Neben Revierleiter Dieter Wölling von HessenForst, Forstamt Jesberg, waren auch Fachbereichsleiter Gerhard Schütt von der Stadt Fritzlar sowie zwei Mitarbeiter des Bildungszentrums Jugendwerkstatt Felsberg beim Waldspaziergang dabei. Als Dolmetscher fungierte der Malteser Integrationslotse Qasim Walizada. 

Marcel Matheis, Koordinator des Integrationsdienstes der Malteser Nordhessen, erklärt, wie das Projekt nach dem Waldspaziergang weitergeht: „Erfahrene Malteser Integrationslotsen aus der Jugendwerkstatt Felsberg werden in den nächsten Wochen die Gruppe von bis zu 15 geflüchteten und deutschen Jugendlichen bei ihrer Arbeit im Wald begleiten.“ So steht etwa das Entfernen von Manschetten an Jungbäumen auf dem Programm, außerdem die Entfernung von Konkurrenzvegetation sowie allgemeine Aufräumarbeiten wie Freischnitt. „Am Ende unseres Waldprojekts gibt es für engagierte Teilnehmer die Chance auf ein Praktikum – und mit Erfüllung der Zugangsvoraussetzungen sogar die Möglichkeit, eine Ausbildung beim Landesbetrieb HessenForst zu absolvieren“, ergänzt Marcel Matheis. 

„Das Waldprojekt kann ein wertvoller Beitrag zur beruflichen Orientierung, Neuorientierung und Vorbereitung sein. Die Teilnehmenden haben sich, aufgrund eines Vorschlags unseres Kollegen Stefan Schenk, diesen gemeinnützigen Einsatz selbst ausgewählt. Sie wollen sich einbringen und gestalten, das ist wichtig für sie“, betont Olaf Rossmann, Leiter der Produktionsschule des Bildungszentrums Jugendwerkstatt Felsberg. „Mit den Integrationslotsen der Malteser Nordhessen besteht bereits eine enge und gute Zusammenarbeit – diese wird sich im Rahmen des Waldprojekts weiter fortsetzen.“ (pm)

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Kommentare

 
-4 # HermanndCherusker 2017-05-19 04:53
Wie denn Forstwirt? Dachte das wären ausschließlich Ärzte und Ingenieure?
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