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Ein wunderbarer Musikgenuss Drucken E-Mail
Sonntag, den 18. Dezember 2016 um 18:38 Uhr

Chorverein Bad Hersfeld, Frankfurter Symphoniker, Dirigent Helgo Hahn und die Solisten (re.) beim Weihnachtskonzert 2016 in der Stadtkirche Bad Hersfeld ©Foto: Steffen Sennewald | fotosachse.com | nh | pm Weihnachtskonzert des Chorvereins Bad Hersfeld begeisterte in der Stadtkirche
BAD HERSFELD. Vorweihnachtliche Freude – dieses Gefühl vermittelte das Konzert, das der Chorverein 1908 Bad Hersfeld am 3. Adventsonntag in der Stadtkirche in Bad Hersfeld gab.

Im Mittelpunkt des knapp anderthalbstündigen Musikgenusses stand das „Weihnachtsoratorium“ op. 12 für Soli, Chor, Orchester und Orgel des französischen Komponisten Camille Saint-Saëns. Ein wunderbar gefühlvolles, romantisches Stück des genialen Komponisten, bei dem Johann Penner als Tenor, Jan Friedrich Eggers als Bass, Katharina Leyhe als Sopranistin, Kaja Plessing als Mezzosopranistin und Leandra Johne als Altstimme zu überzeugen wußten. Und mit Isabelle Müller an der Harfe, Sebastian Bethke an der Orgel und den 60 Stimmen des Chores entstand ein klangliches Kunstwerk, wie es feiner und wohlklingender sich der Schöpfer des Werkes kaum hätte wünschen können.

In der beinahe vollbesetzten Stadtkirche, die mit ihrer gotischen Bauweise für eine herausragende akustische Grundausstattung sorgt, kam zunächst das Frankfurter Sinfonieorchester in der Besetzung für Flöte, Streicher und Basso continuo und mit den Solisten Johanna Leonore Dalhoff als Solo-Flötistin und Sebastian Bethe am Cembalo zu gehör. Die Musiker unter der Stabführung von Helgo Hahn verwöhnten die Gäste mit einer herausragenden Darbietung von Johann Sebastian Bachs Ouvertüre - Suite – und sorgten insbesondere im letzten Satz mit einem Feuerwerk an Tönen für Begeisterung.

Das übertrug sich hernach auch auf den Chorverein, der für seine ausgesucht edlen gesanglichen Leistungen bekannt ist. Kein Besucher des Konzerts - mit Ausnahme eines vielleicht tinnitusbelasteten  Kritikers aus Kassel - konnte sich dem Zauber der Interpretation seines Werkes durch den Chor unter der bewährten Leitung von Helgo Hahn entziehen – und wollte es auch nicht, denn die Komposition fing die Gedanken und Emotionen ein und führte sie zur Leichtigkeit des Seins in dieser vorweihnachtlich aufgeladenen Zeit.

In das friedliche Dunkel des sonntäglichen Abends entlassen wurden die Gäste mit einem a capella vorgetragenen „Vater Unser“ des ebenfalls romantischen Komponisten  Oskar Wehrmann, bei dem es zu einer klanglich wundervollen Symbiose zwischen Chor und Solisten kam. Nur wenige Glockenschläge des Kirchturms waren zu hören, als rauschender Beifall aufkam nach diesem musikalischen Vorweihnachts-Höhepunkt. (pm)

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