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»Im Düsteren Mittelalter« - irgendwo in Frielendorf Drucken E-Mail
Montag, den 06. Mai 2013 um 20:42 Uhr

Andrea C. Ortolano: der »Mittelstrahl« ist der Gesündeste…  © Foto: Rainer Sander Frielendorf. Die Vielseitigkeit von Andrea C. Ortolano ist verblüffend. Mal liest sie erotische Märchen im Hofe der Löwen zu Lohfelden, dann glänzt sie im Närrischen Treiben in Bauntal und ein anderes Mal moderiert sie öffentliche Veranstaltungen, wie die Eröffnung einer Schienenkutschen-Haltestation nh24 fotostrecke  (RegioTram) in der Stadt der Bartenwetzer. Am Samstagabend übertraf sich die Kasseler Schauspielerin selbst. 

Sie bot ein Potpourri aus Moritaten, Erzählungen, Stimmungsbildern, Anspielungen, Anzüglichkeiten, Frömmlichkeiten, Wahrheiten und Ungereimtheiten aus der Zeit des „Düsteren Mittelalters“.

Die »Hexen« vom Verkehrsverein – Anja Hofmann und Sigrid Baier – entgingen diesmal dem Scheiterhaufen  © Foto: Rainer Sander Frielendorfs Wirte aus dem Schwarzen Adler, vom Hotel Hassia, aus der SilberseeAlm und der Silbersee-Klause hatten gemeinsam in den gastgebenden Kutscherkeller eingeladen. Bei Mittelalterlichen Speisen gab es allerlei Kurzweil, Aufregung und vor allem leckeren Essen. Die Speisen trugen solch aufregende Namen wie „Salat von der Kräuterhexe“, „Zerrupftes Suppenhuhn“, „Birne an arabischer Sünde“ oder „Rhabarber an kaiserlichem Fladen“.

Süße Verführung bis zum Scheiterhaufen

Die Schauspielerin Andrea Ortolano beeindruckte mit einer schauspielerischen Meisterleistung und wurde dabei von ihrer Tochter Anna assistiert, beide schlüpften in verschiedene Rollen von Drama über Tragikomödie bis Komödie. Mal saß der Schalk im Nacken, mal grüßte der Tod vom Scheiterhaufen oder aus Kranken Gedärmen. Und alles bei mittelalterlicher Sprache, wohl zu verstehen, aber doch nicht immer zum Nachvollziehen. Der „Mittelstrahl“ ist nicht jedermanns Sache und wenn der Inquisitor sich die Sünder vornimmt, hilft mitunter ein pralles Portmonee für den Ablassschein.

Bürgermeister Birger Fey als Burgvogt  © Foto: Rainer Sander Bürgermeister Birger Fey trat als Burgvogt in Erscheinung, zitierte textsicher Wolfram von Eschenbach und nachdem mit einem Glas Wein das Publikum von seinen Sünden gereinigt war, wurde der eine oder die andere ganz gerne ins Geschehen einbezogen. Dazu gehörte auch Thorsten Vaupel, dem die Wahrsagerin ein großes Amt voraussagte – wie wahr, gilt er doch als geheimer Favorit für die Bürgermeisterwahl 2015. Beim „Tischlein deck Dich“ bestand sein Amt allerdings zunächst darin, den anderen Gästen Lätzchen umzubinden. Übrigens ist diese inzwischen seit über 15 Jahren praktizierte gemeinsame Tradition der Frielendorf Wirtsleut‘ ziemlich einmalig für die Region. Nachahmenswert ist sie allemal…

Dramatisch bis zum Nachtisch

Eine volle Schänke zur mittelalterlichen Moritat © Foto: Rainer Sander Auch der Tod beschäftigte Gäste, Mitwirkende und Gastgeber. An den Speisen und Getränken kann es nicht gelegen haben, vielmehr war es die Dramaturgie mittelalterlicher Gräuel und Gepflogenheiten, die erheiternd bis besinnlich die Gaumenfreuden würzten und ergänzten. Zur Auflösung des Programms möchten wir an dieser Stelle nichts weiter beitragen. Vielleicht begegnet der einen oder dem anderen Leser Andrea C. Ortolano mit ihrer gesprochen mittelalterlichen Moritat. Und dann wird sie zu berichten wissen, wer wen umbrachte. Der Mönch, die Wahrsagerin, der Inquisitor, der Burgvogt oder gar die Samenhändlerin? (rs)

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