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Urteil im Doppelmordprozess gegen Vater und Sohn bestätigt Drucken E-Mail
Mittwoch, den 23. Mai 2012 um 16:29 Uhr

Die wegen Doppelmordes angeklagten Harald V.,vorn l., und sein Sohn Alexander V., hinten r., stehen im August 2011 im Limburger Landgericht vor der Urteilsverkuendung neben ihren Anwaelten.  © Archivfoto: Patrick Sinkel/ dapd Karlsruhe/Bischoffen. Mehr als drei Jahre nach der Tötung zweier Halbbrüder im Lahn-Dill-Kreis ist das Urteil gegen die beiden Angeklagten, lebenslang wegen gemeinschaftlichen Doppelmords, rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof (BGH) bestätigte am Mittwoch das Urteil des Landgerichts Limburg, wonach zwei Betreiber einer Marihuana-Plantage die beiden Männer im Alter von 26 und 32 Jahren aus niedrigen Beweggründen erschossen haben. Die Leichen beseitigten die Täter demnach restlos - Überreste der Opfer sind bis heute nicht aufgetaucht.

Rechtsfehler seien in dem von der Verteidigung beanstandeten Urteil vom August vergangenen Jahres nicht erkennbar, teilte der BGH mit. Vater Harald und Sohn Alexander V. sollen die beiden Halbbrüder demnach am 28. Februar 2009 ermordet haben, um zu verhindern, dass ihre Drogengeschäfte auffliegen.

Der Fall hatte auch deswegen Aufsehen erregt, weil die Leichen der Halbbrüder nie gefunden wurden. Der Prozess vor dem Landgericht Limburg hatte sich über 19 Monate hingezogen. Vater Harald hatte zum Schluss gestanden, die beiden Männer im Streit erschossen zu haben.
Sohn Alexander stritt bis zuletzt jegliche Beteiligung ab.
Allerdings konnte dem Sohn nachgewiesen werden, dass er eine Gasflasche gekauft hatte, die zum Verbrennen der Leichen benutzt wurde. Sowohl das Landgericht als auch der BGH hielten es daher für ausgeschlossen, dass der Sohn mit der Tötung der beiden Männer nichts zu tun hatte.

Die beiden Angeklagten hatten in einem abgelegenen Forsthaus bei Bischoffen eine Marihuana-Plantage betrieben. Die beiden späteren Opfer sollen von dort mehr als 100 Kilogramm Marihuana bezogen haben. Ihre Mitwisserschaft sollen die Halbbrüder benutzt haben, um von den Plantagenbesitzern 50.000 Euro und eine Gewinnbeteiligung zu erpressen. Aus Angst, dass die Plantage auffliegen könnte, soll der Vater die beiden Männer unter einem Vorwand in das Forsthaus gelockt und erschossen haben. (dapd-hes/beg)

Mehr zum Thema lesen Sie hier:
Vater und Sohn wegen Mordes an Halbbrüdern vor Gericht
Kein Ende im Limburger Doppelmordprozess
Höchstrafe für Doppelmord ohne Leichen

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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 23. Mai 2012 um 17:15 Uhr
 

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