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Borken: Leerstehendes Wohnhaus bei Brand zerstört Drucken E-Mail
Dienstag, den 26. September 2017 um 07:18 Uhr

©Foto: nh24 | Wittke-FotosKurzvideo - niemand verletzt - 140.000 Euro Schaden
BORKEN (Hessen).
Ein seit vielen Jahren leerstehendes Wohnhaus in der Straße »Pferdetränke« nh24 Fotostreckein Borken (Schwalm-Eder-Kreis) ist am Dienstagmorgen gegen 7:15 Uhr durch ein Feuer komplett zerstört worden.

Die Flammen schlugen bei Eintreffen der Feuerwehr bereits meterhoch aus dem Dachstuhl und drohten wegen der zunächst fehlenden Drehleiter, sich unkontrolliert auszubreiten. Eine direkt angebaute Scheune war bereits in Mitleidenschaft gezogen worden. Die eigene Drehleiter der Feuerwehr Borken ist seit mehreren Wochen defekt und nicht mehr einsatzbereit.

Bis zum Eintreffen der Drehleitern aus Fritzlar und Homberg konzentrierten sich die Einsatzkräfte unter der Leitung des Borkener Wehrführers Mario Diehl darauf, mit Riegelstellungen ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte und direkt angrenzende Gebäude zu verhindern. An einen Innenangriff war wegen der Brandausbreitung und der damit bestehenden Einsturzgefahr des Dachstuhls, und in der Folge von Decken, nicht mehr zu denken. Der massive Löschangriff von den Leitern und der Rückseite des Gebäudes aus führte dann dazu, dass das Feuer in dem Fachwerkhaus schnell unter Kontrolle gebracht werden konnte. Nachlöscharbeiten dauern aktuell noch an.

Zur Brandursache liegen bislang keine Informationen vor. Die Polizei hat die Ermittlungen übernommen und schätzt den Versicherungswert auf etwa 140.000 Euro.

©Foto: Feuerwehr Borken | nh ©Foto: Feuerwehr Borken | nh ©Foto: Feuerwehr Borken | nh ©Foto: Feuerwehr Borken | nh

In dem seit zehn bis zwölf Jahren leerstehenden Haus sind noch immer vier Personen gemeldet. Eine erste Nachschau ergab aber bislang keine Hinweise auf Personen in dem Gebäude, wie uns Markus Brettschneider von der Homberger Polizei sagte. Gerüchten zufolge sollen sich in der Vergangenheit aber öfters Jugendliche und Obdachlose dort aufgehalten haben. In dem Haus liegen weder Strom noch Wasser.

Im Einsatz und vor Ort waren rund 60 Feuerwehrleute aus Borken, Gombeth, Singlis/Lendorf, Fritzlar und Homberg/Efze, ein Notarzt und ein Rettungsteam, Torsten Hertel (Kreisbrandinspektor), Björn Nöchel (Kreisbrandmeister), Marcel Pritsch-Rehm (Bürgermeister), vier Beamte der Polizei Homberg, Sachbearbeiter der Homberger Kriminalpolizei, das THW und der Betreuungszug des Malteser Hilfsdienstes, der die Einsatzkräfte versorgte.

Wie berichten nach. (wal)

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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 26. September 2017 um 20:12 Uhr
 

Kommentare   

 
0 # Borkaner 2017-09-26 15:14
Wie kann es sein das eine Stadtfeuerwehr wie Borken sie hat seid mehreren Wochen ohne eine Dreihleiter ist???
Was wäre passiert wenn dort doch noch jemand im Haus gewesen wäre?
was hättet Ihre gemacht wenn dieser Brand im Altenheim ausgebrochen wäre und niemand mit nere Leiter da wäre?
Hier wir wieder seitens der Stadt Borken schindluder getrieben bis wieder etwas schlimmeres passiert oder gar ein Mensch aufgrund schlechter Politik sein Leben lassen muss.
Für mich bleibt nur zu sagen das die Feuerwehren einen super Job machen gerade hier in Borken.
Und vor allem machen die es Freiwillig Tag und Nacht.
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+27 # Borkaner II 2017-09-26 17:40
Lieber Borkaner,
warum ist an allem was nicht läuft die Politik schuld? Nur weil die Feuerwehren aus städtischen Mitteln finanziert werden und eine städtische Aufgabe sind?
Eine Drehleiter hat man nicht von jetzt auf gleich beschafft. Auch eine temporäre Leihdrehleiter steht nicht überall herum und wartet das jemand "hier" ruft.
Für die Personenrettung haben wir im Stadtgebiet genügend tragbare Leitern, welche durchaus von den Feuerwehren bedient werden können. Da brauchen sie sich keine Sorgen machen, dass alles nur mit einer Drehleiter zu schaffen ist. Und bei einem Altersheim gibt es genügend Brandschutzmaßn ahmen, welche eine Rettung über andere Wege möglich machen.
Unsere Feuerwehren können mit Sicherheit bestätigen wie gut sie von der Stadt ausgestattet und betreut werden. Die Bereitstellung der notwendigen finanziellen Mittel Bedarf seitens der Politik keine Diskussionen. Diese werden immer einstimmig bereitgestellt. Ich nehme an sie haben dies bereits beobachten können bei den öffentlichen Sitzungen der städtischen Gremien.
Und unsere Feuerwehren haben mit der Stadt bzw. der Politik bestimmt schon Gespräche geführt wie es mit der Drehleiter weiter geht.
Also keine Sorgen! Sie sind sicher in unserer Stadt!
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+34 # Nicole 2017-09-26 22:33
Anstatt zu nörgeln sollte man Allen Feuerwehrmänner n und Frauen Danken das sie so schnell reagiert haben und weiter nichts passiert ist!
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-2 # Dornfelder 2017-09-28 10:07
Ich verstehe die Aufregung nicht. Die AAO wird schon so geändert worden sein dass die nächst gelegene Drehleiter im Fall der Fälle mit alarmiert wird. Ausserdem: Eine Drehleiter muss erst nach 20 Minuten an der EInsatzstelle sein....

D.
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